Freitag, 27. Oktober 2017

gesehen KW 42 - Emma Thompson

Es gibt so viele wichtige Dinge, die mir zum Thema #metoo einfallen. Seid versichert, ich könnte euch feministisch zutexten, dass euch der Kopf schwirrt.

Okay, ich weiß, ihr glaubt mir das jetzt einfach so ;-)

Deswegen lasse ich Emma Thompson sprechen. sie sagt enorm viel von dem, was ich mir denke!


Es geht um Bullying zu deutsch um Tyrannei, um Macht und deren Missbrauch und ja es geht um Frauen aber EIGENTLICH geht es um Männer. Ganz viel geht es um Männer. Es geht so sehr um Männer, dass es wehtut und deswegen verharmlosen auch viele das Geschehene .. und dabei rede ich jetzt nicht von Harvey Weinstein allein.
Es gibt schon Männer, die niemals auch nur daran gedacht haben eine Frau respektlos zu behandeln, aber selbst für diese Männer ist es zur Zeit unangenehm, denn auch sie müssen sich jetzt bekennen. #metoo ist einfach zu groß.

Gut so!

2 Kommentare

  1. Ich wünschte mir seid fünfzig Jahren, dass es so groß ist, dass wirklichbeine Veränderung eintritt. ( Ich erlaube mir da aber, etwas resigniert zu sein ) Die Machtverhältnisse sind einfach nicht aufzubrechen bzw. Die Menschheit braucht noch viele, viele Jahre, bis die Gewalt von Männern gegenüber Frauen, Kindern, Greusen und ja, auch Männern endlich ein absolutes Tabu ist. Ich begrüße jeden Vorstoß, habe aber oft keine Power mehr, mich außerhalb meiner vier Wände dazu zu äußern. Gut, dass du es tust...
    Bon week-end!
    Astrid

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  2. Ich hab einige Tage bevor metoo groß wurde, eine Unterhaltung mit meinem Freund geführt. Es ging um eine Frau im speziellen, der ich meine große Bewunderung zugesprochen habe, dass sie in einem männergeprägten Umfeld eine Führungsposition übernommen hat. - Für mich ist in Erinnerung geblieben, dass es für meinen Freund so gar nicht zu verstehen war, warum ich nicht nur ihre Leistung in den Vordergrund stelle sondern ihr Durchhaltevermögen unter den Männern.

    Ich habe ihm danach einige Geschichten im Style von metoo erzählt. Einige von mir und meinen Freundinnen, wo es eindeutig nur um Herabwürdigung unserer Fähigkeiten ging bzw um Po-Grabscher und Ausschnitt-Schauer auf Dorffesten und Vereinsveranstaltungen.
    Am meisten ist für mich in Erinnerung geblieben, wie geschockt er eigentlich war, dass es Menschen in seinem Umfeld gibt, vor denen sich Mädchen fürchten, um die sie einen Bogen machen.

    Da ist mir eines aufgefallen: Auf dem Land gibt es einen irsinnigen Zusammenhalt unter uns Mädels. Da wird von den älteren durchaus auf die jüngeren geschaut. - Da weiß man, um wem man einen Bogen machen sollte, weil eine Geschichte erzählt wird. Da weiß man, bei welchen Veranstaltungen man nicht alleine aufs Klo gehen sollte und von wem man sich nicht auf ein Getränk einladen lässt.
    Aber keiner von uns wäre bis jetzt auf die Idee gekommen, die Geschichten zu erzählen und sei es nur unsere männliche Freunde, Vereinsvorstände und ähnliches einzuweihen.
    Und das zweite, das mir aufgefallen ist: Meistens handeln diese Geschichten von älteren Männern. - Am ehesten die, die am lautesten schreien, dass wir die Ausländer los werden müssen, weil sie sich sonst an ihren Frauen und Töchtern vergreifen werden. Aber stattdessen fürchtet sich die halbe Dorfjugend vor ihnen, weil sie angetrunken ihre Hände nicht mehr bei sich behalten.

    Ich hoffe, das ist der große Gewinn von metoo. - Die Männer wissen Bescheid und hoffentlich gibts damit auch von dieser Seite Unterstützung für das Netzwerk an Mädels, die leider schon lange gelernt haben, damit umgehen zu müssen.

    Aber solange sich die Politik lieber mit gendern beschäftigt, anstatt der Lebensrealität von Frauen, wird es weiter der Stammtischlacher unter Männern bleiben, wie wir Mädels uns zieren, wenn man uns auf den Hintern greift.

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