Dienstag, 28. Februar 2017

Februar 12tel Blick

Burggarten im Februar. Intuitiv erwartet frau doch ein graues Ambiente. Mit grünem Glashausgestänge. Vor allem aber erwartet frau doch schlicht und ergreifend keine Menschenseele. Vielmehr Einsamkeit, kalte Finger und Kieselsteine im Schuhprofil.

Frau hat in diesem Fall offensichtlich keine Ahnung.
Wird beim Draufklicken groß :-)
15. Februar 2017; 15:00 Uhr

Es war ein Getümmel an sonnenhungrigen, spazierengehenden Leuten unterwegs, das es eine echte Freude war. Es wurde auf der "noch nicht" Wiese gepicknickt (echt), Football gespielt (nicht Fußball bitte), Kinderwagerln wurden geschoben und es würde geküßt und geliebäugelt, Kaffe getrunken und natürlich fotografiert und am Handy rumgefummelt.

Ich habe wie wildgeworden Fotos gemacht (die zeige ich euch morgen, ich will den 12tel Blick nicht in einer Flut Burggarten dasaufen!) und bin lächelnd, ja beinahe glücklich durch die Leute spaziert. Das Licht war der Hammer. Es war 15.00 Uhr und die Schatten waren laaang, die Farben klar. Wobei im Park die Brauntöne noch klar dominieren.

Für alle, die nicht ganz so Wien - Innenstadt firm sind. Der Burggarten ist der ehemals private Garten des Kaisers auf der Rückseite der Hofburg. Ich bin über ein Lageplanschild gestolpert und füge es heute kurz hinzu. Einfach so. Der Burggarten ist quasi auf der Rückseite vom Heldenplatz.  Touristisch ist der Burggarten nur mäßig durchzogen. Er liegt ein bißchen versteckt und sobald die Bäume ausgetrieben haben, sieht man ihn tatsächlich kaum noch.



Ich finde den Unterschied im Erleben des Gartens zwischen den beiden Bildern beachtlich. An sich bin ich überrascht wieviele Leute da unterwegs sind/waren. Beide male. (HIER geht's zu meinem Jänner Blick)

Morgen gibt es wie gesagt hier eine Bilderflut Wien. Wer Lust hat, kann in der Wiener Februar Sonne Spazierengehen!

Heute hier für euch mein Bild 2 für dieses Jahr.





Freitag, 24. Februar 2017

Gelesen KW 8 - Finanzkrise to be

Hat wer von euch den Film "The Big Short" gesehen? Ja? Nein?
Kurzfassung mamimade:
Der Film erklärt/erzählt die letzte Finanzkrise, die die Welt erschüttert hat. Ausgelöst wurde diese ja durch den, wie man so schön sagt, total aufgeblasenen Immobilienmarkt in den USA.
Was das heißt?
Nun, ganz einfach. Damals haben Leute Häuser gekauft, die real weit über ihrem Einkommen lagen. Sehr häufig sogar mehr als ein solches Haus. Die Banken haben den Menschen die Kredite wie irr nachgeworfen, zu sehr günstigen Zinsen. Also anfangs. Die Zinsen waren nur zu Beginn der Laufzeit niedrig. Die Verträge sahen vor, dass nach einer gegebenen Frist die Zinsen kräftig anstiegen.

Als das passierte hat ein beachtlich großer Teil der Kreditnehmer diese Schulden nicht mehr bezahlen können. Es kam zu Kreditausfällen.
Damit die Banken aber auf diesen faulen Krediten nicht sitzen bleiben, haben sie sie mit Krediten, die noch zurückbezahlt wurden zusammen in Paketen verkauft. Ein wunderbares Geschäft. Man ist den Dreck los und macht noch Geld damit auch.
Naja und dann hat dieses irre Spiel an den Börsen begonnen - seht euch den Film an.


Aber irgendwann war die Zahl der faulen Kredite (es wurden ja immer mehr, da sie mit der Zeit eben alle in die hohe Zinsecke wanderten) zu hoch und es kam heraus, dass diese Pakete eben nix wert sind. 
BUMM!

Alles weitere war dann sozusagen eine Kettenreaktion. Da wurde noch ganz viel krumm vertuschelt und am Ende .. naja, wir wissen ja alle von den Leuten, die ihre Rente verloren haben etc.

Soweit der Film.
Also: viele, viele Kredite an Leute, die es sich eigentlich nicht leisten können. Man lockt sie mit zunächst niedrigen Zinsen und irgendwann dann können die nicht mehr zahlen. Das ist der Anfang vom Ende.
Diese Woche habe ich mehrfach gelesen, dass die Banken sich in den letzten Jahren daran gemacht haben, den Leuten Autos zu verkaufen. Autos, die eigentlich viel zu groß und viel zu teuer sind (oh ja, Autos können richtig teuer sein), viele Autos, viele teure Autos und He! die Leute stehen auf Autos.
Freiheit. Selbstständigkeit. Macht. Männlichkeit. Auto.

