Montag, 26. Februar 2018

Stadt und Land: Gedanken zum Fahrstil

Ich wollt's erst aufschreiben und dann ....


Und wie um meine Idee zu bestätigen, bin ich über eine Kreuzung in Hanoi gestolpert.


Man lernt nie aus!
:-)


Hier nochmal eure Beiträge!






5 Kommentare

  1. Hahaha..... kenne ich! Ich bin in Berlin groß geworden und habe dort fahren gelernt. Und die Berliner Autofahrer sind auch verschrieen als rabiate Autofahrer. ABER das sind sie nicht. Die Berliner fahren, die Berliner blinken und ziehen dann rüber. Dann zwar ohne zu gucken, aber sie haben es angekündigt und der nachfolger kann sich drauf einstellen. In anderen Gegenden wird nicht einmal geblinkt.
    Aber wer in Berlin fahren kann, der kann überall. Ich war schon in Wien als Autofahrer. Ich fand es ungewohnt von der Verkehrsführung. Vielleicht sah es für einen Wiener dadurch verängstigt aus. Aber ganz mit Sicherheit war ich es nicht gewesen. Ich genieße es, die verschiedenen Städte zu "erfahren". Ich habe in München gewohnt und in Frankfurt, inzwischen in Mainz - passt.

    LG
    Zottellotte Sonaj

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  2. Haha. Bestimmt ist das so. Ich bekam jedenfalls in Paris vom zuschauen schon einen Herzinfakt. Jedes Gehupe (völlig normaler Konsens in Paris) hat mich aufschrecken lassen.
    In Australiens Ostküste ausserhalb der Städte (gut,das ist jetzt pauschal) dagegen bin ich fast eingeschlafen hinter all den "80 reicht auch" Fahrern. :D

    Grüße
    Janine

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  3. Jaaaa, sehr spannend!
    Also, das HL... Kennzeichen hast du dir ja artigerweise verbissen :-)Schön dich wieder mal zu sehen!

    Ich stimme dir zu: Fahren Landeier nach Wien fallen sie auf. Es ist einfach viel los da. Nicht-Wiener fahren in Wien wohl ziemlich blöd.

    Ich kann dich aber beruhigen, klar ists andersrum nicht anders. Wiener fallen am Land nämlich auch auf.

    - Wiener können keine Kurven fahren. Kommt eine Kurve, wird hysterisch gebremst. Sofort nach der Kurve wieder beschleunigt - bis zu nächsten Kurve, die meist recht schnell kommt. Flüssig fahren schaut anders aus.

    - Wiener wählen immer die Spur die "am Sichersten" scheint. Das heißt, gibt es irgendwo zwei Spuren, wird meist links gefahren. In der Stadt darf man das ja. Aber nicht am Land, da gilt Rechtsfahrgebot. Da gilt: Husch nach rechts, damit der flottere Fahrer überholen kann. Und der Flottere, siehe Punkt eins - ist nie der Wiener.

    Alles klar, meine Schlagoberstupferl?

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  4. Ja, oh ja: Verkehrskonsens, eindeutig! Faszinierend, wie in Hanoi die Fußgänger so ganz selbstverständlich gemächlich über die Kreuzung schlendern - mir wird schon heiß, wenn ich mir nur das Filmchen anschaue. Wenn Du dort anfängst, über die Kreuzung zu sprinten, sind sicher alle irritiert. ;-)
    Ich hatte das große Glück, dass ich kurz nach Matura und Führerschein vom Land nach Wien übersiedelt bin und auch dort bald relativ viel Auto gefahren bin. Aber jetzt, wo ich schon wieder ein paar Jährchen im doch gemütlicheren Graz lebe, stresst mich der Wiener Verkehr auch ein paar Minuten lang, bis ich wieder in den Flow gefunden habe. Autofahren verlernt man nicht, aber das Fahrspurwechseln am Gürtel, wenn eigentlich kein Platz ist, will getimed sein. Und was Eva über Wiener am Land schreibt, kann ich 1:1 so bestätigen für Salzburg Land. Wo die Wiener nicht beliebt sind und die Landbewohner den Wienern gegenüber richtig gemein sein können. Weil man ja annimmt, dass in einem Auto mit Wiener Kennzeichen auch ein "richtiger" Wiener sitzt (und nicht eine ausgewanderte Einheimische). Da war die Situation: Ein Traktor tuckert mit 20 km/h auf einer engen, kurvenreichen Straße. Der Traktorfahrer hat den Überblick über die kommende Strecke, sieht: Es kommt kein Gegenverkehr, und winkt einem Auto nach dem anderen in der Schlange hinter ihm, dass es überholen kann. Bis das Auto mit dem Wiener Kennzeichen kommt, das letzte in der Schlange. Der Traktorfahrer: Blick in den Rückspiegel, zweite Hand ans Lenkrad, keine Überhol-Unterstützung mehr. Eine Viertelstunde lang, obwohl kein Gegenverkehr kam... lg, Gabi

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  5. dieses billet erinnert mich... vor über 40 jahren mit frischem führerschein in neapel...das war ein erlebnis , wie hanoi nur weniger vorsichtig!liebe grüsse..

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