Mittwoch, 28. Februar 2018

12tel Blick Februar 2018


Ich hätte es nicht für möglich gehalten noch ein zweites Schnee Foto im Volksgarten machen zu können. Und dann das. Richtig Winter!
Und ich sage es ehrlich: ich bin ein Fan. Ich ziehe mir bei -10 Grad an, was ich finden kann. Handschuhe, Mütze, Schal rauf bis zu den Augenbrauen ;-) und dann: am besten zu Fuß gehen. Ach ja, Fettcreme auf die Wangen, nicht vergessen.


Fotos machen in der Kälte mit derlei viel Kontrast im Motiv ist anders, als ich es gewohnt bin.
Kalt mit Schnee ist einfach so eine klare, scharfe Sache. Man sieht im Garten dann die Grundkonturen. Die Bäume zeigen ihre Gerippe und der Blick wandert bis zum Heldenplatz. Auch das Parlament ist zu erkennen.


Es ist friedlich. Die Farbpalette beschränkt sich irgendwie auf grundlegende Kontrastintensität. Wie Schwarz-Weiß ohne Grautöne drin. Es werden Fotos gemacht und Kinderwagerln geschoben, sonst ist nicht viel los im Volksgarten.

Der einzige Farbtupfer, denn ich erwischen konnte, ist die Bim! 


Er wird sich noch sehr verändern. In den Farben. Der Volksgarten.
Faszinierend!


Montag, 26. Februar 2018

Stadt und Land: Gedanken zum Fahrstil

Ich wollt's erst aufschreiben und dann ....


Und wie um meine Idee zu bestätigen, bin ich über eine Kreuzung in Hanoi gestolpert.


Man lernt nie aus!
:-)


Hier nochmal eure Beiträge!






Freitag, 23. Februar 2018

gesehen KW 8 - Bots and Trolls

Die Präsidentschafts-Wahlen in den USA 2016 waren manipuliert. Das ist fix. Zum einen wurde mittlerweile nachgewiesen, dass Wahlautomaten gehackt wurden (wobei nicht nachweisbar ist, ob an ihnen irgendeine Veränderung vorgenommen wurde.)

Was aber ganz eindeutig erkennbar ist, und was man ja auch bei uns ständig beobachten kann, sind das in den sozialen Medien die WÄHLER beeinflusst werden. Auch bei uns.

Wie geht das?

Was sind Bots?
Bots sind Computerprogramme, die ein z.B. Facebook-Profil haben, und die Postings raussuchen, in denen bestimmte Artikel oder Bilder geteilt werden, gegen die sie dann aktiv anschreiben (nicht alle Bots sind so, aber die für die Wahlmanipulation relevanten schon).  Sie hetzen, leugnen, tun auf informiert und teilen andere Artikel, die dem Originalversender eben mehr zusagen. Sie sind große Fans des Whataboutismus (hier nachlesen).

Die wesentliche Aufgabe politisch agierender Bots ist, Zwietracht zu säen, die Bevölkerung zu spalten, echte Information zu verwässern und eigene Informationen unter die Leute zu bringen.


Trolle wiederum sind Menschen, die hinter einem Fake - Profil so tun, als wären sie jemand anderer. Sie gründen Facebook - Gruppen, in denen dann relevante Bürger (jeder Wähler ist relevant) Mitglieder werden. Sie erzählen diesen dann, was diese Menschen hören wollen und verstärken deren Gefühle aufs Extremste.
Das geht soweit, dass sie diese Menschen dazu veranlassen auf Veranstaltungen zu gehen, zu protestieren etc.

So eben geschehen in den USA.
13 Menschen wurden verhaftet, weil sie aktive Manipulation im Netz betrieben haben. Alle 13 waren Russen und haben sich im Netz als Amerikaner ausgegeben. Sie haben einen richtig guten Job gemacht.

Und um zu sehen wie sehr man Menschen auf diese Art manipulieren kann, hier das Video einer Frau, die erfährt, dass ihr Being-Patriotic-Gruppe auf Facebook ein russischer Fake war, ein Troll, der sie benutzt hat um 100te vielleicht 1.000de andere Menschen zu erreichen und so glaubwürdig zu erscheinen.


Ich möchte hier die alte Dame nicht bloßstellen, sie hat sich für etwas eingesetzt, aber ihre Naivität in Sachen Internet haben sie benutzbar gemacht.

Wir sollten alle sehr darauf achten. Vor allem, wenn es um politische Inhalte geht, genau zu kontrollieren. Und nicht einmal wenn einer unserer Freunde einen Inhalt geteilt hat, dürfen wir das so einfach glauben. Denn damit rechnen Trolle ja. Die Freund dieser Dame legen sicher ihre Hand für sie ins Feuer, dass sie patriotisch ist und nicht mit Russen unter einer Decke steckt. Versteht ihr, was ich sagen will.
Wenn ihr also etwas zu lesen bekommt, dann müsstet ihr real nachschauen wo es her kommt.

Da laufen Dinge ab, da sollten sich eigentlich allen die Haare aufstellen. Und ich meine das hier todernst. Propaganda, Manipulation sind die Worte, die mir dazu einfallen.

