Montag, 19. November 2018

Ein Shirt peppen oder Ach, die Farbe wandert

Ich bin mit Ausmalen fertig, Fotos werde ich demnächst hier zeigen.

Ab jetzt wird wieder genäht und gepeppt.
Auf ganz schnell wollte ich mal eben ein Kaufshirt mit ein wenig "Girl Power" versehen.
Ich habe am Computer kurzerhand den Schriftzug zurechtcomputert und brav geplottet und entgittert.

Ich stellte mir die Sache zunächst in Bügelfolie in pink vor. Aber Bügelfolie auf einer weiblichen Brust .. das spannt manchmal und "zerrt" an den Buchstaben. Deswegen dachte ich: "Ich mache in Farbe - die ist dehnbar!"

Ich konnte nicht widerstehen und habe mir die geplotteten Buchstaben gleich aufs Shirt geklebt! ;-)

Zudem hatte ich noch so ein Fläschchen in Pink im Haus, das ich auf einem Bloggertreffen mal geschenkt bekommen hatte.

Aber

es kommt alles anders als frau denkt. Diese Sprühfarbe, das hatte ich so natürlich nicht bedacht, ist deutlich flüssiger als die Farbe aus den Gläsern und ... sie wandert dadurch in den Stoff rein.

Und so wurden aus meine schicken, schlanken Buchstaben, die ich mir vorher sorgfältig ausgesucht hatte, kugelrunde, Graffitibabies.

Das Absurde daran: Alle finden es super so! (Auch die Nachbarskinder!)

Also lerne ich daraus: Ärgern ist völlig sinnlos. Das Shirt geht so eh!
Und für euch:
Wenn ihr Buchstaben wollt, die so aussehen, so auf aus-der-Form,
dann nehmt einfach flüssigere Farbe!

Man lernt ja bekanntlich nie aus!


Freitag, 16. November 2018

gelesen KW 46 - J.K. Rowling ... echt jetzt?

Ich sitze hier auf dem Sofa, das Wohnzimmer fertig ausgemalt, müde. Es ist nach Mitternacht und ich  starte ein Video auf YouTube. Ein Interview, das Oprah mit J.K. Rowling geführt hat.
Und nicht mal eine Minute im Interview.

PENG! Der Feminismus erschlägt mich. Oder sollte ich es anders ausdrücken: Die Welt der Männer schnalzt mir um die Ohren.

Photo by Sarah Ehlers on Unsplash
Worum geht es?
Joanne K. Rowling hat eigentlich kein K. in ihrem Namen. Das K. steht für Kathleen, den Namen ihrer Lieblingsoma und wurde eingefügt um nicht ihren Namen auf das Buchcover schreiben zu müssen. Joanne Rowling sollte dort nicht stehen.
Warum?
Der Verlag nahm an, dass das Buch (wir sprechen hier vom Band 1 Harry Potter) generell junge Burschen ansprechen würde. Und  man nahm eben weiters an, dass es hinderlich sein könnte, wenn die Autorin eine Frau ist.

Also wollten sie die Initialen verwenden. Joanne hieß und heißt aber eben nur Joanne. Und da hat sie sich ihre Oma dazugeholt.

Damit man sie abkürzen kann und die Leute glauben der Autor sei ein Mann.
1997





Mir kommt das G'impfte hoch! Es ist wirklich hoch an der Zeit, dass das ein Ende nimmt. Kein Mann würde sich das in die andere Richtung bieten lassen.


Hier das Video für euch - an genau der Stelle, die mich gerade geflasht hat.
Gute Nacht!

Mittwoch, 14. November 2018

Movie Time - First Man / Aufbruch zum Mond

Normalerweise erzähle ich euch nicht von Filmen, die gerade aktuell im Kino laufen. Dieses mal ist das anders. "First Man" läuft gerade. Solltet ihr euch überlegen den Film zu sehen. Hier mein Feedback.


Die Handlung ist hinlänglich bekannt. Es geht um Neil Armstrong, den ersten Menschen auf dem Mond. Insofern verrate ich nicht allzu viel. Er schafft es, er kommt auf den Mond.

First Man ist kein klassischer Hollywood Blockbuster. Es handelt sich dabei mehr um eine Art Dokumentations-Spielfilm, hochkarätig besetzt. Dazu kommt, dass Neil Armstrong nicht der klassische Held ist. Da gibt es keine coolen Sprüche, kein charmantes Lächeln, nichts derart.
Neil Armstrong ist und war wohl auch ein unfassbar nüchterner, technisch orientierter Draufgänger (dazu gleich noch mehr). Er gibt jetzt als Filmfigur nicht allzuviel Charmantes her.
Aber das macht nichts - wenn man das vorher weiß - denn die eigentliche Geschichte handelt davon, wie unfassbar verrückt man sein muß, sich in so eine kleine Metallschüssel zu zwängen, auf die Spitze einer riesigen Rakete um sich in die Luft schießen zu lassen.

Und DAS kriegt man in dem Film mit.


