Freitag, 28. Oktober 2016

Auf meinen Nadeln - vom coolen warm


 Ich stricke Socken. Für mich. In Grau. Ja, ich höre euch stöhnen! Passt halt überall dazu. Und schaut dabei cool genug aus. Also soweit man mit selbstgestrickten Socken cool ausschaut. ;-)

Und ja, ich erkenne den Widerspruch: cool und dann doch der Bedarf nach warmen Füßen!
He! Ich habe nie gesagt, ich wäre einfach. Oder simpel. Oder gar: leicht zu verstehen.

Außer wenn ich hungrig bin.
Ja, wenn ich hungrig bin, bin ich ausnehmend geradlinig gestrickt!
HA!



Eigenes Model
Wolle: Lana Grossa selbstgekauft, selbstgewählt

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Meine Inspirationsquelle - Glitzerblume

Vorab kurz: Merci, merci very much ihr Lieben für all die freundlichen Genesungswünsche. Ich genese eifrig vor mich hin. Eure netten Worte sind pure Medizin. Danke von Herzen.

Heute habe ich dafür auch etwas Spezielles für euch:
Meine Inspiration, meine Startlinie, meine Sonne. Während die Nähbloggeria einer gewissen Einfallslosigkeit zum Opfer fällt, liebe ich noch jene Leute, die ihren eigenen Stil haben. Die aus einem T-Shirt mit einem 10-Jahre alten Schnittmuster etwas besonderes machen. Durch ihren Stil, ihre unerwarteten Farbkombinationen, ihren Look. Mehr Anspruch habe ich diesbezüglich gar nicht.
Und Margarethe Lechner ist in diesem Sinn meine Nummer eins.


Margarethe ist Glitzerblume. Das sagt womöglich der einen oder anderen schnittmustertechnisch was. Bei Farbenmix sind Bo, Bandito oder Tomboy ja Klassiker. Margarethe ist Näh-Autodidakt, so wie wir fast alle ja auch. Was die meisten aber nicht kennen ist ihr unglaublich bunter Stil. Unglaublich cool. Unglaublich frisch.


Ich habe zu nähen begonnen, weil mir ihre Sachen gefallen haben. Und weil mir das Zeug in den Geschäften schlicht zu fad, furchtbar und einfallslos war. Dann lieber nähen lernen. Tutorial nach Tutorial. Nähen in Slow Motion - also aus der heutigen Sicht.

Und bis heute hat sich das nicht geändert. Der Flickr-Stream von Glitzerblume ist der einzige, dem ich folge. Ich brauche dazu keine Benachrichtigung, ich schaue selbstständig immer wieder nach. Und immer wieder ist etwas Neues da. Eine Tasche, eine Mütze, ein Schal, ein Mantel. Margarethe hat 3 Kinder und offensichtlich näht sie reichlich.


Während der Prozentsatz der Blogs, die alle dasselbe Shirt nähen steigt und damit die Vielfalt geradlinig den Bach runtergeht, finde ich bei Margarethe immer etwas, das geradlinig nur insofern ist, als es ihres ist.

Sie pimpt Jacken und Shirts als gäbe es kein Morgen und die Ergebnisse finde ich genial. Sie mixt Farben, läßt Bündchen weg oder macht einfach Mehrfach-Bündchen. Alles wirkt wild und willkürlich und sehr kreativ.
Scheu vor einer Kontrastnaht ist ihr systemfremd.


Ab und dann schmeißt sie ihre Reste auf eBay und einmal habe ich eine Jacke ergattert, die, es ist beglückend peinlich, meine Tochter schlicht nicht anziehen wollte, weil ich sie nicht genäht hatte. Mein Fan-Herz blutete, mein Nähmama-Herz tanzte vor Glück. Und ich gebe zu, dass ich die Jacke eigentlich ja auch für mich ersteigert hatte.

Sollten euch die Teile in diesem Post gefallen, dann lege ich euch hiermit inniglichst den Flickr-Stream von Glitzerblume ans Herz. Psst! Nur zwischen euch und mir, bitte! Glaubt mir, da klickt man ein Weilchen rum und dann will man in der Stoffkiste wühlen gehen.

Statistisch erwiesen!