Laßt euch nicht aufhetzen, bleibt mit den Füßen auf dem Boden und glaubt nur, was ihr aus verlässlicher Quelle habt. 
Wichtiger denn je!




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Donnerstag, 22. Februar 2018

Movie time Februar 2018

Ich bin über zwei Filme gestolpert, die mir im Kino tatsächlich sowas von entgangen sind, dass ich wirklich gar nichts davon wusste.
Und dabei sind sie gut!


RICKI - wie Familie so ist (Ricki and the Flash)

Neuerdings habe ich eine Liebe zu Meryl Streep entwickelt. Es ist noch keine Passion, aber ich bin neugierig. Und so war ich dann auch neugierig auf "Ricki and the Flash".

Der Film ist simple Unterhaltung, nichts mit allzuviel Tiefgang. Gut gespielt, die Handlung schlüssig. Faszinierend ist die Musik. Wie man dem Bild ja entnehmen kann, ist Ricki (Streep) Sängerin in einer Band. Und praktisch alle Musik im Film wird von Ricki and the Flash geliefert. Und zwar gut. Anfangs musste ich mich daran gewöhnen, aber man kann nicht anders. Es ist gute Musik. Dass die Streep das kann, wundert einen ja nicht mehr ...
Ein entzückendes Filmchen. Auch die kleine Miss mochte den Film.
Es geht um die Schwierigkeiten, die man als Mutter so hat, wenn man den Mann mit 3 Kindern stehen hat lassen, weil man eben eine Rockerin ist.
Mehr sag' ich nicht. Doch, eins noch: da gibt es eine Tochter im Film ... das ist die echte Streep Tochter. :-)

DER PLAN (The Adjustment Bureau)

Hier bei uns liest man gerne Fantasy und auch Science Fiction. Im letzten Jahr haben wir so Philipp K. Dick entdeckt. Für die Kenner unter euch: "Ja, ich weiß. Lang hat's gedauert!", für die Unkenner: Philipp K. Dick hat in den 60ern Sci-Fi geschrieben, die es in sich hat. Seine Bücher wurden als Vorlage verwendet für Filme wie "Blade Runner", "Minority Report" und eben auch "Der Plan".

Ich sah nur Matt Damon und Emily Blunt und dazu dann eben Philipp K. Dick und hier waren sich alle einig: Diesen Film müssen wir sehen.

Und es hat sich ausgezahlt. Eine spannende, leicht paranoide, schräge Geschichte gepackt in eine entzückende Liebesgeschichte. Fad wird einem nicht. Die Geschichte ist solide erzählt, keine Kurve, die man nicht - leicht verwirrt aber doch - nachvollziehen kann.
Empfehlenswert. Kann man auch mehrfach schauen!


"Der Plan" ist auf Netflix zu sehen. Ich für meinen Teil schalte Netflix ja nur 2 mal im Jahr für einen Monat ein. Was ich gerne mache ist, ich suche Filme, die mich interessieren auf Medimops. Dort kann man gebraucht DVDs oder auch Blue Rays günstig erhalten. Das schont nicht nur das Geldbörsel sondern auch die Umwelt.
Ein Tipp, falls ihr davon noch nicht gehört habt!



Dienstag, 20. Februar 2018

Plottermania - 8 Plotterdateien zum Download

Ich habe meinen Computer aufgeräumt .. äh, also einen Ordner auf meinem Computer. Und zwar den mit meinen Plotterdateien und weil ich hie und da gefragt werde, dachte ich, dass es doch eine gute Idee wäre euch die Dateien zum Download zur Verfügung zu stellen.

Ich plotte gerne, ich schätze die freien Möglichkeiten der Gestaltung, die einem die Plotterei ermöglicht. Ich benutze einmal Stoffmalfarbe und dann wieder Folie. Deswegen ist wichtig, dass ihr darauf achtet, ob meine Dateien für eure Zwecke RICHTIG HERUM sind. Ihr wißt schon: Folie muss spiegelverkehrt geschnitten werden. Nicht alle Dateien von mir sind folienfertig, da ich eben - wie bereits erwähnt - gerne mit Stoffmalfarbe arbeite.

Nun, da ich das gesagt habe: hier meine Auswahl für euch. Die Größe der Datei ist frei anpassbar, das wisst ihr ja! Ihr müsst nur auf das Shirt klicken, dann kommt ihr direkt zur Download-Datei!

ADLER

Ich weiß, es schaut schwarz aus, aber ich habe weiß ins Schwarz gemischt. Es ist also ein "helles" Schwarz. Einfärbig. Funktioniert in jeder dunklen Farbe auf hellem Grund. (Nicht andersherum!)


Meine Tochter liebt und lebt dieses Shirt.
Mehr sag' ich dazu nicht!

ZELDA

Okay, ich weiß, es ist winzig klein, aber glaubt mir mein Sohn ist ultrahappy damit. Alle seine Freunde kennen das Logo von Zelda. Das ist ein Ding. Man kann es auch leicht riesengroß machen.
War ihm aber zu viel! Tja. Hier geht es zum Zelda Shirt - Post.

