Fünf Fragen am Fünften im Februar - Vom Mentalist zum Schnaps

Als spontan-Maßnahme auf euren Kommentare von gestern, habe ich die Beschränkungen zum Kommentieren aufgehoben. Schaumamal wie das funktioniert.
Heute aber, beantworte ich 5 Fragen. Und ich habe mich wieder geplagt.


Was ist dein Superpower?

Ich bin wohl so eine Art Mentalist. Meine Empathie, mein EQ, meine Sensitivität sind geradezu lästig voll aufgedreht. Ich lese Menschen, wie andere Leute Comichefte. Meine Freundinnen wissen wovon ich rede. Für meinen Mann bin ich von einem anderen Stern (er für mich übrigens auch).
Fernsehserie gibt's keine über mich. Ich entlarve halt keine Verbrecher und Autojagden veranstalte ich auch eher selten. Aber wäre ich eine Fernsehserie, dann würden die Folgen stets damit enden, dass die Leute am Ende lächeln oder sich zumindest besser fühlen. Das klingt banal kann aber beinahe so schweißtreibend sein wie mit einem Auto Zickzack im VollgasModus durch die Stadt zu düsen.
Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich das noch nie gemacht habe und auch in naher Zukunft nicht vorhabe .. also die Autojagd. Eh klar.

Was kannst du nicht wegwerfen?

Ich habe 14 Ausgaben von ein und demselben Buch. "Pride & Prejudice" von Jane Austen. Ich halte es für eines der besten Bücher, die ich in meinem Leben gelesen habe. Ich kenne kein anderes Buch, keine andere Autorin, die ihre Sprache so wunderbar einsetzt wie Jane Austen. Ich habe noch nie hier auf dem Blog meine volle Leidenschaft für sie ausgedrückt, weil ich ehrlich befürchte, dass ihr das nicht so unbeschadet verkraften könntet.
Vielleicht mach ich mal eine Soft-Intro .. ich überlege.
Ich kann alles wegschmeißen. Mit Pride & Prejudice täte ich mir vermutlich schwer.

Worauf freust du dich jeden Tag?

Auf nichts und auf alles. Ich bin wohl in einer Phase meines Lebens in der ich sehr im Jetzt lebe. Womöglich ist das auch meine Lebenseinstellung. Ich weiß das nicht so genau. Darüber habe ich noch nicht so nachgedacht. Ich lebe gerne.


Welches Geräusch magst du?

Hm.
Ich mag das Atmen schlafender Kinder. Und den Klang von sanftem Sommerregen.

Was hast du immer im Kühlschrank?

HA.
Eine Flasche Schnaps. Ein richtig gute Flasche Schnaps noch dazu. Und das ist deswegen zum Schreien komisch, weil wir nämlich eigentlich keinen Alkohol trinken.
Der Rest des Kühlschrankinhalts variiert. Wir sind ein vier Personen Haushalt, da fluktuiert's im Kühlschrank ganz ordentlich.
Die Schnapsflasche ist stetig.

Prost!


Kommentare

  1. Du überrascht mich immer wieder! Nicht wegen des Schnapses oder diversen Ausgaben desselben Buches ( da bin ich Schlimmeres gewohnt hier ), sondern dass es dieses Buch ist...
    LG
    Astrid

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    1. Ich werde euch noch bewußtlos texten wegen "diesem Buch" :-)
      Bussi

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  2. Liebe Susanne
    das freut mich, dass das Kommentieren unter "anonym" wieder möglich ist, besitze nämlich kein Google Konto. Und so geht es schneller und einfacher als per mail.
    Tja, Jane Austen mit Pride und Prejudice..... seufz. Das kann ich mir auch immer wieder reinziehen, sowohl als Buch- als auch in diversen Filmvarianten.... wonderful!
    Danke für deinen blog, ist immer ein Vergnügen ihn zu lesen.
    Liebe Grüsse
    Marianne

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    1. Wir Pride & Prejudice Girls sind ja nie alleine ....

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  3. Liebe Susanne, da liest man jemandes Blog und macht sich so sein Bild und liest dann dessen Selbsteinschätzung zu gewissen Themen. Wie immer bei Dir lustig! Und spannend! Liebe Grüße, Laura

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  4. du bist so herrlich erfrischend! das muss jetzt mal gesagt werden!
    ach ja, und bei so viel Fluktuation im Kühlschrank ist doch gegen die Beständigkeit der Schnapsflasche nix einzuwenden :)
    liebe Grüße
    Manu

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  5. Ich bin heute genau 52 Jahre, 27 Wochen und 0 Tage alt, und schaffe es erst seit ein paar Wochen im “Jetzt” zu leben... anfäglich wars nicht leicht und ich schweife gedanklich immer wieder ab, aber ich schaffe es... das weiß ich, das spüre ich, weil es mir auf einmal so viel besser geht... ich hab das von dir gelernt, ja echt, du bist die Einzige, die ich kenne, die das so gut macht, ehrlich und aufrichtig überzeugt... ich bin froh, dass du mir das vorlebst.
    Bussi
    Birgit

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  6. Keinen, guten Schnaps zum Trinken... sondern? Bringt mich eindeutig zum Schmunzeln. Es fällt mir dazu eine eigene amüsante Familienstory wieder ein. Hier wurde der Schnaps ebenfalls nicht getrunken, sondern zum Fensterputzen verwendet.

    Eine bezaubernde Zusammenfassung in Beantwortung der besagten fünf Fragen!
    Mit sonnigen Grüßen, Heidrun

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