Klar?
Was aber mittlerweile passiert und jetzt in den Medien auftaucht ist, dass diese Kredite mittlerweile auszufallen beginnen. (Der Zinssatz beträgt bis zu 20%!!) Und genauso wie vor 10 Jahren, wurden diese Kredite gebündelt und weiterverkauft (nennt sich subprime-Kredite, solltet ihr das wo hören) und genauso wie damals haben sie wieder viel Geld gemacht und genauso wird - höchstwahrscheinlich - jemand dafür bezahlen müssen.

Alarm wird im Wall Street Journal geschlagen und in anderen Zeitschriften mit einer Leserschaft, die womöglich in Aktien investiert. Sonst wird diese Geschichte nirgends erwähnt. Noch ist ja nichts passiert.

Was allerdings in diesem Zusammenhang wichtig und bedenkenswert erscheint ist, dass an dieser Finanzspirale ja der Automarkt dranhängt. Soll heißen; all die Menschen, die ihre Jobs in der Produktionskette haben.
Und das sind viele.
Natürlich kann das alles ein hysterisches Getue sein oder es ist eben wieder der Anfang vom Ende.

Es kann jedoch nicht schaden schon mal davon gehört zu haben.
Ein schönes Wochenende wünscht






Quellen:
Wall Street Journal - Zahlartikel
Wall Street Journal - Zahlartikel
Die Presse
Die Presse

Donnerstag, 23. Februar 2017

Marla - Unterwäsche im Test

Nun liegt es ja auf der Hand, dass wer eine Jeans nähen kann auch ein Unterhoserl hinkriegt. Für die Kids habe ich das auch schon gemacht. Ist super angekommen! Für mich habe ich mich aber noch nicht an das Thema herangewagt.
Deswegen habe ich in letzter Zeit mit einem halben Auge nach einem Schnitt Ausschau gehalten und neulich war es dann soweit. Gekauft, gedruckt, genäht.
Ich bin in der Testphase.
Marla wird hier geprüft.
Der erste Eindruck:
- Gute Güte! Das ist ja ein ein-Mann-Zelt!
- Größe Medium passt ohne Änderungen. (Also wenn man auf ein-Mann-Zelte steht ;-)
- Ist schnell genäht.
- Trägt sich ausgesprochen angenehm. (Hm! Irgendwie ein Drama.)

Was geschieht jetzt?
Nun ich trage und teste sie. Drei Stück habe ich mir genäht. Das rote Herzerl fand ich ausnehmend fotogen. Sollte sich mein Po in den den Dingern so wohl fühlen, dass er gerne mehr davon hätte, dann, ja dann würde ich aus dem Zelt - naja - ein Zeltchen machen wollen.
Wegen dem Ego!



Arbeitszeit: unter 1 h  
Materialkosten:  ca. 10 €
Anzahl der benötigten Maschinen/Geräte: 2


Mittwoch, 22. Februar 2017

Auf meinen Nadeln - das dauert

Kennt ihr das? Und plötzlich braucht man für 10 cm so lange wie für die vorhergehenden 120. 

Ich bin im Herzen zum Teil Naturwissenschaftlerin. Und ich beobachte gerne. Manchmal auch mich (Ich bin praktischerweise immer da!). Und ich beobachte seit Jahren, dass kurz vor dem Abschluss eine Projektes meine Stricknadeln nachweislich an Gewicht zulegen. Und zwar dermaßen, dass das Stricken sich deutlich verlangsamt.
Das führt natürlich dazu, dass ich davon träume etwas anderes zu stricken, weil die aktuelle Geschichte einfach kein Ende findet. Gleichzeitig überkommt mich ein ungewohnter Ehrgeiz diese eigenartige Schwerkraftverschiebung nicht siegen zu lassen.

Und je nach Müdigkeitsgrad und Fernsehprogramm siegt dann die Schwerkraft! ;-)


Fast fertig!
Die Wienerin sagt: " Des zaht sie!"

Montag, 20. Februar 2017

Digital Detox oder Der Spaß am Bloggen kehrt zurück

Es ist ein Weilchen her, da war ein wenig die Luft raus aus dem Bloggen - so dachte ich. Aber ich irrte. Bei genauerer Betrachtung wurde für mich offensichtlich, dass ich mein Verhalten im Netz grundsätzlich verändert hatte.
Genauer, meine Zeiteinteilung.

In meinem Tag gibt es ein Zeitfenster, da bin ich im Netz. Und innerhalb dieses Zeitfensters hatte - unbemerkt von mir - eine Verschiebung stattgefunden. Weg vom Blog hin zu Facebook und Instagram. Beides soziale Medien, die auf kurzfristige Belohnung setzen. Likes und Herzchen führen zu Glückhormonausschüttung, aber nur für kurze Zeit.
Es hat nicht lange gedauert und schon gehörte ich zu denen, die voll automatisiert ihr Handy in die Hand nehmen nur um auf Instagram nachzuschauen, wieviele Herzchen ich denn neu dazubekommen hatte. Das war anfangs echt nett. (.. also vor ca. 2 Jahren).