MS - DOS

Und nochmal einer für Nerds. MS-DOS kennen meine Kinder ja gar nicht mehr. Aber ich habe von einer nicht geringen Anzahl von Männern in meinem Alter äußerst positives Feedback erhalten.
.. für diese zwei Worte!!! Echt! Hier geht's zum MS-DOS Post.

The EVOLUTION  OF FOOTBALL

Ich kann diesem "Evolution of .." - Ding ja einiges abgewinnen. 
So ihr also nicht auf American Football steht, dann sucht euch einfach
euer passendes Bildchen raus und ersetzt den Footballer.
Geht mit Ballerina, geht mit Skifahrer .. geht einfach!
Den Evolution-Shirt Post findet ihr hier.

YODA

Okay, das hier ist nur was für Könner. Ist doch ein bißchen fitzelig.
Lohnt sich aber allemal.
Achtung: funktioniert nur HELL AUF DUNKEL!
Möge die Macht mit euch sein!
Der Post dazu hier.

DRAGONHEART

Allmählich verblasst sie ja. Die große, große
Drachenphase der kleinen Miss, aber sicher ist auch das noch nicht.
Drachen gehen ja immer!
Den Drachen-Shirt Post findet ihr hier.




FLOWER POWER PEACE

Viele, richtig viele Blümchen. Ich hab's ja mit Farbe gemacht
und deswegen glitzern einige davon, der Rest ist schlicht grau.
Ich mag' dieses Motiv sehr!
Hier für euch noch der Post dazu!


Soweit so bitte-da-habt-ihr's-jetzt!
Ich probiere ein neues Online-Tool für Downloads aus.
Ich hoffe es klappt alles!
Enjoy!







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Freitag, 16. Februar 2018

gesehen KW 7 / 2018 - vom Platz dazwischen

Um etwaigen Größenwahn der Menschen mal in Relation zu setzen ... nein, nein. Dagegen scheint ja leider kein Kraut gewachsen.
Aber superduperlässig ist sie schon, diese Seite die einem zeigt, wieviel Platz/Raum/Space da ist. Alle Karten des Sonnensystems, die ihr kennt, vernachlässigen nämlich einen wesentlichen Aspekt .. den Raum, der zwischen den Planeten liegt. Diese Seite hier, zeigt euch das in anschaulicher Art und Weise.

Der Klick aufs Bild führt euch ins Sonnensystem!

Nehmt euch etwas Zeit und scrollt euch da mal durch .. durch unser Sonnensystem und für die hartgesottenen unter euch; ihr könnt auch mit Lichtgeschwindigkeit reisen (dauert aber dann länger ;-)

Enjoy!

Dienstag, 13. Februar 2018

Kostüm - Professor Minerva McGonagall

Harry Potter nimmt seit einigen Monaten einen beträchtlichen Teil in meinem Leben ein. Das liegt daran, dass meine Kinder - naja und ein wenig auch wir Eltern - ziemlich tief drin stecken. In der ganzen Geschichte.
Die kleine Miss liest sich die Saga gerade zum ersten mal durch. Begleitet vom Rest der Familie, der - mich ausgenommen - erschütternd genau weiß, was wieso wann passiert.
Dazu kam das Hörbuch. Ein 32 Stunden Hörbuch (allein Band 5) läßt sich nunmal in einen geballten Schulalltag nicht so einfach in 2 Tagen durchhören.

So kam es, dass es faschingstechnisch für unsere Verkleidungsqueen kein anderes Thema geben KONNTE.



Habe ich erwähnt, dass ich nicht gerne Kostüme nähe?
Wobei, warum das so ist, erschließt sich mir selber nicht. Meine Kostüme sind jedes Jahr wieder genial (ich poste sie für gewöhnlich nicht .. hm). Die kleine Miss ultimativ happy. Sie trägt sie regelmäßig über das ganze Jahr immer und immer wieder. Nähtechnisch ist die Angelegenheit auch ein Traum. Ich vernähe nicht, säume nicht (HA! welch kurioser Gedanke) und überhaupt .. ich glaube, ich nehme nicht einmal den richtigen gefärbten Faden.


Dieses Jahr also Professor McGonagall. In ihrer Alltagskleidung bitte, nicht in dem Mantel, den sie im Band 4 auf dem Ball trägt. Nein, der war nicht gewünscht. Ich erwähne das hier, weil im Netz, wenn man sie googelt eben dieses Bild besonders häufig auftaucht und weil sich auch angebotene Kostüme daran orientieren.

Das wollte die kleine Miss aber nicht.

Minervas Alltags-Schul-Look ist super einfach gemacht.


Meine Mini-McGonagall trägt einen Sommerrock (ich habe denselben - hier nachzulesen) inside-out, dazu einen schwarzen Rolli. Den habe ich extra genäht.
Der Mantel besteht aus 4m (!!) billigen superelektrischen Stoff, den ich in zwei 2m Teile zerschnitten habe, man legt dann je ein Teil über einen ausgestreckten Arm, rafft den ganzen Kram irgendwie zurecht und näht dann hinten im Rücken die beiden Teile mit einer Naht zusammen. Das war's.
Die Brosche am Hals, ist ein Teil aus einem billigen Bohemian Ohrring, mit ein paar Stichen händisch angenäht. Der Hut ist gekauft


Das Meisterstück ist aber der Zauberstab. Ein Stück Holz, etwas Modelliermasse und Acrylfarben.

