Freitag, 24. März 2017

Gelesen KW 12 - Schimpfen im Finale, vom Stressabbau und dem guten Benehmen

Folgendes ist geschehen:
Wir sprechen Tennis, wir sprechen Masters Finale Indian Wells (Eines der größten Turnier abseits der Grand Slam - Turniere.)
Stan Wawrinka gegen Roger Federer. Beides Schweizer. Kennen einander gut. Wawrinkas Vorbild war Federer. Schon als er noch jung war.
Wawrinka hatte um ins Finale zu kommen harte Gegner, seine Matches waren länger, härter, als die von Federer. Bei dem lief der Weg ins Finale eher rund, nicht so kräfteraubend.
Okay.
Finale.


Anmerkungen zu den Bildern: ich habe diesmal die Diashow bei Getty Images ausprobiert. Ihr könnt euch quasi durch eine kleine, passende Selektion durchklicken. wasesnichtallesgibt

Hartes Match. Wawrinka verliert. Er ist müde, fertig, den Tränen nahe (und bevor das jemand jetzt als Weichling oder so betiteln möchte, der möge bitte zuerst sein Leben diesem oder irgendeinem Sport widmen, sich dermaßen durch alle Instanzen nach oben durchkämpfen und dann zum wiederholten male gegen Roger Federer verlieren.)

Und dann, kurz nach dem Ende,  nach offensichtlich nicht genug Zeit um sich emotional von dieser Niederlage zu distanzieren (wie lange würdet ihr brauchen .. ich vermutlich 2 Jahre ;-), reicht man ihm das Mikro und er soll sich, weil man das halt so macht, bedanken und Roger loben und überhaupt ein braver, freundlicher Verlierer sein. Weil das ist gut fürs Geschäft und so.

Und Wawrinka, der kämpft mit sich und den Tränen und der Enttäuschung und dann schaut er seinen Kumpel Roger an, der glücklich dort sitzt, weil er es nie zu hoffen gewagt hätte in dem Alter (er ist 35) nochmal das Masters zu gewinnen, weil er sich einfach freut. Und Wawrinka muß lächeln, weil es einfach so ist. Ein Freund der sich freut, weil er einen geschlagen hat.
Und Stan sagt:
"I would like to congratulate Roger.
He's laughing, he's an asshole, but it's okay!"



Und sowas sagt man halt nicht. Sportler sind Vorbilder. Sportler sind Werbeträger. Und überhaupt. Es kam doch in einigen Medien vor und wurde schon mal grundsätzlich durchdiskutiert.

Ich sehe das ja nicht so eng. Ich hätte vermutlich ein anderes Wort gewählt bzw. eine Wortkombination, trotzdem finde ich,  man darf fluchen, man darf schimpfen. Das tut manchmal richtig gut.
Besonders wenn einen gerade ein guter Freund so richtig zur Sau gemacht hat.
Warum nicht?
Ein schönes WE euch

Hier gelesen:
Tagesanzeiger


PS: Ich möchte nochmal erwähnen, dass ich hier von Dingen erzähle, die ich gelesen habe und über die man vielleicht vor lauter Trump, Terror & Co nicht mehr stolpert. Dies soll nicht bedeuten, dass die anderen News nicht wichtig oder durchlesenswert sind. Und ab und zu werde ich auch davon schreiben, aber ich denke davon kriegt man eh genug ab!

Donnerstag, 23. März 2017

Mein zweites Bulletjournal

Ich bin ja sowas von organisiert. Ich bin schon fast zuverlässig. Fast.
Als CEO dieses internationalen Familienbetriebs mit einem Schwerpunkt auf Ausbildung, Zukunftsgestaltung und Wäsche waschen, obliegt mir die Verantwortung für ein mannigfaltiges Portfolio an Entscheidungen auf multiplen Ebenen.
Ich bin der Boss und der Boss hat ein Buch.
Ein geheimnisvolles, beinahe allwissendes Buch. Die Boss schreibt viel in dieses Buch und streicht mit Begeisterung darin herum. Der Konzern profitiert davon. Der Umsatz ist enorm gestiegen. An der Börse kursieren wilde Gerüchte ob des Inhalts des Buches. Man erwartet erste Erkenntnisse dem Halbjahresbericht entnehmen zu können.
Bis dahin gibt es nur geleakte Aufnahmen, die geheime Quellen an die Öffentlichkeit bringen konnten.

Der März kann kommen ;-)
Ich arbeite mit Washi-Tape. Bingo!
Wer hat schon dauernd im Kopf, was sie so braucht?

Ach, ich bin schon gern mal richtig deppart!
Aber über mein Bulletjournal laß' ich nix kommen.
Nach 8 Monaten jetzt Buch Numero Zwo.
Hilfreich und ausnehmend anpassungsfähig.
Mein Supreme Assitant!




Der Anfang:

https://mami-made.blogspot.co.at/2016/08/ich-habe-jetzt-ein-bullet-journal.html

Dienstag, 21. März 2017

Alte Jeans - neues Leben - Patchspiration

Neulich habe ich euch gezeigt, was mich inspiriert hat meine alte Lieblingsjeans aus ihrem Dornröschenschlaf zu holen. Ihr ein zweites Leben zu schenken. Und mir!
Neues Leben sollte rein in das Ding.
Style-Richtung: kreativ, lässig.