Auf Facebook war es irgendwie ähnlich und das wo ich fb tatsächlich nicht gut finde.
Das Wesentliche an alledem war aber, dass mir die Zeit zum Bloggen am Ende des Tages einfach fehlte.

Ich bin dann mal in mich gegangen und habe mich gefragt, was ich denn will. Womöglich mag ich dieses Foto teilen ja, womöglich erzähle ich gerne eine Geschichte in einem Bild. Das könnte doch ein Ding sein für mich. Dann müsste ich meinen Blog überdenken, also mein Konzept wie ich meinen Blog verstehe.
Und wie ist es denn umgekehrt? Find ich gut, was ich da so lese, von den Leuten denen ich folge. Was würde ich denn gerne lesen wollen?
Liegt mir das? Gibt mir das was? Bereichert das mein Leben?

Tja, und die Antworten auf diese Fragen waren dann doch glasklar und machten mir die Entscheidung leicht.

Denn ich erzähle zwar ganz gerne mal eine Geschichte in einem Bild. Aber sicher nicht 3x am Tag. Eher 3x im Monat. Insofern würde es reichen hie und da mal reinzuschauen und ein Bild zu posten, das mir wirklich etwas bedeutet/mitteilungswürdig erscheint. Und so reduziere ich zum einen, das was ich selber poste, denn - und jetzt bin ich schonungslos ehrlich - das, was ich zu lesen bekomme von den allermeisten anderen, bereichert mein Leben nicht in dem Ausmaß, wie mir die Sache eben die Zeit stiehlt.

Ich habe mir dazu folgende symbolische Frage gestellt:
Meine beste Freundin legt sich eine neue Topfpflanze zu. Sie stellt sie auf ihr Fensterbrett. Würde sie mir ein Bild davon schicken? Würde ich wissen wollen, dass sie besagte neue Pflanze besitzt? Oder wäre das für mich und auch für sie kein Thema.
Nun, ich habe zwei ganz ganz allerliebste Herzensfreundinnen und ich weiß nicht, wann sie sich ein Töpfchen aufs Fensterbrett stellen. Und das ist auch gut so.


Warum aber tue ich mir dann ebensolche Info von Leuten an, die ich nicht einmal persönlich kenne?
Die einzige Antwort, die ich darauf habe ist, dass Instagram oder eben auch Facebook so funktionieren.
Es dauert ein Weilchen, dann beginnt man Dinge zu posten, die man zu Beginn eben für zu persönlich oder für nicht wirklich Erwähnenswert hielt. Einzig aus dem generierten Drang heraus man müsse ja jetzt mal wieder etwas posten. Aber ... so aufregend ist unser Leben doch hoffentlich nicht ... siehe das Blumentopfbeispiel. Und so kommt es wohl, dass das Gros der Posts für mich eigentlich entspannt "verpassbar" ist.
Sowohl Instagram als auch Facebook machen einen glauben, man sei auf dem Laufenden. Aber in Wirklichkeit verliert mein seine Zeit, seine Lebenszeit damit Topfpflanzenfotos von Fremden zu herzeln.

Nun gibt es aber das Argument, dass einige nähende Bloggerinnen, die ich auch persönlich kenne und die ich auch mag und schätze ihre Werke auf Instagram zeigen. Und die würde ich wohl sehen wollen und dann eben verpassen.
Darauf kann ich nach einiger Beobachtung folgendes sagen: Leider bekomme ich ja gar nicht alle Fotos in meinem Feed zu sehen. Instagram hat ja mittlerweile einen Algorithmus und zeigt mir, was es glaubt, das ich sehen will. Sehr nervig. Wenn ich also sehen will was XX alles genäht hat, dann muss ich sie direkt aufrufen und all ihre Bilder einzeln durchgehen. Und das für alle, die mir am Herzen liegen.
Scherz oder?
Nun, okay ab und dann mache ich das dann bei einer Handvoll Leuten. Oder ...


... oder ich gehe direkt auf ihre Blogs. Da ist dann meist alles zu sehen und die ganze Geschichte doch deutlich entspannter.

Womit ich irgendwie wieder am Anfang bin. Dem Bloggen. Seit nunmehr 2 Monaten reduziere ich Schritt für Schritt mein Social Media Engagement und stecke meine Zeit ganz bewußt in den Blog.
Und der Effekt war sofort spürbar.

Ich habe viel mehr Freude, viel mehr Zeit und fühle mich tatsächlich deutlich besser. Entspannter.
Und
ich habe den Eindruck, dass das was ich abliefere auch besser ist. Also aus meiner Sicht ;-) Es ist wohl doch ein wenig so wie ich es neulich gehört habe:
Wobei ich ja kein Superstar sein will. Aber ich bin lieber inniglich in einer Sache drin, als in vielen herzlos. Das entspricht mir mehr.