Es ist womöglich hilfreich wenn man "The Right Stuff" (Der Stoff aus dem die Helden sind) kennt. Dieser Film erzählt bereits die Geschichte der amerikanischen Luftfahrt, und wie aus ihr die Raumfahrt entsteht. Vom ersten Überschallflug bis zum Ende des Mercury-Programms. Da lernt man schon die Typen kennen, die willens waren, krass verrückte Dinge zu machen, "nur" um der Erste zu sein.
Es wird einem helfen, diese Typen wiederzuerkennen in "The First Man". Es wird es leichter, verständlicher machen zu akzeptieren, wieso . die . das . überhaupt . machen!

Die Art in der der Film erzählt ist, die Kameraführung und die Szenenauswahl ist, ich muß es zugeben, abschnittsweise ein wenig anstrengend. Es ist stets irgendwie trocken, irgendwie ... ohne Zuckerglasur. Real fast.
Die Kameraführung hilft einem die ganze Geschichte quasi ein wenig wie im Alltag zu erleben. Alles wird ziemlich unglamourös erzählt. Das Sterben der Kollegen, das Sterben der Tochter. Alles passiert irgendwie. Eigenartig umkommentiert. Man fühlt sich ein wenig hineingesaugt und dann alleine gelassen. Aber das ist wohl auch die Intention. Ich wußte das vorab und es hat mich dann nicht so erschlagen, wie meinen Mann. Der Arme fand sich plötzlich ganz verdattert auf dem Mond wieder! ;-) (Bussi, Schatzi)

Und
es rüttelt und wackelt, es scheppert, es knarzt und kracht .. jedesmal, wenn sie fliegen, starten etc.
Und
das zerrt an den Nerven. Echt. Vertrautenerweckend ist was anderes.

Aber
all diese filmischen Mittel, die holen einen auch ab, die ziehen einen rein in den Film. Und wenn man danach rausgeht, dann kann es schon ein wenig dauern, bis man wieder auf der Erde ist.

Und tief durchatmet.

Würde ich den Film noch 5x schauen?
Nein.
Hat er mich beeindruckt!
Ja. Doch. Ziemlich.

Vielleicht hilft euch das ja!

Montag, 12. November 2018

Nachhaltigkeit - die g'schissenen Plastikflascherln sind überall

Frau weiß ja, dass die Sache mit den Plastikflascherln eine mühselige ist. Im Sinne, alles wirklich alles kommt im Plastikflascherl daher. Vom Essig bis zum Shampoo. Reinigungsmittel genauso wie Waschmittel.

Mir war das zwar bewußt, so richtig niedergeschlagen hat es mich aber erst, als ich ein neues Waschmittel in der Bio - Ecke gesucht habe. Ich ging zu meiner üblichen Drogerie-Filiale und stand vor einer Wand an Plastikflaschen (und Plastiksackerln!). Es gab 3 Bio-Öko-Trallala Anbieter. Alle flüssig, alle im Plastikflascherl.
Ich war, wie man bei uns sagt, verdutzt. Erstaunt. Ungläubig. Wo ist denn der Bio-Öko Gedanke, wenn ich ihn in eine Plastikflasche packe, die für den Einmal-Gebrauch gemacht ist?

Photo by Jon Tyson on Unsplash
Ich erinnerte mich an früher. Da gab's Waschmittelpulver in riesigen Kartontonnen. Die konnte man im Anschluß dann super verwenden .. um Lego darin aufzubewahren. Oder so.
Ich wollte zwar keine Tonne (mein Bad ist winzig), aber Karton schien mir doch eine logische Alternative als Verpackungsmaterial. Also für Pulver.
Insbesondere wenn frau bedenkt, dass Flüssigwaschmittel zusätzliche Inhaltsstoffe enthalten, die die Umwelt gar nicht gut verträgt und, nicht zuletzt noch, dass die allermeisten Waschmaschinen nicht unbedingt für Flüssigwaschmittel konzipiert wurden. Sprich, die "verkleben" womöglich irgendwann. Ich sag' nur Schleim, Schleim, Schleim. Brrr.

Ich habe dann im Bio-Supermarkt ein Pulver im Karton gefunden und das verwende ich seither. (Anmerkung: inklusive einer Kartondosierungshilfe!)

Aber
seit diesem Moment habe ich den Plastikflaschenwahn. Bist du deppart, die Scheißerchen sind wirklich überall.
Eine für mich schockierende Ecke diesbezüglich machte sich im Badezimmer auf. Ich bin da ein klassisches Weib. Wenn meine Haare länger sind, dann habe ich Flascherln, Flascherln und ja genau Flascherln. Shampoo, Conditioner, Haarspitzenfluid, Styling-Pump-Spray sind dann Standard. Mich hat der Schlag getroffen.
Dazu Duschgel, Peeling und Body Lotion.
UND DAS NUR FÜR MICH.
*********** (bitte reichlich Gefluche einfügen)

Es ist so um die 2 Jahre her, da war das noch genau so.

