Vom Schreiben, vom Bloggen und von eurer Zukunft


Als ich vor einiger Zeit in mich ging und erkannte, dass die IntensivMutterPhase meines Lebens sich allmählich dem Ende zuzuneigen beginnt, da stellte ich mir unweigerlich die Frage nach dem „Was machst du denn danach!“ Und wenngleich ich meinem Mann, was mich manchmal selber überrascht, tatsächlich immer noch liebevoll zugewandt bin, so sehe ich mich doch nicht als die Frau hinter ihm.
Nein, mir ist völlig klar, dass, stünde ich hinter meinem Mann, ich ihn per Schall und per Zuruf und überhaupt komplett überstrahlen würde. Das liegt nich etwa daran, dass mein Mann fad oder so ist, es liegt daran, dass ich einfach sehr auffällig bin. Ich will’s nicht immer wahr haben, aber je älter ich werde, desto weniger wehre ich mich gegen die Erkenntnis, dass ich womöglich sowas wie eine schillernde Persönlichkeit habe. Manchmal zumindest.
Auf jeden Fall sehe ich meine Zukunft nicht im schlichten Kostüm freundlich nickend einen halben Meter hinter meinem zuckersüßen, riesengroßen Mann.
Nö.
Geht sich nicht aus.

Und um ehrlich zu sein, glaube ich auch nicht, dass mein Mann das gerne so hätte. Mussihnmalfragen. Hmmmmm.

Wie ich also darüber nachdenke, wo ich denn mein neues Betätigungsfeld sehen könnte, da dimmt sich aus meiner kreativen Ecke, ein sehr lebendiger Wunsch hoch. Ich will schreiben!
Bevor ich also Bewerbungsschreiben verfasse, in denen ich mich selbst lobe, dass ich als WahnsinnsMutter mit Lebenserfahrung im Krisenmanagement für beinahe jeden Job geeignet wäre, bevor ich also meinem Frustrationslevel, das aufgrund des Pubertiers …. großes Seufzen an dieser Stelle … eh schon weit über die Maßen ausgereizt ist, auch noch all die Abweisungen der heutigen Gesellschaft zumute, davor also, will ich noch mit Energie schreiben und schauen ob das nur als Hobby durchgeht, oder ob ich da mehr liefern kann.

Natürlich bin ich mir bewußt, dass es mehr Leute gibt, die schreiben, als es Leute gibt, die nähen. Sprich, dass der Schwarm, in dem ich da zu schwimmen gedenke, absolut ausreicht um mich schwer einzuschüchtern. Aber abhalten will ich mich davon halt auch wieder nicht lassen. Dazu brennt’s mir dann doch zu sehr unter den Fingernägeln.

Kann ich schreiben?
Na, ich denke, ich kann’s auf einem Anfängerniveau. Da ist definitiv Luft nach oben. Aber um eine Entwicklung in dieser Angelegenheit überhaupt mal hinlegen zu können, muss ich der Sache Zeit geben.  
Und damit meine ich Zeit meines Alltags. Ich muss, so sagt es die mir innewohnende Logik, häufiger schreiben und das nach Möglichkeit täglich. Schreibroutine quasi. Nur dann kann ich irgendwann erkennen, wo die Reise hingeht bzw. ob es eine Reise gibt.

So. Und an diesem Punkt kommt ihr ins Spiel. Denn, das habe ich schnell bemerkt, wenn ich mehr schreibe, dann habe ich ziemlich rasch relative viel Material, das ich eben genau euch vorlegen würde. Ihr seid die, die das abbekommen, wenn ich Gas gebe. Ganz klar.

Ich werde also in Zukunft häufiger posten. Plant euch das bitte ein, denn ich hoffe das eine oder andere Feedback in Form eines Kommentars zu bekommen.

Das wollte ich unbedingt vorab erklärend anmerken!
:-)


13 Kommentare

  1. Ich bin bereit! *lach*
    Dann schreib mal schön.
    LG
    Elke

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  2. Ich bin dafür. Werde alles mit Begeisterung lesen und glaube, es ist ein guter Plan.

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  3. Guten Morgen Susanne, da freu ich mich drauf!
    Lg Karin

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  4. Liebe Susanne
    Das tönt für uns Lesende wunderbar! Ich lese gerne Deine Blog-Einträge und lasse mich anregen. Ich habe mir auch schon überlegt, selber einen Blog anzufangen, aber irgendwie fehlt mir dazu der entscheidende Motivationsschub.
    Auch sonst bin ich in einer ähnlichen Situation: mein jüngstes Kind kommt in einem Jahr in die Oberstufe (bei uns 7. Klasse), das älteste Kind beendet gleichzeitig die obligatorische Schulzeit. Die Pubertät der Kinder verlangt zwar immer wieder viele Nerven, aber nicht mehr so viel Präsenzzeit von meiner Seite. Ich habe vor drei Jahren mit einem kleinen Job wieder angefangen zu arbeiten. Der Job macht mir zwar viel Freude, es ist aber längerfristig zu wenig und definitiv zu schlecht bezahlt. Es ist in einem sozialen Bereich und hat mit meiner ursprünglichen Ausbildung fast nichts zu tun (ich habe vor gefühlt 100 Jahren Physik studiert und in Naturwissenschaftsdidaktik promoviert). Bis jetzt konnte ich mich nicht aufraffen mich beraten zu lassen, um etwas Klarheit zu gewinnen, in welche Richtung es weitergehen könnte.
    Es bleibt also spannend...
    Liebe Grüsse, Isabelle

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  5. Schreib! Leg einfach los! Mir ist es inzwischen das liebste Hobby, vor allem, wenn es um "meine Frauen" geht. Das Recherchieren vorher ist auch sehr faszinierend, detektivisch oftmals. Mein Alltag gibt nicht so viel her bzw. mag ich unsere Situation einfach nicht ausbreiten, gesellschaftspolitisch reizen mich da eh andere Themen. Du hast ja auch viele Inhalte auf der Pfanne, das wird.
    ❤️lich
    Astrid

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  6. Alsodann, immer her damit! Ich freu mich drauf...
    Herzlichst
    yase

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  7. Ich lese gern hier. Auch, wenn ich nicht immer kommentiere.
    Also, immer her damit.... Reihe mich da in die Leserschaft hier ein, die schon *hier* gerufen hat.
    Liebe Grüsse
    Nina

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  8. ich glaube du hast das Zeug dazu..
    dein Schreibstil ist locker und frisch
    humorvoll und nicht belehrend ..
    dann leg mal los ;)
    liebe Grüße
    Rosi

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  9. Ich bin bereit und freue mich drauf! 😁 Liebe Grüße Laura

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  10. Schreiben! Und los! Da macht Übung wirklich den Meister/die Meisterin. Ich bin gespannt. LG Sunni

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  11. Ui, das finde ich richtig gut, ich freue mich sehr auf viele neue und gerne auch lange Texte. Ich bin sehr gerne hier auf deinem Blog und fühle hier sehr wohl.

    Und jeden Tag beim Heimradeln denke ich kurz an dich, mein Heimweg geht immer an deinem Parklett vorbei :)

    LG Ulrike

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  12. Das ist ja eine schöne Ankündigung, dass es von Dir mehr zu lesen gibt in Zukunft!

    LG
    Claudia

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