Pinterest hatte mich inspiriert und Hosenflickerfahrung habe ich ja, Danke an die Kinder, reichlich. 

Kurz aber noch ein Vorwort an ein paar meiner lieben Leserinnen, die vor derlei Aktionen, wie es scheint, zurückschrecken: Ja, man muß um flächig an einer Hose (oder auch einem Ärmel) arbeiten zu können eine Seitennaht auftrennen.

Aber
1.) So man nicht der Teddybärli-Bügelbild-Typ ist, gibt es nun mal keine andere Möglichkeit. Also nützt Panik, Angst oder Faulheit auch nicht viel. Akzeptanz ist das Motto der Flick-Stunde. Der Rest ist halb so dramatisch, denn ...

2.) ...  jede gekaufte Jeans ist so gebaut, dass sie an der Schenkelinnenseite mittels der berühmt-berüchtigten Kappnaht zusammenhält. Die Aufgabe dieser Naht ist zu halten, nicht aufzugehen, never. Deswegen wetzen ja Jeans am (wohlgemerkt vorgealterten) Stoff auf - innen am Schenkel, äußerst ärgerlich -  aber eben nicht an der Naht.
Und aus diesem Grund trennt man eben die äußere Naht auf. Diese ist in den meisten Fällen eine ganz gerade, simple Naht und wenn man mal den ersten Zentimeter hat, ist der Rest, im Vergleich zum Auftrennen von fast allen Nähten, die nicht gerade, simple Nähte sind, ein Kinderspiel.

Also ran an das Auftrennen ihr Lieben, alles halb so dramatisch.
Versprochen.



Ich persönlich bin eine unexakte Näherin, mit Tendenz zur zarten Faulheit. Deswegen fixiere ich Stoffe, die ich von innen anlege gerne mit einem Stoffkleber. Ich habe mich einfach zu häufig an hilfreichen Nadeln gestochen. Dazu kommt, dass so eine halbgeöffnete Jeans ja nicht geradlinig durch die Maschine zu schieben ist und sich dann erfahrungsgemäß alles verschiebt, faltet und sonstige Unerwünschte Nebenwirkungen zeigt.  Ergo fixiere ich mit Spray.

Je nach Wunsch wähle ich zum Annähen dann die entsprechende Garnfarbe
- so, daß man die Naht gar nicht sehen kann,
- im Ton passend aber kräftiger in der Farbe, sodaß man die Naht sehen kann oder
- total auffällig - BUMM! Kontrast (nicht in diesem Beispiel hier bei meiner Hose - ich bin eine Ausgewachsene! Dies ist meine Lieblingsjeans - Experimente nur in dezent - klar, oder?)

Zum grob Besticken habe ich simples Stickgarn in unauffällig Farben gewählt und eigentlich irgendwie ganz Daumen mal Pi losgestickt.


Obwohl mir die außen aufgenähten Patches sehr gut gefallen haben, habe ich das nicht getan. Der Grund: ICH HABE KEINEN STOFF!
Und extra wegen eines 10x8cm Stückes ins Stoffgeschäft zu fahren, schien dann doch ein wenig hysterisch.
Aber es ist mit einer gewissen Voraussichtigkeit davon auszugehen, dass diese hier nicht die letzte Jeans war, die ich geflickt habe. (ichfallgleichvomSofavorlachen) Ich darf also beim nächsten Darüberstolpern flickenfähigen Stoff kaufen.

Ich werde die Hose aufgekrempelt, wie am oberen Bild tragen. Das sieht cool aus .. finde ich. Dazu plane ich ein simples weißes T-Shirt und Ballerinas. Vielleicht in Gold oder so. Ein paar Lederbänder am Arm, Sonnenbrille.

Neuer Look mit alter Jeans!
Ich werde Fotos machen - versprochen - das Wetter ist mir jetzt halt noch zu kühl!
Und ich bastele noch an einem weißen T-Shirt für mich!
:-)


die Vorgeschichte:


https://mami-made.blogspot.co.at/2017/03/patchspiration-hosenflicken-als-kunst.html



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Montag, 20. März 2017

Ein Foto für mich - Kinder, wie die Zeit vergeht

Das Leben ist Veränderung. Weiterentwicklung. Es steht niemals still. Erst ist man jung und innerhalb eines intensiven, ereignisreichen Wimpernschlages spaziert plötzlich der eigene Jugendschwarm vor einem. Hand in Hand mit der gemeinsamen Tochter.


Es gibt einige wunderbare Bilder aus dem letzten Jahr, die mein Herz mit Glück erfüllen.
Dies ist eines davon.
Ich musste es euch einfach zeigen!


Aufgenommen auf einer Familienhochzeit im letzten Sommer.
Eh kloar!