Photo by John Cameron on Unsplash
Heute ist das anders. Zunächst haben wir die Familienflüssigseife gefunden, mit der alle gerne duschen. Zack, waren wir von vier auf eine Flasche runter. Was da plötzlich Platz war in unseren winzigen Dusche!
Dasselbe haben wir dann mit den Shampoos gemacht. Wobei es da ein paar Schwierigkeiten gab und gibt. Dazu beim nächsten mal mehr.
Im Sommer verwendet aber die gesamte Familie ein Shampoo. Aus einer riesigen Nachfüllpumpflasche.

Dadurch, dass ich mir mein Küchenputzmittel und den Weichspüler ja seit einer Weile selber mache (hier und hier nachzulesen), fällt mir ehrlich auf wieviel weniger Plastikflascherln ich einkaufe und vor allem eben auch wegwerfe. Es ist geradezu erschütternd.

Ich arbeite weiter daran. Wie geht es euch damit? Seht ihr sie auch überall? (die Flaschen)
Wie putzt ihr daheim?
WC Reiniger habe ich noch keinen eigenen. Ich mag den Geruch von dem Gekauften.
Hat da wer einen Tipp für mich?



Freitag, 9. November 2018

gelesen KW 45 - die alten Damen im Gefängnis

Wir werden ja zum Glück alle älter. Und im Vergleich auch noch gesünder älter. Das finden zwar alle gut, aber was das für ein Land bedeutet, wenn ein großer, wenn nicht sogar der größte Teil der Bevölkerung unter "alt" zu verbuchen ist, tja, was das bedeutet, dass lernt Japan gerade.

Und ich meine in Angesicht der ziemlich sicheren Zukunft, dass unsere Alterspyramide in eine paar Jahrzehnten so aussehen wird, wie die von Japan heute, halte ich es für klug auf dieses Land zu schauen und sich zu wappnen. Zu wappnen dahingehend, dass Dinge auf uns zukommen, die wir wahrlich so nicht kommen sehen.


So weit so vorab.

Japan hat 126 Mio Einwohner. Und zur Zeit ist beinahe jeder 3. davon über 65 Jahre alt. In Japan werden mehr Windeln für Rentner verkauft als für Babys. Nur um das Bild mal in Perspektive zu rücken.
Neulich hat Japan ein komplett unerwartetes Problem entdeckt. Acht Jahre lang hat die Polizei gebraucht um einen Einbrecher, den "Ninja von Heisei", zu fassen. Und als sie ihn endlich hatten, da war er doch prompt kesse 75 Jahre alt.
Dass ihre Bevölkerungspyramide kippt war den Leute wohl klar, in welche Richtung sie kippen könnte, hat die Leute jetzt aber doch überrascht.

Daraufhin warf man einen Blick auf die Gefängnisse und deren Insassinnen! Und man staunte wohl nicht schlecht als man feststellte, dass jede 3. weibliche Gefangene älter als 65 ist. Viele von ihnen sitzen wegen wiederholter kleiner Diebstähle ein. Sie klauen so lange bis sie ins Gefängnis kommen.
Denn dort wollen sie hin.

Diese Damen haben häufig eine ausreichende Pension. Geld ist nicht das Problem. So erzählten sie der Dame, die sie interviewte. Nein, sie sind einsam, haben keine Aufgabe mehr, haben kaum Freunde. Im Gefängnis fühlen sie sich sicher und können entspannen.


Skurriler Nebeneffekt dabei: Das Gefängnissystem steht durch diese unvorhergesehene Veränderung vor enormen Herausforderungen. So sind nicht nur die Kosten für die Gesundheitsversorgung enorm gestiegen, es werden jetzt eben auch Wärter gesucht, die pflegerische Qualitäten besitzen. Alte Leute können nicht immer alleine Baden oder aufs Klo gehen. Auch ist der Umgang mit Demenzkranken etwas, das man als Gefängniswärter erst mal lernen muß.

Japan hat alle Hände voll zu tun, die Gefängnisse umzubauen um sie altersgerecht zu machen. Kosten, die man sich womöglich ersparen hätte können, wäre man vorbereitet gewesen auf eine "alte Bevölkerung".

Aber ich werfe hier nicht mit Steinen. Ich behaupte mal ganz naiv, dass wir keineswegs besser vorbereitet sind und wer weiß, was ein riesiger Haufen alter Europäer treibt, wenn ihm fad wird. Womöglich sehen wir einander ja alle mal im Gefängnis. Denn, wir werden es sein, von denen ich hier schreibe!

Habt ein schönes Wochenende!


gelesen im:
Stern - Lieber im Knast als allein (17. Oktober) gelesen auf Blendle.com (Bezahlartikel)
Wikipedia - Demografie Japans

Donnerstag, 8. November 2018

Movie Time - Vergiß mein nicht

Lustig, im Original heißt der Film "Eternal Sunshine of the spotless Mind" was soviel heißt wie "im fleckenlosen Geist scheint die Sonne immer".
Und beide Titel passen zum Film. Obwohl das Original einem dabei noch etwas Grips ob der Hintergründigkeit abverlangt, wohingegen die Deutsche Version mit hausbackener Romantik spielt.
Und dabei ist der Film viel nur nicht hausbacken.