Expelliarmus!


Sorry, die Bilder sind extrem unscharf. Aber wie sich herausstellt ist Professor McGonagall keine Meisterin im Stillstehen!! :-)


Montag, 12. Februar 2018

Stadt und Land im Februar Teil 3 - auf 2 Rädern

Die Autos haben wir jetzt durch. Autos machen Lärm, sind superpraktisch, wenn man größere Einkäufe erledigen will/muss und stehen den Rest der Zeit im Weg rum. (soweit meine Meinung) In der Stadt stehen eindeutig zu viele Autos rum. Das kann ich superscharf daran erkennen, dass man in regelmäßigen Abständen keinen Parkplatz mehr findet.
Es ist ganz klar. Ganz simple Volksschulmathematik. Zu viele Autos.


Die Stadt Wien hat, wie so viele andere Städte, erkannt, dass man und frau auch ganz gut mit Fahrrädern überall hinkommen könnten. Sorgt man auch noch für ein Netz an sicheren Radwegen, besteht die berechtigte Hoffnung, dass man einen Teil der Bevölkerung vom Auto weg hin zum Rad leiten kann.

Naja, und was soll ich sagen. Das hat durchaus funktioniert. Ich kann mit dem Rad an manche Orte schneller und einfacher als mit jedem anderen Verkehrsmittel. Ich habe ein gutes Rad und ein -superwichtig- Hochsicherheitsschloß dazu!



Ich habe nur ein Problem mit dem Fahrrad und das habe genau genommen nicht einmal ich. Ich wohne in einem klassischen Wiener Altbau und in diesem gibt es keinen vorgesehenen Flecken, an dem man sein Rad unterbringen kann. Es gibt eine Einfahrt, die man öffnen kann damit eine Kutsche reinfahren kann (kein Scherz), aber es gibt - auch im Hof - keine Möglichkeit ein Rad unterzustellen.
Man könnte sein Rad zwar einfach in den Hof stellen, kriegt dann aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Schwierigkeiten mit dem, zu jeder guten Hausgemeinschaft gehörenden, grantigen Bilderbuch-Pensionisten (wir haben auch ausgeglichene Pensionisten im Haus, nur um das klarzustellen).
Das wär' doch was zum Thema "Nachbarschaft" bei Stadt und Land. :-)

Ergo stopfen alle im Haus ihr Fahrrad in einen Raum, der weder dafür gedacht war, noch den Anforderungen gerecht wird. 15 Räder auf knapp 5m2. Ein Traum.

Nicht bei uns, aber es zeigt die Problematik
Man kann bei uns aber auch mit einem Rad der Stadt Wien fahren oder neuerdings mit chinesischen Bike-Sharing Modellen. Die funktionieren per Handy-App und stehen wirklich überall rum (Ich glaube, sie stören mich. Ich bin mir aber nicht sicher. Ist noch eine zu kurzfristige Sache! Ich warte noch ab; von wegen Meinungsbildung und so!)

Ich sehe viele Leute auf dem Rad. Wirklich. Und zwar nicht nur die Jungen oder die Hippen. Okay, ein bißchen eine Grund-Hippität ist wohl allen Radfahrern eigen. In Wien. Allerdings sehe ich auch Kinder mit Migrationshintergrund und Tendenz zum Übergewicht auf dem Rad. Vor allem auf den Sharing-Bikes.



Das Radwegenetz ist in meiner unmittelbaren und weiteren Umgebung beachtlich gut ausgebaut und ich komme, wenn ich radle, mehr mit Touristengruppen in Konflikt als mit Autofahrern.
Ganz allgemein höre ich über Radfahrer nur Negatives. Alle schimpfen über die Radfahrer und wie irre gefährlich die sind.

Ich sag's mal so:
Ich fahre gerne Auto, ich fahre gerne Bim, ich fahre auch gerne mal mit dem Rad
und zu Fuß bin ich wirklich auch gerne unterwegs.
Und ganz grundlegend kann ich erkennen, dass IMMER DIE ANDEREN SCHULD SIND!

Mehr sag' ich dazu nicht!
:-)









Freitag, 9. Februar 2018

gelesen KW 6 / 2018 - SpaceX und der van Allen Gürtel

Bingo! Science Stuff! Ich liebe es, wenn mal was anderes in den Nachrichten als der übliche Weltuntergang. Und besonders liebe ich es, wenn dabei das Weltall eine Rolle spielt.
:-)

Die Firma SpaceX hat ihre neue Trägerrakete getestet. Eine Trägerrakete, die wiederverwendbar sein soll. Also demnach nicht ins Meer stürzt, wenn sie leergebrannt ist, nein, diese Trägerrakete fliegt einfach wieder zurück und landet dann. Soweit der Plan.
Dies war der Test.
Und wie man in mehreren Videos nachsehen kann, hat das auch atemberaubend geklappt. Ganz ehrlich, wenn euch das kalt lässt, wie die beiden Booster mehr oder weniger zeitgleich nebeneinander landen, dann seid ihr hier falsch ;-)


Raketenstart etwa ab Minute 21
Wahnsinnslandung der Booster etwa ab Minute 29


Okay. Testflug Trägerrakete. Für gewöhnlich, so habe ich gelesen, werden bei Tests nur Betonblocks oder derlei nach oben geschossen. Denn falls was passiert, eh klar. So ein Satellit ist ja schließlich nicht Massenware. Ergo Betonblock.

