Montag, 11. Dezember 2017

Wenn der Streß kommt - was frau nicht tun sollte


Neulich habe ich eine Woche nicht gebloggt. Einfach so. Ist ja mein Blog. ehklar. 

Nur; so geradlinig, wie sich das anhört, ist die Sache gar nicht.
Mein Leben, das analoge, 1.0 wie man so häufig liest, "the real life", das fordert vor Weihnachten immer einiges. An Zeit, an Nerven und was halt so gerade anfällt.

Dazu natürlich noch der Haushalt, die Kinder, ach, wem erzähl' ich das! Ihr wisst wovon ich rede.
Nun ist es doch so, dass ich in den letzten Jahren immer sehr auf mich geschaut habe in all der Action. Eigentlich ist nämlich dieses ruhige, kuschelige Bild dieser Zeit ganz mein Ding. Kerzen, Kipferln, Kuscheldecke .. 100 Punkte!

Und weil die Realität anders aussieht, da kam der Blog eben ganz einfach zu kurz .. ist man leicht versucht zu sagen/schreiben. Bloß - und jetzt kommt's - der Blog ist mein Hobby, mein Ding, meine Zeit für mich und als ich neulich mit Birgit darüber telefonierte, da viel es mir von den Augen wie der Zucker vom Keks.

ICH HABE MEINE ZEIT FÜR MICH GEKÜRZT!

Und wenn ich etwas gelernt habe in den letzten zehn Jahren, wenn ich eine Sache erkannt habe, die wirklich wichtig ist, dann ist es die, dass ich meine Zeit für mich brauche um entspannt und ausgeglichen zu sein.
Nur dann bin ich auf Dauer ein Mensch mit dem ich selber gerne Zeit verbringen würde. Dann bin ich eine coole Mama, eine schicke, selbstbewusste Frau und eine starke Partnerin.
Wenn ich anfange, meine Zeit für mich zu reduzieren, nur um die Wäsche doch noch wegzuräumen, ein Geschenk für den Bekannten XY zu besorgen oder sonst irgendeinen Kram, der halt gerade so enorm wichtig scheint, dann stelle ich mich selber nach hinten.

UND DAS IST FALSCH!

Als Mutter, als Frau, als Mensch habe ich eine enorm wichtige Rolle und um diese vollen Herzens erfüllen zu können und auch daran zu wachsen und mich daran zu erfreuen, dafür muss ich nicht nur fit sein, sondern auch einigermaßen im Einklang mit mir selber.

Eine viel zu lange Zeit habe ich mich stets hintangestellt und ich werde in dieses Muster nicht wieder zurückfallen. Schon gar nicht wegen eines Haufens naßer Wäsche, eines Kindergeburtstags, der dritten Weihnachtsfeier oder eines Elternsprechtags.

Ich habe es gelernt, wieder erkannt und möchte es euch mitgeben.
Achtet auf euch!
Gerade jetzt!



7 Kommentare

  1. Daumen hoch!
    Das versuche ich meinen Klienten Tagtäglich zu vermitteln...
    Herzlichst
    yase

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  2. Genau so!
    und es ist harte Arbeit, sich seine kleinen Auszeiten zu nehmen. Ich weiß wovon ich spreche, derzeit fällt es mir so extrem schwer.

    LG
    Zottellotte Sonja

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    1. Eben drum!
      Du bist nicht allein damit! <3

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  3. sehr wahr... ich habe heute alle stornierbaren Termine abgesagt... uns hatte der Noro Virus heftig erwischt und nun hab ich uns Ruhe verordnet...
    ein bisschen den Advent geniessen...
    Liebe Grüße Tanja

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  4. Recht so! Gespräche mit Freundinnen sind oft solche Augenöffner, nicht wahr? Liebste Grüße an Dich und nach Innsbruck! Gabi

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  5. Deine Worte sprechen mir aus der Seele, liebe Susanne. Gerade wir Frauen sind ja schnell dabei, unsere Bedürfnisse hinten an zu stellen. Alles andere ist wichtigter...was für ein Blödsinn. Aber was man lange gelernt hat (aktiv oder am Modell) wird man nicht so leicht wieder los. Danke für Deinen Anstoß :-) Liebe Grüße, Karin

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  6. Trockner hilft das ganze Jahr über. Nciht gut für die Umwelt - aber für meine innere Balance.

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