Vorab, wenn ihr es heute unaufgeregt, geradlinig und mit nicht zuviel Tiefgang braucht (man hat ja auch solche Tage), dann macht einen Bogen um diesen Film.
Paßt man nämlich hier nicht auf, kennt man sich schnell nicht mehr aus. Die Zeitlinien kreuzen sich mehrfach, dazu spielt es ab und dann im realen Leben und dann wieder im Hirn, sprich in den Erinnerungen der männlichen Hauptrolle.
Dazu ist das Bild stets gleich unaufgeregt, soll heißen, man kann nicht immer alles gleich erkennen. Die Tiefe dieses Films (so man sie erkennt. Das kann dauern.) liegt in den stillen Bildern, die allesamt irgendwie ein wenig traurig sind und dabei ganz nah an einen selber rankommen. So habe ich es empfunden.

Aber worum geht es?
Kurze Inhaltsangabe:
Joel wurde von seiner Freundin verlassen. Er ist völlig fertig, heartbroken und dann erfährt er, dass Clementine (die gerade eben Ex) ihn aus ihrem Gedächtnis hat entfernen lassen. (Ja, in dem Film ist so etwas möglich. Man geht zum Hirnmanipulator und läßt die Person inkl. aller Erinnerungen auslöschen. Herzschmerz Ade!)
Völlig verstört beschließt er es ihr gleichzutun und geht zum Doktor.
Der Film erzählt was sich in Joel's Gefühlswelt abspielt WÄHREND sein Gedächtnis gelöscht wird. Es wir erzählt wie Stück für Stück all die Momente ausradiert werden, die ihn und Clementine ausgemacht haben.
Mehr sag' ich nicht.

Joel wird gespielt von Jim Carrey. Ich mag Jim Carrey eigentlich nicht so. Diese irre Komik von ihm ist mir oft zu viel, aber in diesem Film spielt er diesen nervenzerfetzend schüchternen, ruhigen Typen ... einfach nur supergut. 
Clementine wird von Kate Winslet gespielt. Sie hat in beinahe jeder Szene eine andere schrille Haarfarbe, was dem Charakter von Clementine eben durch und durch entspricht. Clementine ist laut, unruhig, fordernd, anstrengend lebendig, wunderbar.
Eigentlich passen die beiden nicht zusammen. Zero.
Und doch ...


Das wahrlich berührende in diesem Film ist aber folgendes:
Aus einer Kritik
Der Film zeigt Liebe/Beziehung wie wir sie alle kennen. Schwierig, anstrengend und doch wunderbar. Das ist die Stärke dieses Films. Diese Romantik TROTZ der harten Realität. Seufz!


Gebt euch diesen Film mal! Er könnte euch gefallen!
Wir haben ihn mittlerweile mehrmals geschaut. Beim ersten mal auf zwei Abende verteilt. Wie gesagt, gemütlich ist der Film nicht. Also von der Erzählweise her, vom Setup, aber er ist ... ich sag' es mal so, ein Kunstwerk.



PS: Der Film hat 2005 den Oscar für das beste Original Drehbuch erhalten. Gerechtfertigt wie ich meine.
PSS: Jim Carreys Performance in diesem Film gilt allgemeinhin als seine Beste ever. Und ich kann dem zustimmen. Kate Winslet ist sowieso traumhaft.

Dienstag, 6. November 2018

Aus dem Leben - Man wird ja nie fertig oder die Ode an die Höhe

Diese Woche krabbele ich regelmäßig unsere Leiter rauf und runter. Weil ich mir nämlich einbilde, dass das Wohnzimmer nach 12 Jahren frische Farbe braucht. Oder besser noch. Eine andere, neue Farbe. Und da meine Kinder in der Schule und mein Mann im Büro festsitzen, male eben ich aus. Was genau genommen sowieso der sicherste Weg ist. Es ist nämlich ein wenig so wie mit dem Wäsche aufhängen: nur ich male richtig aus! Der Rest dilletantiert um mich herum und verschwendet meine Zeit.

Ich wußte ja nicht, dass man sich verdunkelnde Rollos auf Maß bestellen kann. Und Milchglasfolie. Alles möglich.

Nur, dass ich jetzt eben alleine verschwitzt im Wohnzimmer stehe. Ich mit meiner Teleskoprolle ein wenig genervt, dass der Raum so wunderbar Altbau ist, so saumäßig hoch. Wirklich. Ist ja nett 12 Jahre lang hoch, und Luft und Licht, aber wenn frau sich dann einbildet, dass die totgedrückten Gelsen an der Decke weg müssen, tja, dann merkt frau das 3 Meter plus noch ein gutes Stück .. ach vergesst es.

Zuletzt wurde im Kinderzimmer gemalt.