Freitag, 17. März 2017

Gelesen KW 11 - Wien, Wien, nur du allein

Die Firma Niemetz (Schwedenbomben, für die, die's nicht wissen) macht wieder Gewinne, Trump Einwanderungserlass wurde wieder von einem Richter zu Fall gebracht und ein Nord-Korea Experte erlebte einen ganz entzückenden Familien Supergau während eines Live-BBC-Interviews.
Alles klar, alles leiwand und doch wurscht, denn..

.. Wien ist wieder lebenswerteste Stadt der Welt. Es gibt da mehrere Listen und nicht überall ist Wien die Nummer eins, Nein, manchmal sind wir die auch die Nummer Zwei. Aber schlechter kriegen wir's nicht hin zur Zeit. Sorry.

Natürlich sehen das viele, viele Wiener anders. Das müssen sie nämlich. Zufrieden ist der Wiener nur, wenn an einem lauen Sommerabend der Spritzer serviert wird oder er den Lieblingstisch im Kaffeehaus bekommt.

Und wenn das Tor offensteht, dann kann man den Wienern in den Hof schauen!

Wien gewinnt, weil die Leute, die diese Listen erstellen, Geld haben und gebildet sind. Weil sie Kultur schätzen und erkennen, dass Wien - und da können sich die Billig-Zeitungen die Finger wund schreiben - eine sehr sichere Stadt ist und weil, wenn man viel in Wien ist, man dann erkennt, dass diese Stadt in Geschichte ertrinkt und dabei lächelt, daß die Luft schwer ist vor Kunst, aber die meisten das gar nicht mehr bemerken und für ganz normal halten und dass Wien pulsiert, nicht wie New York oder London in einem schnellen, kräftigen Beat, nein Wien pulsiert in einem zuckersüßen, glasurüberzogenen Walzerklang.

Und wenn man nicht in Wien lebt, dann kann man das auch sehen!



Sehr sehens-und hörenswertes Lied.
Ich gehe jetzt völlig unrealistisch davon aus, dass das eh alle verstehen!
Genießtsas!
:-)


Gelesen hier:

Mittwoch, 15. März 2017

Nähblogger oder Fashionblogger

Neulich auf der Jeanswerkstatt wurden wir (die Damen in meiner Gruppe & ich - nachzulesen HIER) doch prompt gefragt ob wir Fashionblogger sein.
Nun, Nein ich bin kein Fashionblogger. Keine der anwesenden Damen ist eine Fashionbloggerin. Und das ist auch gut so. Es gibt da nämlich mehrere bemerkenswerte Unterschiede.

Der Mensch

Googelt man Fashionblog, dann trifft frau in der Regel auf Blogs von jungen Frauen. Höchstalter wohl maximal 30 Jahre. Meist leben sie in einer Stadt. Sie sind ausnahmslos schlank und sehen ziemlich gut aus.
Nähblogger sind zwischen 20 und pffff... das ist oben offen. Ich hätte die Grenze jetzt so bei 70 gesehen. Sehr häufig findet man Mütter, die zunächst mal für die Kinder genäht haben und erst später begonnen haben für sich selber zu nähen.
Sie nähen, weil sie sie ihren 3-Jährigen nicht in ein Totenkopf-Shirt stecken wollten, oder weil die Tochter so schnell gewachsen ist, dass diverse Modeketten in ihrer Größe nur mehr bauchfrei und supereng anbieten.
Nähblogger entdecken im Nähen ihre Kreativität und nicht selten einen eigenen Stil. Sie sind zweifelsfrei nicht so schillernd und glamourös, aber ihre persönliche Entwicklung zu beobachten kann sehr inspirierend wirken.

Viele Nähblogger nähen anfangs für ihre Kinder.

Die "Mode"

Auf einem Fashionblog werden aktuelle Trends gezeigt. Manchmal auch mit eigenem, kreativen Stil, meist allerdings ist das Gezeigte ziemlich Mainstream. Die Blogger bekommen die Stücke zur Verfügung gestellt und erfüllen somit eine Multiplikator-Rolle für die Modekonzerne. Sie machen Werbung. Die Individualität liegt meist in der Art der Präsentation oder auch in der Auswahl der gezeigten Stücke.
Fashionblogger können enorm Einfluss nehmen auf den Markt. Große Fashionblogs haben Millionen junger Leserinnen und werden auch zu Modeschauen eingeladen.

Ein Nähblogger zeigt auch Mode. Es fühlt sich allerdings mehr wie die Präsentation von Kleidung an. Zudem wurden alle Stücke, die gezeigt werden selber genäht. Das ist ein Unterschied, der vielerlei Konsequenzen hat.
Nur ein überschaubarer Teil der Nähbloggeria hat Schneidern richtig gelernt hat, die meisten haben 
sich ihr mitunter beträchtliches Wissen selber erarbeitet. Das Internet ist eine ausgiebige Quelle an How To - Videos und Schritt für Schritt Tutorials. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber man kann Nähen - bis zu einem gewissen Grad - im Netz lernen. Ich habe es selber erlebt.

Der Rock ist ja simpel, ich weiß, aber ich habe Jahre gebraucht, den richtigen Stoff zu finden.
Jetzt ist er so, wie ich es wollte!