Ist man ein millionenschwerer Nerd, dem auch noch die Firma Tesla gehört, dann schießt man sein Cabrio ins All. Das ist zwar für so manchen ein wenig verstörend, ich für meinen Teil finde das so viel mehr menschlich und so viel mehr .. zum Schmunzeln. Zur Zeit schwirrt um die Erde eben jetzt ein rotes Cabrio .. und hier geht es auch gleich weiter.

Diese Cabrio hat ja Computer und so an Bord. Zudem sitzt es ja auf dem Spitzl von der Trägerrakete. Naja und wenn man schon mal Messgeräte aufs Geratewohl nach oben senden kann, dann will man doch auch messen wiewaswo ... klar.

Soweit, so Cabrio. Dieses Auto fliegt jetzt um die Erde und zwar in einem Orbit, der es in sich hat. Für gewöhnlich fliegt alles, was irgendwie funktionieren soll in einem Radius um die Erde, der sehr klein ist. Sprich ein paar hundert km (ISS - 400 km).
Wer nahe genug am Mutterschiff dran bleibt, kann zum Schutz gegen alle möglichen Strahlungen das Erdmagnetfeld nutzen.
Sehr praktisch.
Überlebensnotwendig.

Weiter:
Mars ist das Ziel. Mars ist wirklich weit weg (also in Menscheneinheiten gedacht) und naja, da kommt diese ganze Strahlungsgeschichte jetzt wie so ein Spielverderber daher.
Und weil seit den Trips zum Mond auch schon ein Zeitl vergangen ist und wir dieses Mal dann auch Computer mitschicken werden, die mehr als 50 MB RAM haben (oder waren die komplett mechanisch damals... ich glaub's ja fast) also da nutzt man jetzt dieses rote Cabrio und läßt es ein paar Runden im Van Allen Gürtel drehen.

Der Van Allen Gürtel ist echt eine Scheißgegend, wenn man sich's nicht auf Radioaktivität steht. Ehrlich.
Da kann man sich in manchen Gegenden schon die mehrfache natürliche Jahresbelastung auf der Erde in einem Tag abholen. Was das mit einem Menschen anstellt, wissen wir gar nicht so genau. Dass es uns nicht gut tut, steht allerdings fest.

Die lila Gegend (Van Allen Gürtel) ist wenig lebenswert.

Die NASA hat jetzt SpaceX gebeten ein paar Tests zu machen wie es denn dem Auto und den Computern  nach ein paar Tagen in dieser Strahlungszone geht.
Also da geht's nicht drum, ob der Lack unter der extremen Bestrahlung leidet, mehr darum ob der Computer noch weiß, dass er immer stets fragen sollte "sind sie sicher, dass sie dieses File löschen wollen?"

Ich für meinen Teil habe darüber nachgedacht, was ich denn ins All schicken würde wollen. Also, dieses Auto wird dann Richtung Mars geflogen werden und dort vermutlich bis auf ewig um denselben herumkreisen, wie ein ewig Parkplatzsuchender ... ;-)
Wenn ich Auto auch besser finde als Betonklötze, so ist es doch ein wenig Midlife-Crisis behaftet und wie soll denn ein zufällig vorbeikommender Alien, die Selbstironie erkennen?

Meine Nähmaschine geb' ich nicht her, die scheint mir halt auch ein wenig zu klein. Spontan denke ich an so einen Luftmatratzeninsel-mit-Palme. Klar, die müsste man verstärken, von wegen Zerplatzen oder so, aber Luftmatratzeninsel fänd' ich cool.

Was würdet ihr raufschicken?


Info dazu:


Und zum Spaß auch

Montag, 5. Februar 2018

Stadt und Land im Februar Teil 2 - die Öffis

Ganz kurz und vorab: wenn ihr ganz runterscrollt findet ihr die Verlinkungen der weiteren Teilnehmerinnen. Und ich sage es aus vollem Herzen: DA IST REICHLICH LESENSWERTES dabei! Ich werde regelmäßig, geplant ist wöchentlich, posten, weil ich das halt mal so machen werde und ich werde an das Ende jedes Posts alle Verlinkileins reinkopieren, somit braucht ihr nie suchen nach dem zu euch passendem Post. Klar?
Gern geschehen!

Nachdem ich ja letzte Woche die 4rädrigen Blechkisten im Fokus hatte, sind heute die ÖFFIS dran.
Und zwar hier bei mir. Mitten in Wien
Die nächste Bim-Station ist von mir keine 100 m entfernt. Die nächste U-Bahn Station vielleicht 250 m. Weiß ich meine Strecke mit U-Bahn, Bim und Bus gut zu planen, sind die Öffis von der Zeit her nicht leicht zu schlagen. Zumindest von niemandem mit mehr als 2 Rädern.