Ich male aus. Es wird cool. Aber im Moment ist es anstrengend. Ich habe gerade erst begonnen. Ich male in Etappen. Ist ja schließlich das Wohnzimmer. Da wohnen wir drin. Und wie sich herausstellt tun wir das täglich. Komplettbaustelle ist da ... naja, unpraktisch.

Und weil das Wohnzimmer nicht das einzige Projekt in diesem Jahr war, gebe ich jetzt noch schnell mit dem neuen Kinderzimmer an.

Also eigentlich ist es jetzt per definitionem ja ein Jugendzimmer. Stockbett raus, Hochbetten rein. Habe ich schon mal erwähnt, dass unsere Räume hoch .. ach ja. Stimmt. Hab' ich.

Es ist schon vorgekommen, dass die Kinder die Eltern aus ihrem Zimmer schmeißen mußten!

Im Februar haben wir über 10 Tage das Kinderzimmer generalsaniert, ausgemalt und komplett umgestaltet. Wir haben die Hochbetten vom Tischler "aufbocken" lassen. Sie waren nämlich für unsere Räume zu niedrig. (HA! Schon wieder!) Ein Sofa zog ein, weil cool, weil Freunde zu Besuch, weil Rumlungern im Bett die Mama nervös macht.

Die Betten sind breit. 140 cm. So entsteht unter jedem Bett ein "Büro". Jedes Kind hat so seinen eigenen Bereich, den es dann mit Papier und allerlei Kram dermaßen zumüllen kann, um am Ende wieder die Hausübung am Tisch neben der Mama zu machen. Die kann man dann auch gleich
a n d a u e r n d mit Fragen bombardieren. Praktisch.

Die Kinder klettern, die Katzen springen rauf.

Weiterer Vorteil von richtig hohen Hochbetten: Mutter sieht das Chaos nicht, daß dort oben herrscht. Sollte ich in den nächsten Wochen irgendetwas suchen. Egal was. Von der Nagelschere bis hin zum Ladekabel - ich weiß wo ich hinklettern muß!

Egal welche Laune ich auch immer gerade habe - ich habe ab und dann Launen; Anm. der Verfasserin - im neuen Kinderzimmer ist es zur Zeit selbst in solidem Chaos erstaunlich lässig. Der Raum hat beinahe Aura. Ruhe, Stil, Karma.
Oje, ich werde mystisch. Ich muß mir notieren, dass Texte verfassen um halbzwei Uhr nachts, nach einem Tag lang Farbe einatmen irgendwie ...

Naja komisch aber auch!

Montag, 5. November 2018

Just for Info - die Midterms 2018

Wie euch womöglich eh nicht entgangen ist, wird morgen in den USA gewählt.  Unsere Medien halten sich allesamt erstaunlich bedeckt zu diesem Thema. Ganz anders in den Staaten selber. Dort gibt es seit 2 Monaten kein anderes Thema. Egal welche Schlagzeile gerade dominiert hat, ALLES wurde auf die Midterm-Waagschale gelegt.

Aber was sind die Midterms denn? Und wieso sind gerade diese Midterm-Election so ausnehmend wichtig? In den Staaten hört man seit Wochen nur "die wichtigsten Wahlen in unserem Leben". Und zwar rauf und runter.

Photo by Jorge Alcala on Unsplash

Was sind die Midterm-Elections?

Die Wahlen zum Kongress finden stets am Dienstag nach dem ersten Montag im November eines jeden geraden Jahres statt. (Hehehe, wem schwirrt hier schon der Kopf!? :-)
Alle vier Jahre fallen sie daher mit der Präsidentenwahl zusammen! Wenn sie das nicht tun, also jedes andere zweite mal quasi, dann finden sie - logischerweise - in der Mitte einer laufenden Präsidentschaft statt .. ergo Midterm. Das ist diesmal wieder der Fall.

Wer wird gewählt?

Der Kongress. Genauer gesagt ein großer Teil des Kongresses.

Was ist der Kongress?

Der Kongress ist die Legislative der Vereinigen Staaten. Er hat viele weitere Befugnisse. Die wesentlichen (für uns ausreichend zu wissen) sind eben, dass Gesetze immer über den Kongress laufen müssen (bundesweite geltende Gesetze wohlgemerkt) und dass der Kongress die Budgethoheit innehat.
Ja, und der Kongress hat auch die Aufgabe und Möglichkeiten den Präsidenten zu kontrollieren.

Kongress? Wer sitzt da drin?

Der Kongress besteht aus 2 "Häusern". Dem Repräsentantenhaus und dem Senat. Ha!

Photo by T. Chick McClure on Unsplash

DAS REPRÄSENTANTENHAUS

Das RH (ich kürz' das jetzt ab, ist schauderhaft zu tippen) hat 435 Abgeordnete. Diese werden direkt gewählt in ihrem jeweiligen Kongresswahlbezirk. Kongresswahlbezirke werden alle 10 Jahr neu "gezeichnet" (siehe mein Beitrag zu Gerrymandering). Die Idee ist, dass jeder Abgeordnete gleich viele Menschen repräsentiert. Zur Zeit sind das so um die 700.000 Menschen. Die Vorlage liefert die alle 10 Jahre stattfindende Volkszählung.