Das Wissen

Nähblogger suchen Stoffe, suchen Schnitte. Sie probieren Stoffe verschiedener Qualitäten, verschiedener Muster an unterschiedlichen Schnitten aus. Nähblogger kennen den langen, mühsamen Weg bis zu einem fertigen Kleidungsstück.
Sie schneiden zu und nähen. Sie trennen auf und quälen sich durch eigenartige Nähanleitungen. Sie investieren viel Zeit in jedes einzelne Kleidungsstück. Sie wissen vom Einsprung, vom Farbverlust bei bedruckten Stoffen und was passiert, wenn man nicht im Fadenverlauf zuschneidet.
Sie kennen das Gefühl, wenn ein Stück daneben gegangen ist. Und sie kennen das Gefühl, wenn etwas fertig ist, gut aussieht und auch noch perfekt sitzt.

Im Unterschied zu einem Fashionblog, steht selten der Blogger selber im Vordergrund. Es geht um das präsentierte Werk, um all die Arbeit, die Sorgen und ab und zu um den Triumph!

Der Wert

Und genau deswegen, weil Nähblogger wissen, wieviel Arbeit in einem einzelnen Kleidungsstück stecken kann, genau deswegen, ist ihnen der Wert eines Teiles so deutlich bewußt. Als Nähblogger greift man sich bei 5€ Shirts und 15€ Jeans an den Kopf.
Dass Preis und Wert nicht mehr Hand in Hand laufen in unserem Modesystem, dass da was schief läuft, offensichtlich nicht mehr stimmt, grundsolide krank ist am System, dass springt einen Nähblogger geradezu schmerzhaft an.
Diejenigen, die schon mal auf einem Weihnachtsmarkt selbstgenähte Shirts oder Mützen verkauft haben, berichten ausnahmslos geschockt von der Ignoranz der Menschen/Kunden, die es für frivol halten, wenn man seine Arbeit bezahlt haben möchte.

Wohl auch deswegen haben sich vor nun fast 1,5 Jahren viele Nähbloggerinnen zusammengetan um gegen die Verhältnisse in der Produktion der Bekleidungsindustrie zu demonstrieren.

Hier nochmal für alle, die ihn noch nicht kennen:
Der Protestkatalog der Nähbloggerinnen - blättert ruhig durch. Es lohnt sich!



Die Community

Nähblogger folgen einander. Frau kennt sich. Manchmal so gar analog. Digital ist es eine untereinander vernetzte Community, die sich austauscht und inspiriert. Manchmal mehr, manchmal weniger. Natürlich gibt es "externe" Follower. Die lesen und genießen mit. Grundsätzlich ist es eine - im Vergleich - überschaubare Community. Es dreht sich ums Nähen, um Stoff, manchmal um die Kinder oder um das Fotografieren.

Fashionblogger untereinander sind wohl mehr Konkurrenten als Freunde. Sie stehen eindeutig im Wettkampf um die Aufmerksamkeit der Follower und auch der Modekonzerne. Die vielen Tausend Follower kennen einander wohl nur in Ausnahmefällen. Fashionblogger sind die Stars ihrer Follower.  Es gibt Shopping Tipps, Gewinnspiele und jede Menge toller Fotos von all den Dingen, die ein Fashionblogger so hat/braucht.
(Gute Güte, ich habe mich heute da bei ein paar Blogs durchgeklickt, die laut Harpers Bazar superduperwichtig sind und ich fasse es kurz in einem Wort zusammen:
selbstwertgefühlvernichtend.
Durch und durch! BAD! ;)

So, das musste ich kurz klarstellen.  War mir ein Anliegen. 

Ich bin ja viel, Mutter, Ehefrau, Online Marketing Freak, Nähtüftlerin, Kreative, Aquarellentdeckerin, SacheninTextVerpackerin, wirklichgernEsserin, FotoapparatAutomatikAusschalterin und vieles vieles mehr.

Aber Fashionbloggerin bin ich keine.
Nie gewesen.
Wär' mir zu fad!



If you look with open eyes - you can see it.


Montag, 13. März 2017

Skifahren als Familie oder wie sich die Zeiten geändert haben

Wir sind eine Skifahrer-Familie. Schnee und Berge, das gehört bei uns zum Winter dazu. Und Ski. Und Steck'n.
Unser Sommerurlaub fällt finanziell deswegen regelmäßig wunderbar, aber eben deutlich wunderbar günstiger aus, weil der Winterurlaub viel Geld kostet.

Mittlerweile.


Denn seinerzeit, als mein Nachwuchs unter dem Skigewand noch Windeln trug, da bedurfte es keiner Wochenliftkarten für 4. Nicht mal für die Erwachsenen. Da sind wir mit einer Packung Tageskarten ausgekommen.
Es war mehr ein "die Kinder lernen Skifahren - wir entspannen in den Bergen" - Urlaub.

Wir buchen immer in einem Appartment ein, was den Vorteil hat, dass wir zum einen mehr Platz haben und zum anderen selber kochen müssen (HA!). Nein, Scherz ohne, als die Kids klein waren, war mir wichtig, dass sie auch essen. Und zwar ordentlich.
Mittlerweile mögen wir die Bewegungsfreiheit, die ein Appartment bietet, schließlich ist man ja spätestens um 5 daheim. Draußen ist's da finster.