Nachdem ich in letzter Zeit wieder vermehrt den Satz "auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas ruhiger" vernommen habe, dachte ich ein paar Denkanregungen können ja nicht schaden, daher dieser Post. Mein Weg muss dabei allerdings wahrlich nicht der Eure sein.
Eine kurzes Überdenken der grundlegenden "Wo will ich meine Zeit reinstecken?" - Frage lege ich aber jedem mal nahe, auch wenn der eine oder andere Blog dadurch völlig verschwinden sollte. Ein Schrecken ohne Ende und so .. ihr wißt schon ;-)

Ich habe meine Spaß am Bloggen wiedergefunden.
Happy!


PS: Ich habe gerade gelesen, dass Nokia ernsthaft dieses Jahr das 3310 neu auflegt. Und ich gebe zu, dass ein Telefon, das ein Telefon ist und sonst nix, durchaus attraktiv auf mich wirkt. Digital Detox 2.0 quasi. Nachzulesen hier oder hier. :-)

Freitag, 17. Februar 2017

Gelesen KW 7 - die Freiheitsstatue

Trump hier, Trump da. Wenn man heute Zeitung liest, dann ist es schwer nicht getrumpft zu werden. Aber was genau da abläuft in den Staaten ist für unsereiner manchmal nicht ganz nachzuvollziehen.

Diese Travel-Ban Geschichte zum Beispiel. Da geht es natürlich um Menschenrechte und um diese "Verschleierung" eines Muslim-Ban, aber was uns Europäern manchmal nicht ganz bewußt ist, ist das die USA sich durchaus als Retter in der Not für Flüchtlinge verstehen. Es ist fixer Teil ihrer Geschichte.
Es steht sogar auf der Freiheitsstatue.

Give me your tired, your poor,
Your huddled masses yearning to breathe free,
The wretched refuse of your teeming shore;
Send these, the homeless, tempest-tost to me,
I lift my lamp beside the golden door!
Emma Lazarus



Gebt mir eure Müden, eure Armen,
Eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren,
Den elenden Unrat eurer gedrängten Küsten;
Schickt sie mir, die Heimatlosen, vom Sturme Getriebenen,
Hoch halt' ich mein Licht am gold'nen Tore!



Im zweiten Weltkrieg, davor und danach haben die USA Millionen Menschen ein neues zu Hause gegeben. Einen Neuanfang, einen Neustart. Im, so wie sie es sehen, Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Viele große Unternehmen wurden von Menschen gegründet, die selber oder deren Eltern in die USA eingewandert oder geflüchtet waren. (Steve Jobs - Apple ist wohl das am häufigsten bemühte Beispiel)
Die Idee war darin ja auch stets, dass diese Menschen mit einem Neuanfang auch den Vereinigten Staaten nützen werden.

Es gibt unzählige Geschichten von Flüchtlingen die über den Atlantik kamen und das erste, was sie von den USA sahen war die Freiheitsstatue. Das Symbol für Offenheit, Neuanfang, für Freiheit, bevor sie dann auf Ellis Island registriert wurden.
Und die Amerikaner sind stolz auf diese Geschichten.



Der oben gezeigte Text ist ein Teil des Gedichtes The New Colossus von Emma Lazarus, das in den Sockel der Statue eingraviert ist. Lesenswert!

Ich weiß leider nicht mehr wo, aber in der letzten Woche bin ich eben über diesen Text in der Statue gestolpert und ich meine, das kann man ruhig wissen!
Denn schließlich beobachten wir doch alle dieses Land und versuchen Dinge zu verstehen.

Ein schönes Wochenende wünsch' ich euch!


Dienstag, 14. Februar 2017

Filzpatschen selbstgemacht - eine DIY Anleitung

Ich bin ein Systemfriererl. Mir ist selten warm. Vor allem an den Füßen. Seit Jahren trage ich daher im Winter zuverlässig selbstgemachte Filzpatschen. Bis zu diesem Winter als Einzige in der Familie.

Durch die Ankunft zweier, manchmal wilder, Katzen hat sich herausgestellt, dass Patschen dieser Art nicht nur angenehm trockene Fußwärme erzeugen, nein, sie sind auch krallendicht!
Ein unschlagbares Argument, wie sich herausstellte.
Und so trudelten in den letzten Monaten Schritt für Schritt, Person für Person, die Wünsche nach eigenen ebensolchen Warmfußschützern bei mir ein.

Anleitung, Filzpatschen, Strickanleitung, selbergemacht, DIY
Als dann neulich meine beste Freundin meinte: "Kannst du mir die Anleitung mailen?", da lag es auf der Hand, dass ich einen Post für sie (und euch) schreibe (Winkwinke, Mara!), denn eine fixe Anleitung hab' ich nicht. Es ist allerdings w/patscheneinfach.

Ich verwende seit jeher die Lana Gross Filzwolle Feltro. Da gibt es reichlich Farbauswahl und ich weiß mittlerweile wieviel Knäuel ich davon benötige.