Die Kongresswahlbezirke, die jeweils einen Abgeordneten ins Repräsentantenhaus schicken
Quelle: Wikipedia
Nur so als Bonmots: North Dakota ist ein Kongresswahlbezirk, Kalifornien sind 53!

Aktuell sind die Sitze im RH 235 zu 193 verteilt. 235 Republikaner, 193 Demokraten, 7 Sitze sind vakant. Das Repräsentantenhaus ist demnach in republikanischer Hand.

Damit die Demokraten das ändern benötigen sie 24 weitere Abgeordnete. Was gar nicht so leicht ist, da die Republikaner in den letzten Jahren das Gerrymandering perfektioniert haben und sie zudem in einigen Bundesstaaten das Wählen für bestimmte Volksgruppen erschwert haben.

Die aktuelle Sitzverteilung im US-Repräsentantenhaus.
Bildquelle: Wikipedia

DER SENAT

Das zweite Haus im Kongress ist der Senat. In ihm sitzen 100 Senatoren. Jeweils 2 für jeden Bundesstaat. Das scheint jetzt nicht ganz so fair und ausgeglichen. Hat doch North Dakota 755.000 Einwohner und Kalifornien 39,5 Millionen. Aber das ist ein anderes Thema.

33 dieser 100 Senatoren stehen dieses mal zur Wahl. Senatoren werden für 6 Jahre gewählt. Es werden nie beide Senatoren für einen Bundesstaat gleichzeitig gewählt.
Diesmal kommen noch 2 Senatorensitze special elections dazu. (Senator gestorben oder hat sich zurückgezogen.)
Es sind also 35 Sitze frei bzw. zur Wahl.

Aktuell ist die Verteilung im Senat  51 zu 49. 51 Republikaner und 48 Demokraten plus 1 Independent (unabhängig, wird aber vom Abstimmungsverhalten zu den Demokraten gezählt).

Um den Spieß umzudrehen brauchen die Demokraten also "nur" 2 Sitze zu gewinnen. Doch so geradlinig ist die Sache nicht, denn - kurz aufpassen - von den 35 zur Wahl stehenden Sitzen sind 26 demokratische Sitze und nur 9 republikanisch.
Die Demokraten müssen ihre 26 Sitze verteidigen und dann noch 2 extra dazugewinnen! (Im Balken ist das ganz gut zu erkennen! Die goldenen Sitze sind die, die neu verteilt werden!)

Die zur Wahl stehenden Senatorensitze bei den Midterms 2018

Soweit, so lebt ihr noch?

Was bei diesen Wahlen an Geld umgewälzt wurde, was bei diesen Wahlen Leute motiviert wurden übertrifft so manches, was wir hier bei uns auch nur im entferntesten bereit wären zu ertragen. Die USA sind seit einiger Zeit ein regelrechtes Schlachtfeld. Und morgen findet die Schlacht statt, die die Richtung für die Zukunft vorgibt.

Photo by Mirah Curzer on Unsplash
Entweder die Demokraten schaffen es eines der Häuser für sich zu gewinnen und dann werden sie vermutlich dem Präsidenten das Leben schwer machen und versuchen Untersuchungen gegen ihn und seinen Schwiegersohn einzuleiten.
Schaffen sie das nicht, dann wird der Präsident das als Bestätigung seiner Politik ansehen und das Tempo womöglich erhöhen um seine Themen abzuarbeiten.
Bisher hat er den Luxus genossen, dass seine Partei beide Häuser innehatte. Ob das so bleiben wird, wird sich zeigen.

Prognose gebe ich keine ab.

Auf welcher Seite man auch steht. Die Welt wird morgen auf Amerika schauen!


Freitag, 2. November 2018

gelesen KW 44 - von wegen Durchschlafen

Hat euch auch schon mal jemand vorge"jammert", dass er/sie nicht ordentlich durchschlafen kann? Ich kann ja immer schlafen. Also ehrlich. Mein Problem ist eindeutig das Aufstehen, nicht das Schlafen. Aber .. ich bin ehrlich, ich höre es oft, dass jemand "unrund" geschlafen hat, dass jemand "unausgeschlafen" ist. Und es ist mir nicht egal. Schlaf, ja Schlaf ist sauwichtig.

Photo by Hutomo Abrianto on Unsplash

Aber wie ich jetzt gelesen habe ist unser Zugang zu Schlaf .. naja .. ein wenig unnatürlich (so wie die Sache mit dem Frühstück .. echt .. das muss ich auch noch klären bei Gelegenheit). Egal, wir reden hier vom Schlafen. Vom Schlafen in der Nacht. Und zwar ab einem für uns angenehmen Zeitpunkt bis zum Morgen, wenn wir Arbeiten gehen müssen.