Beide Kinder haben Jahre im Skikurs verbracht, also die eine obligate Woche pro Jahr. Das Ergebnis daraus: Sie kommen jeden Berg runter. Gekonnt. Und: Sie wollen nicht mehr in die Skischule.
Also haben wir unser "Modell" geändert.
Wir fahren jetzt als Familie Ski. Alles sehr entspannt. Wir brechen auf, sobald alle wach sind und gefrühstückt haben, was, mea culpa, nie wirklich früh ist. Wir entscheiden gemeinsam wo wir fahren. Und ja, natürlich wird deswegen gestritten.
Mittags fallen wir dann irgendwo ein und hauen uns reichlich Fett und Panier in die Figur. Danach sind wir dann meist recht glücklich.


Eine Tag in der Woche wird dann ein Skilehrer angeheuert. Der darf dann mit unserem Nachwuchs die Pisten unsicher machen und wir Eltern machen einen auf Pärchen. So zu zweit am Schlepper hat schon was Romantisches ;-)

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die Kinder in dem einen Tag mehr lernen, als in einer Woche im Kurs, sie haben mehr Spaß und es kostet weniger. Eine Win-Win-Win Situation quasi.
9 Winter in Reihenfolge waren wir jetzt immer in Tirol Skifahren. Nächstes Jahr wird pausiert.

Ich weiß jetzt schon, dass ich diese Ruhe oben in den Bergen vermissen werde.





Freitag, 10. März 2017

Gelesen KW 10 - George W. Bush

Diese Woche habe ich für euch etwas gesehen nicht gelesen. Aber es ist nicht weniger bemerkenswert, wie ich meine!

Es geht um den ehemaligen Präsidenten der USA George W. Bush. Er ist ja jetzt Privatmann und hat  zu malen begonnen. Er hat sich einen Lehrer kommen lassen und hat malen gelernt.
Zunächst malte er Hunde. (Dazu mag man sich denken, was man will.) Dann begann er mit Portraits . Er ließ sich Bilder zusenden und hat von diesen dann abgemalt. Und zwar amerikanische Kriegsveteranen.
Diese Gemälde hat er jetzt in einem Buch zusammengefaßt und veröffentlicht. Ein Teil der Einnahmen geht an Veteranenvereine.
Alles durchaus interessant, alles durchaus lobenswert.
Was ich aber so bemerkenswert fand, war etwas ganz anderes:

George W. Bush (das W. steht für Walker - nur so nebenbei) wurde ja während seiner Amtszeit viel Hops genommen, weil er nicht wirklich zu den Gebildetsten gehört, die das Land zu bieten hat. Er galt häufig als tollpatschig und unbeholfen. (Legendär sein "Fluchtversuch" bei verschlossener Tür) Und es gibt unzählige Anekdoten, die nicht nur von den Demokraten immer sehr gerne für einen Lacher herhalten mußten.

Und dann kam Donald Trump. Und sie verstummten, die Leute, die sich über Bush lustig machten, denn gegen den amtierenden Präsidenten erscheint Bush geradezu würdevoll.

Nun hat er eben dieses Buch veröffentlicht und ist diese Woche durch sämtliche TV-Shows getingelt um dafür die Werbetrommel zu rühren. Und was man zu sehen bekam, hat mir wirklich zu denken gegeben. Der Typ war beinahe schon cool. Immer noch ein wenig holprig, aber mit Selbstironie. Das Lachen immer noch nicht wirklich entspannt, aber die Worte kamen schlagfertig und durchaus mit Inhalt.
Das ich das mal über ihn sagen würde, hätte ich nicht gedacht.



Er saß bei Ellen in der Show, machte Scherze über seinen Alkoholismus, zeigte Stolz und Glück, dass seine Eltern beide noch leben, sprach über die Teilung des Landes und über die Rolle der Medien in einer gesunden Demokratie. Er sagte:

George W. Bush:
"The Nation needs a free and independent press. And the reason why is, that power can be very corrupting. And we need a press corps to hold politicians to account. Including me.
And yeah, I didn't like it sometimes when people said things about me, but, you know, that's the job. I always viewed the relationship ... I'm gonna drop a big word by you ... as a  SYMBIOTIC relationship!"

Ellen: "uuuuh! - 4 syllables!"

George W. Bush: "Don't ask me to spell it!"

So wie heute Alec Baldwin in der Satire-Sendung Saturday Night Live Donald Trump parodiert, so wurde auch George W. Bush parodiert. Als er diese Woche bei Jimmy Kimmel zu Gast war (zum Interview), erwähnte er, dass seinerzeit Steve Bridges sein Lieblingsnachmacher war. Und er erzählte davon bei einem White House Correspondents' Association Dinner Seite an Seite mit ihm aufgetreten zu sein.

Bitteschön!


Sehr gelungen, zahlt sich aus, wenn auch nur kurz, aber doch reinzuschauen.