ANLEITUNG

Grundsätzlich beginnt man damit ein Rechteck zu stricken. Dieses schließt man nach einer bestimmten Anzahl an Reihen (siehe Übersichts-Tabelle) zu einem Kreis/zu einer Runde und nimmt dabei 2 Maschen zu, die man einfach am Ende der letzten Reihe dazuanschlägt.
Dann strickt man im Kreis weiter. Ich empfehle dazu die Magic-Loop-Methode, dann könnt ihr euch das Nadelspiel in Stärke 8 ersparen ;-). Videoanleitungen zum Magic Loop findet ihr hier.
Habt ihr die für die Größe richtige Anzahl an Runden, folgt die ..

Selber machen, DIY, Patschen stricken

SPITZE

Jede zweite Runde nimmt man 4 Maschen ab, in dem man sie einfach zusammenstrickt. Das kann man gemütlich über die Runde verteilen oder sich strikt recht uns links orientieren um eine etwas "flachere" Spitze zu erhalten. (Das kann man am oberen Foto erkennen. Ich hab's spitzentechnisch gern flach!) Wie man es macht ist ziemlich egal.
Hat man nur mehr 12 Maschen über, beendet man die Arbeit.

AUSARBEITEN

- Die Ferse zusammennähen
- Die Spitze zusammennähen
- Waschen.
Ich wasche meist im 30 Minuten Kurzprogramm bei 40°. Das hat den Vorteil, dass die Wolle nicht ganz so stark einläuft und ich gegebenenfalls, sie einfach nochmals waschen kann, falls die Patschen beim ersten mal noch deutlich zu groß ausfallen.
- Die feuchten Patschen in Form ziehen und über Nacht trocknen lassen

Angenehmes Extra: Ihr könnt unsauber arbeiten, unsauber vernähen. Alle lästigen Schnickschnacks verschwinden beim Waschen. :-)

Ihr könnt euch an meinen Zahlen orientieren. Allerdings hängt es viel an eurer Strick"Festigkeit" und am Waschen.
Ich stricke genau richtig :-)! Weder zu fest noch superlocker.

Verbrauch

Für die 32er der kleinen Miss bin ich mit einem Knäuel pro Schuh ausgekommen. (also 2 insgesamt) Für alle anderen Größen benötigte ich 3 Knäuel gesamt.

Alles in allem gehen die Dinger echt flott von der Nadel und sind locker an einem Abend gestrickt.

Soweit so Anleitung. Sollten noch irgendwelche Fragen auftauchen könnt ihr mir gerne mailen oder die Frage im Kommentar hinterlassen.

Ich überlege ja mir ein Zweitpaar zuzulegen.
Einfach so!



Arbeitszeit für ein Paar: ca. 2 h  
Materialkosten für ein Paar Größe 38:  9 € 
Anzahl der benötigten Maschinen/Geräte: 1



Montag, 13. Februar 2017

Da gibt es noch eine Katzenfrage, die man vorher nicht bedenkt.

Hab' ich genug Platz? Ist jemand in der Familie allergisch? Kann ich mir das leisten? Wieviel Aufwand sind die Tiere? Habe ich die Zeit? Wer passt auf, wenn wir auf Urlaub fahren?

Ich würde mal sagen, das fasst so zusammen, was mir so vorher durch den Kopf ging. Vor dem Einzug von Vito und James.

Nach 7 Monaten Miau muss ich diese Liste um einen Fragenkomplex erweitern, den ich jedem, der darüber nachdenkt sich ein Tier anzuschaffen unbedingt vorher ans Herz legen möchte/muss.


Schaffe ich es überhaupt wegzufahren? Bin ich emotional stark genug, die Tiere zurückzulassen?
Alleine.
Komme ich damit klar auf Urlaub zu sein und immer wieder an die "süßen, armen Miezen"zu denken? Bin ich ein Heimweh-Typ?

Diese Problematik kam für mich doch sehr überraschend. Meine Familie hat die Miezen jetzt auch nicht gerade glücklich verlassen. Ich aber, war dann doch den ganzen Urlaub hindurch in Mama-Sorge. Ich habe den Urlaub zwar genossen, aber ich muss gestehen mamamäßig hat es mich nicht kalt gelassen. Ich bin halt Mama. Das kann ich nicht mehr abdrehen. Und die beiden Buben sind eben auch noch Kinder. Da funktioniert das System in mir einwandfrei.
Hatte ich so nicht erwartet. Ich fand mich ziemlich uncool!


Als wir dann nach einer Woche Skifahren (Es war super!) wieder heimkehrten, da war das doch bedeutend anders als früher. Erstens mal waren innerhalb kürzester Zeit alle menschlichen Familienmitglieder unten .. am Boden. Und zweitens war das Kofferauspacken, Wäsche waschen und alles-wieder-an-seinen-Platz-räumen deutlich unterhaltsamer als gewohnt, da alles genau beobachtet, betapst und erkundet werden musste. Diese Ankunft ist für mich sonst immer sehr öde. Diesmal nicht, ich hatte Assistenz der 8-beinigen Art. Und das war ziemlich gut so.