Erkennbar ist, dass das per se ja schon schräg ist. Hätte der gute Edison nicht die Glühbirne erfunden, dann würden wir wohl immer noch bald nach dem Dunkelwerden ins Bett gehen und Aufstehen, wenn uns die Sonne küsst. Grob gesprochen.
Aber auch da würden wir nicht durchschlafen.

Photo by Annie Spratt on Unsplash
Es ist ein paar Ö1 - Radiokollegs her, da hörte ich dass wir mehrmals in der Nacht - immer nach einer Traum- und Tiefschlafphasenabfolge - aufwachen.
Ja. Mehrmals in der Nacht wachen wir auf. Allerdings schlafen wir meist gleich wieder ein. So schnell, dass uns das Aufwachen gar nicht bewußt wird. Wir haben den Eindruck durchzuschlafen.
Überlegt man sich das kurz auf Höhlenmensch durch, macht es ja beschützungstechnisch hoch Sinn ab und dann leicht weckbar zu sein. Wegen der bösen, hungrigen Tiere. Noch besser natürlich wenn wir als Gruppe ein wenig versetzte fast-wach-Momente hätten. Dann wäre immer jemand ... naja .. fast wach!

Womit wir bereits beim zweiten Punkt in Sachen Schlafen sind. Das in-Gruppe-Schlafen. Es gibt laut Wikipedia zwei kulturelle Arten von Schlaf.
Westlich und Traditionell

Photo by jarupon tapdam on Unsplash
Westlich, das kennt hier ja jeder, bedeutet: Schlafen in der Nacht, in Betten, tendenziell alleine. Ausnahme sind Ehepaare.

Traditionell bedeutet. Man schläft den größten Teil in der Nacht, aber - und das ist bedeutend anders - eben auch untertags. Wenn es notwendig ist, dann schläft man. Nachts schläft man eben nicht durch. Wacht man auf dann liest man, lernt man oder tut, was man in der Nacht eben einfach tun kann. In Japan ist es normal um nicht zu sagen angesehen, in der Schule einzuschlafen. Daraus schließt man nämlich, dass die Schülerin in der Nacht gelernt hat.
Man schläft auf der Arbeit eben mal ein halbes Stündchen, wenn es der Körper denn verlangt. Man legt sich auf eine Bank, man schläft im Zug.
Man schläft.
Dazu kommt, dass des nächtens nicht alleine geschlafen wird. Praktisch nirgendwo, außer bei uns im Westen, wird nicht alleine geschlafen. Familie, Freunde, Gäste ... alle in einem Bett.

Photo by Mika on Unsplash
Und:
Es ist nicht so lange her, dass das bei uns auch so war.  Bis ins 19. Jahrhundert haben wir nämlich auch alle gemeinsam im Bett geschlafen. Erasmus von Rotterdam hat noch 1530 Tipps verfasst zum "idealen Bettgefährten". Still liegen, nicht allzuviel herumwerfen und ... nicht die Decke wegnehmen. :-)
Samuel Pepys, ein englischer Staatssekretär, hat im 17. Jahrhundert in seinem Tagebuch ein Ranking seiner beliebtesten Bettgenossen niedergeschrieben. Kriterien waren neben dem "Liegeverhalten", eben auch so Dinge wie: mit dem kann man gebildet Plaudern bis man einschläft. Hm, klingt doch vernünftig.

Photo by Stephen Oliver on Unsplash
Es liest sich als hätte die industrielle Revolution bei uns da so ziemlich alles ins Wanken gebracht was geht. Und das seither eben Schlafentzug und Schlafprobleme erst aufgekommen sind. Chronobiologen (das sind Leute die zeitliche Abläufe mit den Vorgängen im Körper in Verbindung bringen, erforschen und erklären) meinen man müsste eben aufhören die Menschen um die Arbeit zu wickeln. Besser wäre es andersrum.

Erkenntnis ist der halbe Weg zur Besserung.
Ihr braucht also nur den Strom abdrehen, oder kündigen
oder einen Polster mit ins Büro nehmen.


gelesen:
P.M. - Ruhe Bitte! (Bezahlartikel)
Wikipedia:

Mittwoch, 31. Oktober 2018

12tel Blick Oktober 2018 - Echt jetzt

Also ich. Gestern. Küche. Spüli ausräumen, Spüli einräumen. Volle Begeisterung. Da ruft mich mein Mann an. "Also wenn es dir irgendmöglich ist, geh' raus. Fotos machen. Das Licht ist super!"

Und obwohl ich mein 12tel Oktober Foto schon hatte, habe ich mich, schweren Herzens von der Küche losgelöst und bin kurzerhand eine Runde spazieren gegangen. Ich gehe ja neuerdings gerne spazieren. So seit 2, vielleicht 3 Jahren. Ja, ich spaziere gerne. Bei beinahe jedem Wetter.

Ich ging also raus.


Querte den Naschmarkt.


An der Sezession vorbei, Schillerplatz, dann rauf auf den Ring. Das Burgkino spielt in Originalfassung ein gemischtes Programm. Wie immer.