Dieser Post soll in Erinnerung rufen, dass Präsidenten immer schon parodiert wurden und dass eine kritische Presse eine wichtige Rolle spielt in unserem System. Und er soll zeigen, dass man mit dieserlei Kritik umgehen können sollte. Man kann diesen Job auch mit Humor nehmen. Ausgerechnet George W. Bush hat mir das diese Woche bewiesen!

Man lernt nie aus!



Donnerstag, 9. März 2017

Patchspiration - Hosenflicken als Kunst

Ich habe, wie jede anständige Frau, eine Lieblingsjeans im Kasten. Eine, die super sitzt, perfekt passt (also zumindest als ich sie das letzte mal anhatte) und die total kaputt ist.
Nun ist ja jeanstechnisch "kaputt" das neue "in Ordnung", was mich in diesem Fall aber gar nicht glücklich macht. Denn mein Herzensjeans-chen ist kaputt kaputt. Ich habe seriöse Bedenken ob eines kompletten Auflösungsvollzugs mitten auf der Straße.
Da ich aber gefühlstechnisch wohl in einer entscheidenen Phase meines Lebens auf diese spezielle Hose geprägt wurde (siehe Konrad Lorenz), möchte ich ihr neues Leben einhauchen.

Es zumindest versuchen.
Anregungen dazu habe ich gefunden auf Pinterest. Hier eine Auswahl an Patchspiration - ganz mein Wort. Ganz mein Ding.

Alle Bilder stammen aus meinem Pinterest - Board "crafted Dreams"
Schaut doch gut aus. Schaut auch, ganz ehrlich, nach einer Menge Arbeit aus. Und nach "habe ich die passenden Stoffe?". Wohlgemerkt, ich habe ein paar Stoffe, die es vermutlich auch als Flicken auf die Herzensjeans schaffen könnten. Aber ob die zusammenpassen und meinen inneren Vorstellungen entsprechen. Naja. Da steht mir was bevor.
Was mir auf jeden Fall gefällt ist dieses  Sashiko-Gesticke. Das sollte ich hinkriegen. Garn habe ich natürlich kein Geeignetes. Aber sowas lässt sich ja anschaffen.

Zur Zeit sieht meine Hose so aus.

Ich mache jetzt also Stoffcheck und mich anschließend an die Arbeit. Die Aussicht mein Traumstücki aufzumöbeln und womöglich wieder anziehen zu können, läßt mich ein wenig aufgeregt sein.  Ich werde berichten!

Haltet mir die Daumen/Nadeln


Und Nein, diese Löcher sind alle ehrlich durch jahrelanges SandkistenKindBetreuung entstanden. Nix kaputt gekauft. Die Jeans selber war sogar ziemlich dunkel! Aber seit der Jeanswerkstatt wissen wir ja wieosweshalbwarum. :-)



Dienstag, 7. März 2017

Der Wochenend-Sweater

Am Wochenende lässt man seine Pygiama solange an, wie es nur irgend geht. Im Winter zumindest. Meist ist kind jedoch gezwungen aufgrund der unmenschlichen Temperaturen weitere Schichten aufzutragen. Die Kälte kann einem das ganze Herumlungern sonst wirklich verderben.

Es sei denn die Mami macht einem einen Sweater. Extra zum Drüberwerfen.

mamimade ;-)
Zu meiner eigenen Schande muss ich gestehen, dass ich diesmal wirklich total daneben gegriffen habe, wenn es um die bestellte Stoffmenge geht. Mit 50 cm Stoff krieg' ich eigentlich nix mehr hin. NIX. Warum ich mir das nicht merke, wenn ich bestelle, hat sich mir noch nicht eröffnet.
Und so haben die ursprünglichen 50 cm eben gut 6 Wochen warten müssen, auf den restlichen Meter, den ich noch nachbestellt habe.
Bei einer anderen Stoffquelle wohlgemerkt. Händler 1 war mittlerweile ausverkauft. 
Seufz!

Also Filzpatschen, Haushose (bereits geflickt - ich schreibe demnächst einen Post übers Flicken, echt jetzt, pfff) und Wochenend-Sweater. Das Wochenende kann kommen ... und bleiben ;-)


Und noch eine kleine Notiz an mich:
demnächst wieder Basic Streifen Jerseys bestellen - orange, türkis und was sonst noch nett ausschaut. Da gehen mir meine Reserven aus!
Wichtig.
50 cm reichen!
HA!

Schnittmuster: Yorik - mit erweiterter Bauchtasche
(Damit eine Katze reinpasst!)



Arbeitszeit:  2 h  
Materialkosten:  ca. 35 €
Anzahl der benötigten Maschinen/Geräte: 2


Montag, 6. März 2017

Wien zum Hören

Gerade ist mir etwas Zauberhaftes passiert. Wir haben eine neue Therme (genauer ein Brennwertgerät) in unserer Altbauwohnung. Der Einbau war mühsam um nicht zu sagen anstrengend, nervig und kalt.
Jetzt sitzt das Ding (wackelt und hat Luft quasi) und heizt vor sich hin. Aber der Amtsschimmel parkt noch vor der Tür. Denn das Datenblatt, das mir der Installateur nach getaner Arbeit überreicht hat, benötigt der Rauchfangkehrer um den Endbericht erstellen zu können, den dann wiederum der Installateur an das Gaswerk senden muß.
Dann erst ist unser Gerät offiziell ein Mitglied unserer Familie.