Wer Tiere daheim hat (Fische zählen nicht), der weiß vermutlich wovon ich spreche. Die Freude war einfach auf beiden Seiten groß. Und es ist bisher auch gut erkennbar, dass wir ihnen gefehlt haben. Und sie uns! Das sollte man vorher auch bedenken. Meine Kinder sind auf jeden Fall total dem Katzen-kuscheln verfallen und die beiden lassen sich auch schlicht alles gefallen im Moment.

Herzerweichend. Ehrlich!

Freitag, 10. Februar 2017

Gelesen KW 6 - Iqualuit und die Swiss Maschine mit dem kaputten Triebwerk

Was macht ein Flugzeug, wenn ein Triebwerk ausfällt? Klar. Es muss notlanden. Und zwar am nächstgelegenen Flughafen. Alles logisch.
Wenn der nächstgelegene Flughafen aber eines der nördlichsten Fleckchen in Canada ist (Also flughafentechnisch. Canada geht ja ganz weit rauf ins Kalt.), dann entstehen daraus verständlicherweise ganz neue Probleme.


Zum einen ist der Ort mit dem Flughafen so klein, dass er akut 200 Menschen nicht unterbringen kann. Also bleiben die einfach über Nacht im Flieger.
Am Flughafen im Nirgendwo. Es hat so -25Grad Celsius draußen.
Am nächsten Tag werden dann die Passagiere abgeholt und weitergeflogen (die wollten ursprünglich nach Los Angeles.)
Aber die Maschine, die kommt mit nur einem Triebwerk nicht so einfach weg aus Iqualuit.
Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss das neue Triebwerk halt zum kaputten Flugzeug.

So ein Triebwerk passt aber nicht in eine Einkaufstasche. Es passt auch nicht in ein handelsübliches Flugzeug. So ein Ding ist ja auch nicht leicht.
Kurzum: es wird teuer!

Und dann? Ach, ja Problem Nr. 2:
Tja, Iqualuit kommt im Alltag ganz gut ohne Hangar für eine Boeing 777 aus. Sowas brauchen die dort nicht so oft und deswegen haben sie keinen. Aber wie montiert man ein Triebwerk an ein Flugzeug draußen im Freien .. im Winter .. ganz oben im Norden Canadas?

Man besorgt ein aufblasbares Zelt, das über das Triebwerk und die halbe Maschine passt und heizt es darin soweit auf, das die Leute da auch arbeiten können.


Zusammenfassung: am 1. Februar wurde notgelandet und die Maschine ist frisch betriebwerkt schon  wieder unterwegs. Ich glaube seit dem 9. Februar.

Hut ab!


gelesen bzw. geschaut hier:
Tagesanzeiger
ORF
ZIB 2 - Video noch abrufbar bis zum 15.2.

Mittwoch, 8. Februar 2017

movietime Jänner - Rogue One, Vaiana und Lala Land

In der Vorkinderzeit waren mein Mann und ich, dass was man Kinofreaks nennt. Wir haben zwar nicht alles gesehen, aber immer gleich ganz am Anfang und immer im Original (also meist Englisch).
Dann kamen die Kinder.
Und wir stiegen um auf "ein-paar-Filme-nach-einem-Jahr-auf-DVD". Ging ja nicht anders. Ihr wisst wovon ich rede.

Aber ein wenig scheint sich das jetzt zu ändern. Wir waren im Jänner 3x im Kino. D.R.E.I.M.A.L. (GlücksKREISCH!)
Hier ein paar kurze mamimade-Rezensionen/Empfehlungen für euch, damit ihr eure wertvolle Zeit gut nützen könnt bzw. argumentieren könnt, warum ihr eben nicht gehen wollt/werdet etc. ;-)

ROGUE ONE

Wer Star Wars Fan ist, muss sich diesen Film anschauen. Das steht fest. Und ja, natürlich, ist es eine Sidestory, die hauptsächlich dazu dient, Geld zu machen. NA UND? Sagt der Fan dazu.
Was man dem Film zugute halten muss: Er ist richtig, richtig gut gemacht. Also nicht so eine Sidestory in der alles ein wenig schlechter/billiger ist. Nöp hier nicht. Alles hochqualitativ Star Wars. Alles ganz "die Macht sei mit dir!". Nix schäbig.

Der Film erzählt die Geschichte, wie die Rebellion an die Pläne des Todessternes kommt, mit deren Hilfe Luke ja dann denselben zerstört. Kennt ihr euch aus? Bezug nehmend auf einen Satz im 4. Teil.
Hehehehe! (Fangelächter!)

Ganz in Star Wars Manier ist der menschlichste im Film ein Roboter. Die Helden sind Helden! Pur. Stark. Übermenschlich. Die Hauptrolle im Film ist weiblich. I like that!
Der Film endet quasi genau an der Stelle, an der Leia die Pläne erhält. Das ging mir persönlich dann gewaltig unter die Haut, da Carrie Fisher ein paar Tage zuvor gestorben war und der Film auf ihrem Gesicht endet.
Schluck!


