Ich habe mich in Patchwork und Quilten versucht und ich mag es nicht besonders

Es hat mich nie zum Leuchten gebracht, aber völlig uninteressiert bin ich daran eben auch wieder nicht. An Patchwork und Quiltwerken. Das Internet ist voll davon. Meisterhafte Stücke überall.
Zudem quilten auch einige meiner Bloggerfreundinnen. Und das heißt dann halt: da könnte was dran sein.

Ich gestehe, dass ich ein grundsätzliches Problem mit diesen Decken und Polstern und Wandbehängen habe: Ich brauche sie schlicht nicht. Wir haben Decken. Wirklich zur Genüge. Polster wären womöglich eine Option, aber vom Stil her passt das hier nicht her (glaubt mir, ich habe darüber nachgedacht) und zu Wandbehängen kann ich nur meine Augen rollen. Ich habe keine Wand frei. Zero. Keine Chance. Alles voll.


Wozu also?

Und dann sprang die kleine Miss auf den Wagen auf und sagte sowas wie: "Kannst du mir sowas machen für einen Polster in meinem Bett?"

Also habe ich Stoffe bestellt. Ich gehöre ja zu den wenigen Näh-Haushalten, die nicht einen Kleiderschrank voll mit Stoffen aller Art haben.  Zudem hatte ich mir ein empfohlenes Buch geleistet und war danach durchaus ausprobierwillig.

Also habe ich tatsächlich free-solo-ohne-Anleitung-nur-so-aus-der-Hüfte geschnitten und genäht. Bis das Vorderteil voll war. Das ging tatsächlich recht flott und hatte auch durchaus was. Nur was genau kann ich nicht sagen. Dafür war's zu schnell vorbei.
Das Ergebnis spricht mich nicht an. Die kleine Miss allerdings schon, was ja auch das Ziel ist. Also mucke ich nicht wirklich auf.
Das Quilten war eine eigenartige Angelegenheit von der ich am Ende Rückenschmerzen bekam. Man sitzt halt schon ein ungutes Weilchen an so einer Durcheinandernaht.

Meine Quiltchaos-Rückseite

Die Polsterrückseite soll bitte so aussehen..

Ich bin mit dem Polster noch nicht fertig. Die kleine Miss bevorzugt ein Hotelkissen, sprich ohne Zipp. Was zwar schneller geht, aber auch etwas schäbiger aussieht. Aber was soll's mein Lieblingsstück wird's ja sowieso nicht mehr.
 
Der erste Kontakt ist mal hergestellt. Und sollte sich der Bedarf nach einer Decke, einem Polster oder gar einem Wandbehang ergeben, dann weiß ich eines fix: Die Farben suche ICH aus!

Anmerkung: Dies ist bitte kein Fishing for Compliments Post. Ich möchte euch vielmehr auch teilhaben lassen, an meiner Nährealität. Nicht alles wird immer perfekt. Das muss frau auch sehen können. Deswegen!


Kommentare

  1. Ich habe in meinem Leben zweieinhalb Solcher Decken gemacht ( die halbe war ne Babydecke ). Ich träume immer vom Quilten und rechtfertige damit, das ich jeden Schnipsel aufhebe...
    LG
    Astrid

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  2. Frau tastet sich halt manchmal erst ans Quilten heran. Jetzt, wo es mir richtig Spaß macht und die Interessentenliste lang, sagen meine Hände nein.
    Mit Kissen oder anderen kleinen Objekten anzufangen, ist doch eine gute Idee!
    Liebe Grüße
    Andrea

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