Ich fahre gerne Bim. Da ich stets fahre, nachdem alle im Büro sind, kann ich es genießen. Da ist dann ausreichend Platz. Leer ist die Bim für gewöhnlich aber nie. Fahre ich nach dem Morgenstau, dann fahre ich gemeinsam mit einer illustren Mischung aus meist recht schicken Pensionisten, ein paar abgekämpften Kleinkindmamas mit Kinderwagen, einer Riege von smartphonefixierten Studenten und NATÜRLICH der üblichen Zahl an Pflichttouristen.

Ich kenne meine Strecken, die ich regelmäßig fahre und wo ich auch hinmuß, es dauert nie wirklich lange. U-Bahn fahre ich auch häufig, allerdings nicht so gern. Der Grund: ich bin eine aus-dem-Fenster-Schauerin. Das geht übertags eben besser als unten.


runter zur U-Bahn, rauf zur Oper
Bim fahren ist auch eine wunderbare Gelegenheit die Mitmenschen zu studieren. Immer wieder fallen mir Dinge auf, die ich einfach mag.

Beispiel - abends an einem Theater vorbeifahren:

Hihi, es ist ja an sich klar, was dann kommt. Fährt man abends an einem Theater oder der Oper vorbei, dann kann es leicht passieren, dass sich die Abend- und Nachtmischung an Bimnutzern plötzlich rapide verändert.
Dann steigen nämlich ein paar Bims hindurch stetig Leute ein, die 1. schick angezogen sind (Perlenkette und Lidschatten für die Damen, die Herren frisiert und mit Mantel .. ich erwähne frisiert, weil es auffällt, dass sie frisiert sind! ;-) 2. die im Schnitt älter sind, als der Rest, der zu dieser Zeit unterwegs ist und die 3. in den allermeisten Fällen diesen Gesichtsausdruck haben, den man eben hat, wenn man gerade aus einem Konzert oder einer Musical-Aufführung kommt. Egal welche Musikrichtung. Man ist auf eine eigene Art high.

Da steigen also ein paar frisierte Herren mit ihren Perlenketten-Damen dezent high in eine Bim voller Mittzwanziger ein, die ihrerseits gerade dabei sind, auszudiskutieren in welche Bar sie als nächstes einfallen werden.
Ich könnte Johlen vor Grinsen.

Beispiel - die zwei Busse

Grundsätzlich gilt für Busse in Wien das Faszinosum, dass sie gerne knapp hintereinander kommen. Aufgrund des Verkehrs ergibt sich das offensichtlich immer wieder. Die Intervalle zwischen ihnen sind nicht so groß und dann ... kommen sie sich halt mal näher.
Trotzdem fahren 80% der Busmitgenommenen dann immer mit dem ersten Bus. Der zweite ist häufig so leer, dass man ihn als fahrendes "Ätsch" an die gequetschte Masse in Bus 1 betrachten kann.
Tja.

Ich muss mal einen Post schreiben über die Mistkübeln in Wien! 
Natürlich habe ich eine Jahreskarte. Kostentechnisch unschlagbar und superbequem. Ich kann überall einsteigen, muss nie an den Fahrschein denken. Nie wieder ohne!
Und natürlich bin ich auch schon häufiger mal Schwarzgefahren. Also vor ewig. Längst verjährt. Wie gesagt; Jahreskarte. Schwarzkappler nennt man in Wien die Kontrolleure, die hie und da mal auftauchen und einem, auch wenn man Jahreskartenbesitzerin ist, ein wenig den Puls hochschnellen lassen. (Bin wohl in meiner Studentenjahren konditioniert worden .. wobei da hatte ich ja eine Studentenkarte ... seufz! wasweißich)

Die Anzeigen, die mag' ich!

Wichtig und ganz im Konzept für die Zukunft sind Car Sharing Optionen. Soll heißen, es gibt mittlerweile mehrere Anbieter und man kann, wenn man denn Mitglied ist, um erstaunlich wenig Geld das bißchen Autofahren, das man in der Stadt halt ab und dann braucht.
Es gibt sogar ein Jahreskarten/CarSharing Paket.
Laut dem Newsletter von Car2Go beträgt die durchschnittliche Fahrt eines ihrer Autos maximal 10 Minuten und kostet dabei so um die 3,50 Euro. Und der Großteil der Autos steht nicht länger als 30 Minuten irgendwo rum, bevor es wieder einen neuen Fahrer hat und unterwegs ist.

Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, ob die Leute es über die Jahre annehmen werden, allerdings denke ich schon, dass zumindest für einen Teil der städtischen Bevölkerung das autofreie Leben geschrieben steht. Man braucht es nicht wirklich. Zumindest nicht für immer.