VAIANA

Und wieder eine weibliche Hauptrolle. Vaiana ist die Tochter des Chiefs. Sie lebt auf einer Insel im Pazifik und ihr Abenteuer wird in diesem Film ge- und besungen.

Die Insel scheint mysteriös von einem Schatten befallen also muss Vaiana den Halbgott Maoi suchen und ihn dazu zu bringen irgendso einen Stein zu einer Göttin zurückzubringen. Easy.
Lustig und charmant erzählt. Die Musik ist gut! Ein abgedörrtes Hendl sorgt für Dauerlacher. Was will man mehr! Wir hatten Spaß und hören einige der Songs hier rauf und runter. (Auch die Erwachsenen! - ichgestehe)


LaLa Land

Bingo! Über diesen Film läßt sich köstlich streiten. Für mich steht fest, dass Hollywood
ein wenig aus der Übung ist, wenn es um große Musikfilme geht. Gene Kelly und Fred Astaire's gibt's heute keine mehr. Oder zumindest werden Tänzer eben zur Zeit nicht zu Filmstars gemacht.

Dass Schauspieler in ihrer Ausbildung eben auch Tanzen und Singen lernen, ist ja nett und richtig und schlecht machen sie es ja auch nicht; der Ryan und die Emma.
Ich sag's mal so: ich bin in den 70ern aufgewachsen. Da liefen die großen Revuefilme aus Hollywood in der Dauerschleife. Ich bin verwöhnt. Denn ich weiß, dass können sie besser. Auch heute noch. Davon bin ich überzeugt.

Aber ich kann auch nicht sagen, dass der Film schlecht ist. Vielleicht muss man ihn mehrfach sehen. Vielleicht die Musik öfter mal hören. Vielleicht reicht es ja, wenn frau ein Ryan Gosling FanIn ist.

Ein paar gute Sager sind drin. Mein Favoirt: "How can you be a Revolutionary, when you are such a Traditionalist!"
Und der Prius-Joke ist auch sehr gut und selbstreflektiert. (Nö, den verrate ich nicht!)
Also wie gesagt: sehr gutes Diskutiermaterial.


Ich habe es schon genossen LaLa Land zu schauen. Also eine "Bloß nicht anschauen" kriegt der Film nicht von mir, aber richtig flockig kommt mir eine Empfehlung auch nicht über die Tastatur.

Richtig Stil hat, das muss ich aber schon erwähnen, das gesummte "City of Stars" im Abspann!
Total cooles Material!
Es näht sich hervorragend dazu!


Dienstag, 7. Februar 2017

Ein Shirt, ein Drama und ein Reinfall

Was macht man, wenn man nicht genug Stoff hat? Was wenn das Offensichtliche bedeutet, "es schaut Sch** aus"?
Dann experimentiert man, nicht wahr? Wenn die Chance auf ein "Sehr gut" nicht gegeben ist, dann kann man ja versuchen den Lehrer mit kreativen Ideen von der Sache zu überzeugen.

Soweit so Drama.
Ich hatte von dem Rehstoff, den sich die kleine Miss ausgesucht hatte einfach nicht genug bestellt (tja in meinem Kopf trägt sie eben noch Größe 86 ;-). Und ich fand den Streifenstoff dazu noch das kleinste Katastrophsky. Trotzdem hat alles in mir geschrien. Die Eingeweide sich gewunden. "Das wird nix!" stand in Leuchtreklamelettern über meiner Nähmaschine. Alarm! Alarm!

Also habe ich ein wenig experimentiert. Um den Kontrast zwischen Ärmeln und Körperteil ein wenig zu reduzieren, habe ich zwei Streifen eingefügt. (Patches hatte ich genug in letzter Zeit.) Und an den Schultern habe ich so auf Militär-Dinger (Sowas hat doch sicher einen Namen!) gemacht.


Das Ergebnis macht mich jetzt zwar nicht strahlen, aber es ist besser als ich dachte. Das Urteil der Miss war allerdings tendetiell vernichtend: "Sagen wir es mal so Mama, du hast schon bessere Shirts gemacht!".

Sie wird es vermutlich nie tragen!
Seufz!



Arbeitszeit: ca. 1,5 h  
Materialkosten:  28 €
Anzahl der benötigten Maschinen/Geräte: 2


Freitag, 3. Februar 2017

Gelesen KW 5 - Groundhog Day

Gesucht habe ich. Gesucht. Um etwas anderes als den Dagobert in den Nachrichten für euch zu finden. Fast alles in den Zeitungen der Welt ist, was ja auch verständlich ist, irgendwie mit ihm verbandelt.

Und dann war es plötzlich da, das Murmeltier!
Den Film kennt ja hoffentlich jeder - und wenn nicht? Pflichtfilm (ich sprechen natürlich von "Und täglich grüßt das Murmeltier" - Bill Murray - PFLICHT! FILM!)