Strickwerke findet man auch - Vorsicht Infektionsgefahr! - und was mich gerade ganz wahnsinnig juckt unter der Nähnadel ist so ein Schal wie auf dem folgenden Bild hier! Loop ist ja heute jeder! (genervtes Abwinken ;-) Das kann ich nicht mehr sehen. Und für so ein Teilchen hätte ich da einiges stofflich verwertbares rumliegen.
Ein paar kesse Reste, Kontrastnähte, etwas Schnick hier und noch ein bißchen Tüdeldidü da ... uiui .. meine Haare fangen an zu tanzen, wenn ich zulange daran denke.

Zudem ich ja noch nicht recht wieder einsetzbar bin und auch ganz brav meine Socken stricke (aber he, die pimp ich mir sobald fertig, bis bis ... ah, kreisch , nur dass ihr's wisst!). Also eines nach dem anderen.


Okay, zusammengefaßt:
Da es Inspirationstechnisch hier in der Bloggeria eher dünn gesät ist, lege ich euch heute hier und jetzt meinen Nullpunkt, meinen Urknall ans Herz.

Laßt euch etwas anfärben von diesem Farb- und MustermixJuwel. Es wird euch stehen, wie das Leuchten in euren Augen!
*-)



Bilder zu diesem Post aus dem Flickr-Stream von Glitzerblume mit freundlicher Genehmigung von Margarethe Lechner.




Montag, 24. Oktober 2016

Ohne Galle räumt sich's auch nicht von alleine auf

Stützstrümpfe, Nylonunterhose mit Riesenbinde, dazu das obligate Nachthemd, das hinten offen ist. Yeah! Die Mode im Krankenhaus ist weder angenehm zu tragen noch sieht sie gut aus - egal an wem!
Dafür spielen die Betten alle Stückeln. Rauf, runter, dieses technische Spielzeug. Da wird man zum Kind. Rauf und runter. Hihi!

Blick aus dem KH-Bett
Ich habe es hinter mir, also den offiziellen Teil. Bin wieder daheim. Ich befinde mich somit im "Du musst dich schonen" - Part. Und wir alle wissen; das ist der wirklich harte Teil. Familie, Haushalt, Kinder hier, Katzen da, die Einkaufsliste juckt unter den Nägeln, die Staubflankerln tanzen glücklich und neckisch am Boden herum.
Ist einem natürlich alles total wurscht. Und trotzdem ist da ein bißchen Sand im Entspannungs-Getriebe. Hmmmm! Eigenartig.

Sicherheitshalber habe ich sowas wie eine Nachrichtensperre verhängt, weil mich dieselben echt nur runterziehen und so sehr ich gerne informiert bin über all die Scheiße, die die Menschheit gerade so verzapft, so sehr weiß ich, dass ich jetzt eben Ruhe brauche.
Punkt.

By the way: kann mir wer einen Shirt-Schnitt empfehlen zu dem es eine Rolli Version gibt?
Hab' da Bedarf für die kleine Miss.
BitteDanke!


PS: hier kann man die Vorgeschichte zu diesem Post lesen, falls sich wer nicht auskennt.

Montag, 17. Oktober 2016

Resting bitch face

"Bist du böse, Mama?" oder "Ist eh alles okay, Mama?", habe ich neuerdings ein paarmal zu hören bekommen, wenn ich total entspannt am Sofa online war, oder gestrickt habe oder gerade über den Menüplan der nächsten Tage grübelte.

Und jetzt weiß ich es: es nennt sich "resting bitch face" oder RBF für die, die es gerne kryptisch und kurz mögen. Klingt sexistisch und fies und bezeichnet die Tatsache, dass das Gesicht mancher Leute, wenn sie gerade keinerlei Mimik zeigen, böse, mürrisch oder eben angefressen wirkt.


Yeah! Super!
"I'm a bitch! I'm a lover! I'm a child! I'm a mother!" sang schon Meredith Brooks damals. Remember? Nun, ich bin sicher nicht nur bitchy, wenn ich gerade mein Gesicht entspanne, aber neuerdings eben auch dann.
Kombiniert mit einem Bad Hair Day, der hier zur Zeit besonders gehäuft auftritt, da ich aufgrund haaroptischer Veränderungswünsche brav meinen anstehenden Friseur-Termin  hinauszögere, also kombiniert mit einer Frisur, die vor ca. 4 cm aufgehört hat eine zu sein, bin ich zur Zeit echt gut drauf. Was das Optische angeht.
Keine Sorge, ich komme damit klar. Ich bin sooft die schönste Frau auf der Welt (wie mir mein Spiegel regelmäßig versichert), dass ich mit dieser Episode klarkomme. Weiters habe ich mit (m)einem RBF auch insofern kein Problem, als ich mich ja nicht anschauen muß.

