Donnerstag, 26. Juli 2018

Nachhaltigkeit im Haushalt - die nächsten kleinen Schritte

Wir sind zwar sehr bedacht, was Kleidung angeht. Aber leider sind wir bei so manch' anderem Thema wohl das, was man einen stinknormale Konsumenten nennt.

Und da arbeite ich halt dran. Ein wenig.
So kommt es, dass wir seit Monaten keinen Weichspüler mehr kaufen. Ich bin allerdings von unserer selbstgemachten Variante sehr begeistert. (nachzulesen hier) Also ganz ohne, ist momentan noch kein Thema. Vom Weichfaktor her wäre es an sich sowieso irrelevant. Ich mag allerdings diesen ganz, ganz hauchzarten Duft nach Weißtanne.
Und es beruhigt - gerade jetzt im Sommer - zu wissen, dass das Teebaumöl ein wenig die Bakterien im Zaum hält. (Wir haben hier ja 2 Männer im Haus! Räusper!)

Flasche mit Wasser füllen und 2 EL Zitronensäure! That's it!
Der nächste Dauerwirdnachgekauft-Brenner war der Küchenreiniger. Wir sind vier Personen. Gerade jetzt in den Ferien ist die Küche im Dauereinsatz. Seufz. Und wird natürlich auch dauergereinigt.

Nun habe ich begonnen den gekauften Küchenreiniger zu ersetzen, durch Wasser mit Zitronensäure.

Und ich liebe es! Die Küche ist supersauber. Vor allem die Metallteile rund um die Spüle sind 1A. Eh klar. Zitronensäure killt Kalk.
Wenn ihr da noch Ideen und Erfahrungen dazu habt, immer her damit.

Weiters kaufe ich keine Küchenlappen mehr. Früher habe ich, ich schäme mich ja fast dafür, die Dinger verwendet bis sie grau waren. Und dann habe ich sie weggehaut.
Genau so, wie sich das die Küchenlappenindustrie wohl vorstellt. Dann habe ich gelesen, dass einige von euch Küchenlappen aus alten Handtüchern basteln und die dann verwenden.
Quasi 1-2 Tage, dann in die Wäsche.  Und immer im Kreis.


Hm, dachte ich mir. Waschen kann ich die Gekauften ja auch (Anmerkung: ich hatte gerade nachgekauft). Und auch wenn mein Ziel die Wiederverwertung von irgendwelchen Resten sein wird, so habe ich momentan den Eindruck, dass ich, mit den 5 Lappen, die ich eben noch habe, wohl noch locker 2 Jahre durchkommen werde.

Also nochmal ich bin -noch- kein Nachhaltigkeitsguru, aber ich dachte mir, ich kann euch ja teilhaben lassen und womöglich eben auch so inspirieren, ein wenig darüber nachzudenken.

Ich bin bisher sehr begeistert. Ich schleppe deutlich weniger Zeug heim, mache dadurch deutlich weniger Mist und naja, ein wenig Geld spare ich sicher auch damit. Das Beste ist wohl doch, dass ich jetzt weiß, was ich da so in die Natur schütte und es selber steuern kann.
Find' ich gut!



10 Kommentare

  1. Ich kann dir nur noch das Waschen mit Efeu empfehlen ( den habt ihr doch auch reichlich, wie ich mich recht erinnere ). Dann braucht's den Weichspüler auch nicht. Lappen werden bei mir auch immer gewaschen nach täglichem Gebrauch und bis an mein Lebensende werde ich wohl keine mehr kaufen müssen 😄. Deinen Zitronenreiniger nehme ich als Anregung...
    Grüße aus dem irrsinnig heißen Köln!
    Astrid

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    1. Da ich dem Efeu in unserem Garten auch zweimal im Jahr an den kragen gehe, würd mich das echt interessieren. Wie wäscht man mit Efeu?
      Danke, neugierige Grüße,
      Tanja

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  2. Ein Tipp: der Möbelschwede hat weiße Kinderwaschlappen (10 Stück um nicht mal 4 Euro). Die benütze ich als Küchenspültücher (werden täglich gewechselt und mit 95 Grad gewaschen). lg Monika

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    1. Danke!
      Die habe ich eh auch daheim.
      Ich wollte am Ende dann eben alte Handtücher umnähen, sodass ich dann eben NICHT wieder etwas kaufen muss ...
      Aber wie gesagt, jetzt halten mal die, die ich da eben noch habe!

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  3. Die weißen Lappen vom Schweden nutze ich auch schon seit Jahren in der Küche. Ich liebe sie.
    Weichspüler habe ich noch nie genutzt.... ich habe ehrlich gesagt niensen Sinn dahinter wirklich verstanden...
    Lg kristina

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    1. Hihi, die weißen Schweden habe ich zum Badezimmerputzen... aber ich dachte eben daran eines von den alten Handtüchern dann umzunähen ... dann, wenn es soweit ist .. denn die Dinger, die ich jetzt habe, die müssen da jetzt mal herhalten!
      Fix

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  4. ich kaufe schon länger die waschbaren, die es immer wieder mal beim hofer gibt. leider mag mein mann die nicht, selbst wenn ich sie regelmäßig wasche... aber da ich ja nicht alleine für die küche zuständig bin, wäre ich darauf angewiesen, dass auch er sie zur wäsche schmeißt (wie wir ja wissen, die wama ist wohl die letzte die arbeitslos wird hier im haus)... tja, und dann müffeln sie irgendwann und schwupps, hat er sie entsorgt. naja, so richtig dahinter war ich wohl auch nicht wirklich, aber im großen und ganzen machen wir uns an der wischlappenfront schon ganz gut... doch wenn sie irgendwann wirklich nicht mehr ansehnlich sind, werden sie - hüstel - weggeworfen... denn in der küche, da "riecht" wohl auch das auge mit. :-)

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  5. Ich habe ja das Glück, dass ich arbeite wo ich arbeite und daher biologisch abbaubar und nachfüllbar arbeiten kann. Als Lappen verwende ich die gestrickten Tücher (hab ich dir mal welche gebracht?) die kommen alles zwei Tage weg, dann stinkt nix, sie sehen hübsch aus und das viele Waschen macht ihnen nix aus. Leider lösen sich die Wettex Lappen nach einigen Waschgängen auf, da kommst du keine 2 Jahre durch.
    Wir haben jetzt auch neuere solche Dinger im Geschäft.. ich bring dir was mit (und das Duftöl, das ich vollkommen vergessen habe �� )
    Bussi Birgit

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  6. Bei uns haben die Spüllappen auch ein langes Leben: Sie landen in der 95°-Wäsche, und wenn sie für die Küche nicht mehr schön genug sind, kommen sie in den Putzschrank. Und ein 3. Leben bekommen sie in der Garage: Zum Motorradputzen oder für Renovierungsarbeiten sind sie immer noch gut genug. Danach haben sie guten Gewissens ausgedient.
    So ist der gute Plan... Und wenn mein Mann sich dann doch mal an den "guten" Lappen oder Trockentüchern vergreift, um irgendwelche Schmaudelarbeiten damit zu machen, werde ich - nennen wir es mal "ein wenig ungehalten" ;) :D
    LG Marion

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