Vorbei am Burggarten. Beim Blick durch den Zaun ist deutlich zu erkennen, dass das MakeUp neu ist. Die nicht sichtbare Hälfte der Hofburg ist dunkel ...


Ich quere den Heldenplatz. Touristen, Touristen, 2 Fiaker. Rüber Richtung Ballhausplatz. Das Licht ein Traum.


Rein in den Volksgarten.






Ich komme an meine Fotospot an ... und ein Wolke tritt vor die Sonne.
Ätsch!


Ich find's aber auch nicht schlecht. Anmerkung: es war gegen 15.00 Uhr. Falls ihr die Zeitumstellungsdebatte frisch vom Zaun brechen wollt. ;-) Ach ja, es hatte knapp unter 20Grad Celsius.

Ich zeige euch hier noch das vorher-Foto. Das, das ich beim Spüli ausräumen schon hatte.

Das passt vom Wetter her schon mehr zum Oktober. Aber das verändert sich ja zur Zeit. Hochnebel, allerdings auch da nicht wirklich kühl oder gar kalt. Aber der Depri-Wien-Hochnebel, der war da.


So, spät aber eben doch noch mein Beitrag.

By the way!

VIELEN LIEBEN DANK für eure Kommentare und mails gestern! Ich glühe jetzt innerlich und lege wieder los mit dem Schreiben, Posten, Ausprobieren. Ihr lest von mir!
:-)


Und jetzt schnell: ab zu Eva


Dienstag, 30. Oktober 2018

Was ist denn los? - ein Hilfeschrei

Hilfe! Kann mir mal wer helfen? Zur Hand gehen. Meinem Geist einen Schubs geben?

Ich weiß nicht recht was mit mir los ist. Ich bin, ich kann es nicht anders sagen, zufrieden. Mein Leben ist im Moment okay, so wie es ist. Glücklich will ich nicht sagen, weil glücklich für mich ein kurzfristiges Hoch ist. Und das hier ist ruhig, ein wohlig warmes Gefühl. Entspannt. Gut.


Die Kids sind jetzt beide im Gymnasium und ziemlich cool. Okay, sie können natürlich auch richtig gut mal einen auf Pubertier machen. Aber generell muss ich ehrlich zugeben, habe ich mittlerweile zwei interessante Zeitgenossen hier im Haus.
Mein Mann und ich machen seit ein paar Monaten einen Tanzkurs (dazu könnte ich Berge erzählen.  Will das wer wissen?) und die Quintessenz daraus ist .. das tut uns gut!

Die Miezen sind ein Hammer. Hätte nie gedacht, dass man ein Haustier so ... mögen kann. So genießen. Irre. (Könnt' ich mich auch krum schreiben drüber .. seufz)

In der Wohnung tut bzw. tat sich einiges. Da wir keine kleinen Kinder mehr haben, gestaltet sich der ganze Haushalt mehr auf groß. Das macht Arbeit, kostet Zeit (und Geld) und schaut am Ende ziemlich lässig aus. Finden wir. (Notiz an mich: ich muß noch das Moltofill wegräumen!)

Naja, und der Blog?
Ich liebe meinen Blog, aber ich komme auf keinen grünen Zweig mit mir. Vorab: ich will nicht aufhören mit dem Bloggen. Ich brauche aber irgendwie ein neues Ziel, ein neues Thema ... irgendwas, das mich kitzelt. (Feminismus? Nachhaltigkeit? oder doch Familienthemen? oder einfach ALLES?)
Ich mache mir ein wenig Sorgen, dass ich zu oberflächlich geworden bin und ich halte mich wohl am Ende bei vielen Themen für nicht informiert genug um darüber zu schreiben. Und es fällt mir schwer das richtig einzuschätzen.
Ich habe überlegt ab und dann ein Video zu machen, aber ... naja .. da bin ich dann halt im Bild. Und im Moment ist es gerade so angenehm kuschelig hier im Finstern. (habe ich erwähnt, dass mein Friseur weggezogen ist .. Drama sag' ich nur)

Kann es sein, dass mir zuviel rundherum passiert. Ihr wißt eh, Politik, Frauen, Klima ... irgendwie denke ich mir, hat es sich wohl in der Renaissance so angefühlt. Alles kippt, alles verändert sich. Das Pendel schlägt aus ... und das ist anstrengend für mich.
Alles auszublenden ist aber keine Lösung (für mich). Ich bin dabei, will dabei sein. Ich lebe jetzt hier und heute.
Ach es tut gut, das einfach einzutippen. Hoffentlich liest jemand dieses Durcheinander.

Es wäre zu einfach zu sagen: Danke, das war's.
Nicht in Zeiten wie diesen.

Aber was denn nur?

Gibt es etwas, das ihr euch von mir wünschen würdet? Etwas, das ihr vermissen würdet? Schreibt mir alles, was euch einfällt. Erfahrungsgemäß ist in einer Menge dann immer ein Funken dabei.


HILFE!
Eure


 
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