12tel Blick August 2019


Im August ist in Wien der Tourist durchaus auch auf dem Bike unterwegs. Dem "Velo", wie die Schweizer sagen. Am "Radl" raunzt dann der Wiener. Der klassische Wiener raunzt immer über das Radfahren. Und das obwohl er/sie selber durchaus gerne mit dem Rad fährt. Die dahintersteckende Logik verstehen nur Wiener. Vielleicht noch Wien-Liebhaber.
Ist aber eigentlich auch total wurscht.
Es wird eben durchaus einiges geradelt in der Stadt. Es gibt vor allem am Ring richtig breite, nette Radwege. Absolut familientauglich und auch - eben - touristentauglich.

Und so kommt es, dass einem schon mal ein Grüppchen entgegenradelt. Früher hat's sowas ja nicht gegeben. Undenkbar. Aber heute.
Hipp.
So eben auch neulich, als ich mein 8ten Blick geworfen habe. Für dieses Jahr.
Ich glaub' es war ein Freitag Nachmittag. Hölle los. Alle unterwegs. Und wenn ich sage alle, meine ich A.L.L.E.

Ich habe eine Unzahl an Fotos gemacht. Am Ende sind es dann die radelnden Neon-Touristen geworden. Weil .. stellen kann man ja so ein Bild nicht. Ergo.

Mein August 12tel!


zur Eva

Kommentare

  1. Dafür ist es umso lebendiger!
    Grüße aus dem unerträglichen tropischen Köln!

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    1. Ich winke dir aus meiner Schweißlacke zurück! :-)

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  2. Da fühle ich mich ja gleich wie zuhause. Ich dachte schon, alle Touristen würden um den Bodensee radeln. Einige haben sich tatsächlich nach Wien verirrt.
    Dein toller, abwechslungsreicher Blick gehört dieses Jahr auf jeden Fall zu meinen Lieblingsblicken.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  3. Da fühle ich mich auch gleich zuhause - aber im negativen Sinn.
    Wenn man mit dem Fahrrad einen Fußgängarüberweg, sprich Zebrastreifen benutzt, ist man Fußgänger und muß vom Fahrrad absteigen! Oder man gebärdet sich als Verkehrsteilnehmer wie die Autofahrer - zu welchen man de facto auch zählt - und dann muss man am Zebrastreifen anhalten und die Fußgänger passieren lassen.
    So lauten zumindest die Vorschriften in Deutschland.
    Ich wohne in einem Kurort im Unterallgäu, erledige alle meine Wege per Fahrrad und bin total genervt von den e-bike Fahrern, die sich als 90 jährige mal wieder auf's Fahrrad wagen, keinerlei Körperbeherrschung mehr haben und "zum Spass" durch den Ort karriolen! Bei jeder meiner Einkaugstouren erlebe ich mindestens eine Gefahrensituation.
    Radfahrer sind Verkehrsteilnehmer, keine Amphibien.
    Daher meine ich, der Wiener raunzt zurecht ,

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  4. Also wenn ich Velofahrer über einen Fussgängerstreifen fahren sehe kommt mir die Galle hoch und nicht mal alle mit Helm. Wer soll denn bitte da auf wen Rücksicht nehmen? Der Bodensee lässt grüssen mit den Horden von Velotouristen, bei uns Raunzt man auch.
    L G Pia

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  5. Bingo, so ist es wie Tyche schreibt.
    Es sind Radfahrer, die so ein Pedelec (denn das ist es ja meistens) absolut nicht mehr beherrschen und noch nie auf dem Rad gefahren sind. Ich hatte dieserhalb auch schon ziemliche Probleme mit diesen Menschen. Ein Pedelec zu fahren ist nicht einfach. Diese Menschen hauen, um sich nicht anzustrengen, die höchste Stufe rein und dann saust das Rad los und es gibt einen Unfall. Manchmal schaffen sie es gar nicht mehr überhaupt trotz Tiefeinstieg aufzusteigen.
    Ich fordere ganze energisch für Pedelec und auch E-Bike Fahrer generell ein Nummernschild und vor allem eine Prüfung, ob man denn überhaupt noch in der Lage ist, so ein Rad zu fahren. Ich meide vor allem Sonntags die gängigen Radwege.
    So ist es und Radfahrer sind Verkehrsteilnehmer und haben sich nach der Straßenverkehrsordnung zu verhalten und nicht einfach in Einbahnstraßen zu fahren, die nicht für Radler gekennzeichnet sind.

    Aber auch bei den jungen Radlern gibt es hier ganz schöne Probleme und manche Radfahrer, gerade die Rennradler sind derart rücksichtlos und als Fußgänger bist du am Bodensee eh verloren. Habe ich gemerkt.

    Nun aber zu deinem Bild, mußte gerade meine Wut loswerden und da kam der Kommentar von Tyche gerade recht. :-)

    Dein Bild wirkt lebendig und ich freue mich, dass zumindest die beiden Herren radelmäßig gekeidet sind.... mit Helm !

    Lieben Gruß´Eva

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  6. Da ist ja echt was los! Schöne Versammlung verschiedenster Warnwesten. Klasse eingefangen!
    LG Astrid

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  7. Also so wie die Radwege an Ring angelegt sind, erscheint es für Radfahrer "logisch" am Fußgängerübergang zu queren. Insofern würde ich den Radfahrern an dieser speziellen Stelle keinen Vorwurf machen. Aber grundsätzlich bin ich auch der Meinung dass den Radweg auf den Gehsteig zu malen nicht die beste Lösung ist.

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  8. Klasse, aller Radler noch dazu mit Neon-Westen! LG Ulrike

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