(Kleinkindphase oder Vielkopffamilie kann ich mir schwer vorstellen im Carsharing)



Erwähnenswert ist noch, dass sich die Distanzen zwischen den Stationen original wienerisch finde.
Ich habe mal ein Semester in London studiert und mich völlig verheddert, weil ich die Zeiten und die Distanzen komplett falsch eingeschätzt habe.
In Wien ist es nämlich so:
Man sieht, wenn nicht gerade eine Kurve dazwischen liegt, die nächste Station beinahe immer. Die liegt nämlich so nah, dass, wenn man die Bim oder den Bus verpasst (also so richtig unangenehm knapp vor der Nase), dann kann man mit ein wenig Ampelglück (auch die Bim muss stehen bleiben) und ausreichender Fitness ziemlich problemlos zur nächsten Station sprinten und dann die eben verpasste Bim dort besteigen.
Easy.
In London wäre das unmöglich.

Ich mag die Öffis.
Eigentlich.









Freitag, 2. Februar 2018

gelesen KW 5 / 2018 - Whataboutism

Schon mal gehört? Whataboutism.
Nein? Nun womöglich kennt ihr den Ausdruck nicht, aber erlebt oder vorgeführt wurde es euch schon. Mit Sicherheit. Der Whataboutism erfreut sich zur Zeit nämlich einer außergewöhnlichen Beliebtheit.


Was ist Whataboutism?

Als Whataboutism bezeichnet man die Methode Kritik abzuwehren indem man auf Fehler oder Missetaten des Kontrahenten hinweist.
Das Oxford Dictionary beschreibt ihn als eine" Technik um Vorwürfe und schwierige Fragen abzuwehren indem man im Gegenzug selber Vorwürfe erhebt und so das Thema wechselt."

Diese rhetorische Finte ist vermutlich so alt wie die Menschheit, ihre ersten Lorbeeren werden aber in die Zeiten der Sowjetunion gelegt: "The Gulag? What about Vietnam?"



Seht ihr? Der Gegenüber wird mundtot gemacht. Da niemand von uns frei von Schuld ist, ist es sehr einfach zum Gegenangriff überzugehen. Das Geniale daran sind folgende Aspekte:

1) Die Glaubwürdigkeit meines "Gegners" wird zerstört. Seine moralische Integrität zerbröselt. Denn: "wie kann mir jemand einen Vorwurf zu  XXX machen, wenn seine Leute doch selber YYY."
Klar? Damit nehme ich ihm quasi rückwirkend das Recht überhaupt eine Anschuldigung gegen mich zu erheben

2) Das Thema ist praktisch immer vom Tisch. Also das ursprüngliche Thema. Mein Gegner und auch wenn anwesend, Moderatoren haben Schwierigkeiten mein "Argument" aus dem Weg zu schaffen.


Whataboutism ist sehr beliebt unter Politikern.
Es ist, und das möchte ich auch ganz klar aussprechen, aber ein Rhetorikmittel für Schwächlinge. Warum können sich manche Menschen ihren Fehlern nicht stellen. Manchmal sind es ja verhältnismäßig kleine Dinge. So nach dem Motto "früher haben sie aber das gesagt und jetzt sagen sie praktisch das Gegenteil". Wir und auch unsere Politiker sollten lernen, dass sich Zeiten und Meinungen ändern können.
Nicht alle Meinungen wohlgemerkt, aber gewisse Dinge entwickeln sich. Das wissen wir doch alle.

Wo diese Art von Verwirrungstaktik noch sehr häufig zu finden ist, sind die Kommentarebereiche im Internet.
Sehr häufig findet man, werden in einem Artikel unangenehme Dinge über einen Politiker berichtet, gleich ein "und was ist mit DEM da? Über den berichtet ihr gar nicht!"

Als würde das beschuldigen von Mensch B, Menschen A von einer eventuellen Schuld befreien.
Schwach.



Warum ich das hier schreibe? Haltet die Augen und die Ohren offen. Fühlt euch ermächtigt ab und dann zu erkennen, wenn eure Gedanken von jemandem in eine andere Richtung gelenkt werden. Das muss nicht heißen, dass der eine oder der andere mehr Recht hat, aber es zeigt doch recht deutlich, worüber manche eben nicht reden wollen oder .. auch können!

Sprache ist Macht!
Whataboutism ist ein eindeutiger Missbrauch dieser Macht!

Ach ja, die Bilder sind alle violett ausgewählt, weil
Pantone ultra violet zur Farbe des Jahres 2018 ernannt hat.
Das wollte ich euch schon länger mal mitteilen.
:-)
Habt ein wunderbares Wochenende!


Donnerstag, 1. Februar 2018

Stadt und Land im Februar - der Verkehr, die Autos & so

Der für mich auffälligste Unterschied zwischen draußen am Land und mitten in der Stadt sind die Autos. Ein leidiges Thema und doch betrifft es jeden. Deswegen möchte ich diesen sehr wichtigen Bereich gleich am Anfang abhandeln.

Laut Statistik Austria sind in Wien bei 1,8 Mio Einwohnern mit Februar letzten Jahres so um die 380.000 PKW angemeldet. Das ist eine enorme Zahl, wenn man die Fläche vergleicht und doch ist die pro Kopf Zahl niedriger als in NÖ oder der Steiermark. "Eh klar", mag man sich denken, "dort ist ja auch alles viel weiter auseinander."