Also habe ich heute brav angerufen .. beim Rauchfangkehrer, um einen Termin zu vereinbaren. Worauf mir die Frage gestellt wurde, wer denn den Endbericht bezahlen würde: wir oder die Hausverwaltung
Unnötig zu erwähnen, dass ich den Herrn von der Hausverwaltung nicht sofort telefonisch erreichen konnte. Also war ich kurz einkaufen, da ich heute ein Gastmädchen zur Übernachtung habe und der Kühlschrank, die Essenbestellung der 2 Prinzessinnen nicht freihaus liefern kann.

Danach habe ich die Hausverwaltung in Personam des Herrn XY am Draht gehabt und, Bingo, die Hausverwaltung bezahlt den Endbericht. Er versprach mir auch das e-mail dafür gleich im Anschluß an unser Telefonat an den Rauchfangkehrer zu senden.

Wie man diesem Bericht entnehmen kann, ist heute ein wunderbar normaler Tag. Die Wäsche will vom Wäscheständer genommen werden und die Küche von den Frühstücksresten befreit.

Aber das Zauberhafte war die Rauchfangkehrer-Telefon-Dame.
Ich hustete immer wieder, während unsere kurzen Unterhaltung und sie meinte:
"Oje. Verkühlt?"
Ich: "Nein, nicht wirklich. Ich huste die letzten Tage in der Früh einfach nur lästig rum!"
Sie darauf in höchst wienerischer Art  und ich danke ihr von Herzen:
"Sekant!"

SEKANT! :-)
Nun, wer die Tante Jolesch nicht gelesen hat und wer nicht vis-à-vis für gegenüber sagt, der wird sich wohl schwer tun damit, aber "sekant" ist ein wunderbares Wort.
Es bedeutet soviel wie "lästig", nur hat es einen noblen, genervten Unterton.

Nennt mich albern, nennt mich verrückt, aber mein Tag ist gerettet.
Sekant bau' ich demnächst öfter mal ein.
Dafür gibt es nämlich reichlich Gelegenheiten!
Habt einen wunderbaren Tag!

Freitag, 3. März 2017

Gelesen KW 9 - Hasspostings unerwünscht

Nehmen wir mal an du betreibst eine Website für Technik - Freaks. Du bist Technik und Digital - Sparte eines großen staatlichen Fernseh- und Radiosenders. Klar?
Du schreibst einen Artikel zu irgendeinem diffizilen Programmierthema. Einen nach dem anderen. Deine Seite erarbeitet sich ein kleine Followerzahl. Allesamt Nerds. Im Anschluß an deine Artikel gibt es immer Diskussionen zum besprochenen Thema. Manchmal intensive Diskussionen, aber es geht immer um den Artikel. Es wird auch gestritten, aber stets um die Sache. Es wird nicht persönlich oder beleidigend in den Kommentaren deiner Leser.

Und dann schreibst du mal einen Artikel zum Thema Datensicherheit und der Sender meint: "Das kann/sollte alle interessieren!" und schaltet den Artikel auf der Hauptseite des staatlichen Senders.

Und Schluß ist mit der sachlichen Diskussion. Die Masse der "Normalos" kommt ganz schnell vom Thema ab und fängt an sich gegenseitig aufs Übelste zu beschimpfen. Es wird gehatet, was das Zeug hält.

Wer von euch schon mal reingelesen hat in die Kommentare der meisten Medien/Zeitschriften wird es wohl kennen. Das Haten, die Hasskommentare; entweder gegen den Artikel und seinen Autor oder gegen andere Kommentatoren. Seit ein paar Jahren sind da alle Barrieren gefallen. Die Fratze die sich einem offenbart ist ein Graus.



So, nun aber zurück zu dir, du bist ein technisch interessierter Mensch. Du hast immer schon alle Probleme zu lösen versucht. Also denkst du dir, dass du da etwas tun mußt. Tun möchtest.
Dein erster Ansatz. Wie kann ich sicherstellen, dass alle Kommentatoren den Artikel auch tatsächlich gelesen haben. Denn viele Kommentare würden sich erübrigen, hätten deren Verfasser diesen vollinhaltlich verstanden.

Da liegt es nahe: Das Quiz.

Du lässt den Autor des Artikels ein Set an Fragen über ebendiesen zusammenstellen. Und jeder "Leser", der kommentieren möchte, muss davor drei zufällig ausgewählte Fragen aus diesem Set per Multiple Choice beantworten. Dauer in etwa 15 Sekunden.
Psychologischer Vorteil nebenbei, wer nur zum Schimpfen da ist, wird sich in der Zeit womöglich ein wenig beruhigen/Dampf verlieren oder die Sache sogar ganz bleiben lassen. Ist ja öde so ein Quiz, wenn man die Antworten nicht weiß.