In den deutschsprachigen Medien wird darüber ja nicht so sehr berichtet. Also vom Groundhog Day. Aber in der Post und und im Telegraph bin ich darüber gestolpert. Und lustigerweise weiß ich jetzt mehr ... als mir eigentlich nötig erscheint!

Gut. Zusammenfassend. 
Pennsylvania, USA. Da gibt es schon seit immer diese Bauernregel. Sie kommt daher, dass etwa Anfang Februar Murmeltiere aus ihrem Bau herauskommen und dann ein spezifisches Verhalten zeigen. Sie bleiben entweder draußen oder gehen wieder rein. (HA!)
Man verband das 1. mit dem aktuellen Wetter, also Sonnenschein oder wolkiger Wetterlage und damit mit sichtbarem Schatten oder eben nicht und 2. mit der zu erwartenden Wetterlage für die kommenden 6 Wochen (bauerntechnisch relevant für Aussaat etc.)

Wo war nochmal Pennsylvania? - Bildquelle: wikipedia
Nun kann man ja über Bauernregeln diskutieren ob und wieweit sich das irgendwie wissenschaftlich beweisen lässt oder nicht, aber in diesem Fall ist es wohl mehr die Tradition, der Spaß dahinter.

Also wohlgemerkt in ganz Pennsylvania ist die Sache mit dem Murmeltier ein Ding. Aber das berühmteste, das Murmeltier unter den Murmeltieren, der Wetterfrosch unter den Schläfern ist Phil. Bzw. war es Phil. Der lebt nämlich nicht mehr. 1887 war er das Murmeltier in - Achtung! - Punxsutawney. Und Phil wußte sich zu inszenieren bzw. die Leute um ihn herum.

In Punxsutawney wird seither jedes Jahr ein Volksfest aus dem Blick auf den Schatten. Und seit besagtem Film ist die Sache natürlich überhaupt ein wenig außer Kontrolle geraten. 40.000 Menschen sag ich dazu nur.

Das ganze findet jedes Jahr am 2. Februar statt und die Murmeltier - Info 2017 für euch:

Er hat einen Schatten gesehen - noch 6 Wochen Winter, Leute!


Eine meiner Lieblingsszenen mit LieblingsAussage:
"Maybe he has just been around so long, he knows everything!" (er spricht von Gott ;-)


Mittwoch, 1. Februar 2017

Jeanswerkstatt im Februar

Vielleicht erinnert ihr euch noch; ich habe doch im vergangenen Jahr zum Thema "Bloggen" einen Vortrag am Schneidereimarkt gehalten (Vortrag nachlesen hier möglich - Bericht zum Schneidereimarkt hier lang).
Und abgesehen davon, dass der Schneidereimarkt dieses Jahr wieder stattfindet (ohne Vortrag von mir - "He, ich hab's erklärt und aufgeschrieben. Das Thema ist erledigt!" ;-), hat Helga Neubauer eine, wie ich meine, wahrhaftig wunderbare Idee gehabt, nämlich die der Jeanswerkstatt.


Was heißt das jetzt? Was ist das jetzt? Nun, genau kann ich das logischerweise erst nachher sagen. Aber soviel ist sicher. Zum einen erfährt man und kriegt dort alles erklärt darüber, wie man sich eine Jeans näht. Also vom Garn, der Naht, den Nieten, vom kaputt-machen-weil-lässig, vom Waschen etc. Und zum anderen kriegt man einen auf einen zurechtveränderten Schnitt für eine klassische Jeans mit.
Soll heißen: ein Rohschnitt wird nach den eigenen Körpermaßen so verändert, dass er laut Adam Riese am Ende sitzen sollte wie angegossen.

Und ich muss sagen: das klingt einfach alles viel zu interessant, als daß ich da nicht hingehen könnte. Zudem haben sich für den Vormittagstermin schon einige Schokoladentorten mit Schlagobers angekündigt. (okay, wer das nicht versteht muß meinen Vortrag nachlesen .. Sorry ;-)
Die Herausforderung wird also sein in dem Gewusel an Teilnehmerinnen all die Info aufzusaugen, die da in der Luft liegen sollte und dabei nicht zu sehr abgelenkt zu werden vor lauter lange-nicht-gesehen-müssen-ganz-viel-besprechen-Bedarf.

Helga Neubauer und Walter Lunzer - 2 der Jeanswerkstatt-Stationen
Also habe ich mir gedacht: "Machen wir doch gleich Jeans mit Knöpfe" (anstatt Nägel mit Köpfen .. schlechtes Wortspiel .. wassolls) und gehen nach der Werkstatt hinterher essen (ist ja dann Mittagszeit vorbei), dann können wir reden bis wir umfallen!
Was meint ihr?

Und für die, für die das alles hier völlig neu ist und zudem außerhalb der Lebensreichweite: ich werde im Anschluß berichten und ziemlich sicher auch eine Jeans für mich nähen und herzeigen! (*aufregend).

Weitere Info zum Schneidereimarkt 2017 hier lang!
 
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