Und trotzdem steht es in und um Wien regelmäßig. Ich habe nachgeschaut; allein aus NÖ pendeln 180.000 Menschen nach Wien (Zahl aus 2015!) und ein beträchtlicher Teil von ihnen kommt mit dem Auto.
Will man in der Früh nach Wien rein, ist man ehrlich gut beraten wirklich früh (5.30 oder so) oder eben erst nach 9.00 hinein zu fahren. Dazwischen ist das Risiko groß gemeinsam mit einem Haufen Gleichgesinnter in einer soliden Blechlawine zu verweilen. Es gibt ja gar nicht jeden Tage einen Unfall, es ist die schiere Masse an Autos, die das System zusammenbrechen läßt. Kommt noch ein kleiner Müdigkeits-Auffahrunfall dazu .. dann Bingo!

Hier bei mir sind die Autos die Herrscher der Stadt. Öffne ich unser Haustor und trete hinaus, kann ich wohl so 4 Schritte geradeausgehen, dann knall' ich in ein Auto. Alle Straßen sind vollgeparkt.

Die Häuser hier wurden angelegt und gebaut zu einer Zeit, da gab es keine Autos. Soll heißen die Straßen haben die ideale Breite für eine Kutsche und reichlich Platz zum Gehen.
2018 sieht es dann so aus: Haus, Gehsteig (eher knapp), Auto geparkt, Straße (meist einspurig, siehe Kutsche), Auto geparkt, Gehsteig, Haus. Bäume werden nicht gerne gepflanzt (wo stellt man denn dann sein Auto hin ;-)


Wenn ich so bei mir in der Umgebung schaue, dann stehen die meisten Autos die ganze Woche ziemlich unbewegt irgendwo auf einem Parkplatz. Sein Auto täglich nutzen? Das machen hier nicht viele.
Am Wochenende. Ja, da sind sie dann unterwegs. Am Wochenende kriegt man immer einen Parkplatz.

Apropos.
Ja, es gibt bei uns ein Parkpickerl (eine Vignette, für die Pickerl-Unwissenden unter meinen Lesern ;-). Man zahlt seinen Jahresbeitrag, dann kann man sein Auto enthemmt stehen lassen. Wer zu Besuch kommt, muss Parkscheine zahlen. Die kriegt man eigentlich nur in den Trafiken und die haben noch kaiserliche Öffnungszeiten (Zigaretten kriegt man am Automat rund um die Uhr, Parkscheine? Fehlanzeige). Im Smartphone-Zeitalter kann man das natürlich auch per App machen. Sehr lässig. Sehr zu empfehlen. Vor allem, wenn der zu Besuchende im 5. Stock Altbau wohnt. (Ich sag nur Mezzanin und Halbstock ;-)

Unter der Woche sind alle da und die Handvoll Parkplätze, die frei werden, werden augenblicklich von Lieferwägen belegt.
Man findet untertags bei uns immer einen Parkplatz. Nur wenn man viel zu tragen hat, dann ... ehschonwissen ;-)
Abends ist die Sache weitaus kritischer. Da kann es einem schon passieren, dass man 15 Minuten wie ein Mond den eigenen Heimatplaneten umkreist um dann am Ende halt ein paar Gassen weiter weg zu parken. Das ist an sich von der Distanz her nicht so ein Problem.
Das Problem liegt ganz klar darin, dass 5 Tage später keine Sau mehr weiß, wo das Auto steht. :-)


Soweit so Auto.
Am Montag poste ich dann mehr zum Thema Verkehr.  Da gibt's ja noch die Öffis, das Car-Sharing, Radfahren kann man und naja zu Fuß gehen! :-)

Wenn ich häufiger poste, dann erinnere ich euch öfter mal dran, dass ihr ja auch was schreiben wolltet und meine Postings selber bleiben von der Länge her lesbar. Eine Win-Win Situation quasi. :-)

Weiter könnt ihr gerne auch über Facebook oder Instagram #stadtlandinfo teilnehmen und auch kurze interessante Details posten. Alsofallsdasmehreuerdingist!

An euch richte ich meine Fragen:


Braucht ihr ein Auto, da wo ihr lebt?
Wie oft fahrt ihr damit?
Habt ihr ein oder mehrere Autos?
Wie viel Verkehr ist denn bei euch so?
Wie ist das mit dem Lärm?
Wie ist die Parksituation?
Gibt es andere Verkehrsmittel?
Benutzt ihr die?
Wie ist das mit den jungen Menschen bei euch, brauchen/haben die ein Auto?
Kann man bei euch viel zu Fuß erledigen?
Wie ist es mit dem Fahrrad? Ist das eine Option bei euch?
und
Was gibt es denn für Situationen, die mir vermutlich fremd sind?


All die Fragen sind nur Anregungen, falls ihr nicht recht wißt wo ihr anfangen sollt!
Ich persönlich warte begierig auf Schilderungen von euch.

Es ist dazu, das möchte ich ausdrücklich erwähnen, nicht notwendig die Ortschaft oder die eigene Adresse bekanntzugeben. Es reicht mit Sicherheit aus, die Situation bzw. die Umgebung zu schildern. Einwohnerzahlen (auch geschätzte) sagen erstaunlich viel aus.

Ich hoffe euch anzustupsen,
euch ein wenig zu fordern
und freue mich riesig!







 
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