Das Quiz schaltest du aber nur vor, wenn der Artikel über die Hauptseite des Senders geschalten wird. Deine kleine Sparte brauchst du ja nicht zu schützen. Deine Nerds kennen gutes Benehmen im Netz.

Naja, fast. Sie hatten natürlich ganz schnell raus, wie man das Quiz technisch umgehen kann ;-)


So geschieht es gerade in Norwegen. Einige der Artikel der Techniksparte des staatlichen Senders NRK werden seit kurzem versuchsweise mit einem Quiz vor unkorrekten und unsachlichen Kommentaren geschützt. Wie weit das tatsächlich funktioniert bleibt abzuwarten.

Aber der Ansatz hat schon was!


Gelesen hier:
NiemanLab
Der Standard


Donnerstag, 2. März 2017

Jeanswerkstatt



Helga Neubauer hat im letzten Jahr den Schneidereimarkt ins Leben gerufen. Ich habe darüber berichtet und selber dort einen Vortrag gehalten (HIER nachzulesen).
Ihr nächster Streich, gemeinsam mit Walter Lunzer, war die Idee der Jeanswerkstatt. Es ging darum, möglichst viele Fragen, die im Zusammenhang mit Jeans-Selbernähen immer wieder auftauchen zu beantworten. Möglichst viel Grundlegendes zu vermitteln, vom Stoff bis zum Finishing.


Dazu sollten sich Gruppen durch 8 Stationen durcharbeiten. Der Stoff und seine Eigenheiten, die beim Einlauf und beim Finishing eine beträchtliche Rolle spielen, waren da ein Thema, aber auch der Schnitt, die eigenen Körpermaße und dann das Anpassen des Schnittes an ebendiesen.


Die Kappnaht, in echt und Fake, konnten geübt werden, sowie der allseits gefürchtete Hosenschlitz. Die Maßdesignerin Monica Ferrari half einem beim Maßnehmen und wies auf die Stellen hin, an denen der Schnitt zu ändern sei. Walter Lunzer half einem dann damit den Schnitt anzupassen.


Man erfuhr Genaueres über Jeans-Waschungen. Unterhalb im Bild die immergleiche Jeans, aus demselben dunklem Denim und was die unterschiedlichen Waschungen so bewirken.


Dazu eben, was Denim eigentlich ist, also die Webart und warum der Stoff der Jeans innen hell ist. Indigo und sein eigentlich nicht so tolle Färbungsqualität und welche Auswirkungen das auf das Ausblassen der Jeans hat. Naja und hunderttausend andere Extras.


Ich schreib hier jetzt nicht alles rein, was mir neu war, denn was ich nämlich unbedingt noch erwähnen muss, waren die Anderen!
Die anderen Bloggerinnen, die da waren. Eine Auswahl an superfeinen Bloggerinnen (Birgit von Loewing, Eva von verfuchstundzugenäht, Claudia von JanasLieblingsdesigner, Kathrin von kdidit, Michaela von pigugi, Andrea das nähende Dornröschen und Geraldine von cherrysworld  waren angereist.
Und jetzt muss ich folgendes feststellen:

1.) Es ist schlicht geil, wenn man zusammen mit gleichgesinnten Damen andere Nähwissende mit charmanten Fragen bombardieren kann. Da rennt der Schmäh, wie der Wiener sagt. Die Stationenleiter waren tapfer und wissend und richtig hilfreich. So lernt man mit Begeisterung. Es war wunderbar, dass wir alle so auf einem Niveau waren. Nix musste erklärt werden von den Dingen, die wir alle sowieso schon wussten. Einfach Gang rein und Vollgas. Super!

2.) Es tut der Seele gut erfahren zu haben, dass auch im zarten Alter von 45 Jahren (ich habe nachgerechnet) frau so richtig intensive Tage mit so richtig wunderbaren Leuten erleben kann. In meinem Mama-Dasein vergesse ich leicht mal, dass es da auch ein Leben für mich gibt. Mit meinen Leuten. Mit meinen Themen.
Es tut gut, dass wieder mal erlebt zu haben!

Auch dafür möchte ich Helga und Walter danken.
Aber vor allem auch meiner Handvoll Schokolademarmeladingers! 
You rock bzw. You jeans!


Die Jeanswerkstatt wurde organisiert von Helga Neubauer und Walter Lunzer. Helga besitzt ein Stoffgeschäft, die Schnittmenge und organisiert den Schneidereimarkt (der im Mai das zweite mal stattfindet) Walter Lunzer bietet seine näherisches Wissen in seinen Stitching Sessions an. Benötigt man eine wissende Person, für ein Nähprojekt, kann man damit einfach zu ihm gehen und er hilft einem.



P.S.: Ich habe vor mir eine Jeans zu nähen und werde hier in Etappen davon berichten.




Mittwoch, 1. März 2017

Vienna my Love - Spaziergang durch den Burggarten

Für diejenigen unter euch, die gerne Wienbilder sehen, heute hier, Burggarten im Februar. 4 Grad und Sonne. Jede Menge Leute und eine ganz wunderbare Lichtstimmung!


Schon nett, so eine grundsolide Kitschität!
Mein Wien - Seufz!

 
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