Und zu guter letzt sei hier erwähnt, dass ich mit RBF, Bad Hair Day, Mundgeruch und grummeliger Hochnebel-Wien-Herbstdepri-Laune  noch ein um Welten besserer, ehrlicherer und überhaupt anständigerer Mensch bin als Donald Trump.
:-)
I'm a sinner! I'm a saint!
Eine Frau!





PS: Googelt man resting bitch face, dann ist unter den Bildern Scarlett O'Haras Gesicht die Nummer eins. Ergo die womöglich verwirrende Bildwahl. Ich konnt' einfach nicht widerstehen.

Dienstag, 11. Oktober 2016

Freiheit 2.0 - Design your life

Ich weiß ja nicht wie es bei euch so war/ist, aber über die Jahre haben sich verschiedene social-Media-Kanäle einen Raum in meinem Leben erschlichen und mir Zeit und ich muss leider auch zugeben einiges an Freiheit geraubt.
Sei es auf facebook, instagram am Handy oder ganz klassich die lieben, alten e-mails. Ich bin viel online. Ich fand: zu viel. Und das wo ich ja nicht mal auf what’s app bin - eine Dauerbeschussanlage, wie ich feststelle, wenn ich mich mit einem what’s apper auf eine Sachertorte treffe.

Die Newsletter Massen

Vor ein paar Wochen habe ich begonnen das Schritt für Schritt zu ändern. Begonnen habe ich damit bis auf eine Handvoll Ausnahmen alle Newsletter abzubestellen. Gute Güte, was ich Newsletter bekommen habe! Es ist mir gar nicht so sehr aufgefallen. Ich habe sie ja durch die Bank ignoriert. Manchmal gelöscht, manchmal einfach nur übergangen. Aber jetzt wo ich mir die Mühe mache sie alle abzubestellen, jetzt sehe ich wie viele das eigentlich sind/ waren.
Mittlerweile lösche ich seit 4 Wochen und immer noch tauchen Newsletter auf, die eben erst jetzt aufpoppen. Shocking!
Ergebnis soweit: deutlich systemberuhigtes mail-Eingangsfach. Angenehm! Sehr angenehm! Was reinkommt ist an mich. HUCH!

Facebook ist gar nicht mal so super

Als nächstes auf meiner Veränderliste stand meine facebook-Konsum. Vorab: mein Verhältnis zu fb ist sehr gespalten. Ich nutze zwar gerne die Möglichkeit mit Leuten in Kontakt zu bleiben, die ich sonst wohl komplett aus meinem Leben löschen müsste, allerdings ist mir der Rattenschwanz an „Nebenwirkungen“ (Filter-Blase, Datensammelei) sehr zuwider.
Bis vor kurzem habe ich via fb vor allem Zeitung gelesen. Handverlesene 20 Zeitungen und Magazinen hatte ich geliked, die mich die letzten 3 Jahre auf dem Laufenden gehalten haben. Vor ca. 2 Monaten hat sich das aber geändert. Irgendein Update der Timeline hat meine News-Liste gelöscht. Weil ich nicht gleich eine neue Liste erstellen wollte, war ich ein paar Wochen genötigt via Timeline Nachrichten zu konsumieren. Und das hieß natürlich sich völlig dem Algorithmus auszusetzen. Das Ergebnis: ein unglaublicher Schrott.
Ich habe ganz intuitiv begonnen die Zeitungen wieder direkt über deren Homepages bzw. via feed zu lesen. Die fb-Timeline meide ich zur Zeit wie die Pest. Das Ergebnis: ich bin weniger auf fb. Deutlich weniger. Und wenn ich dann dort bin, ist mir eher fad. Da ist für mich viel Qualität den Bach runtergegangen. Aber ich habe da noch ein paar Fun-Seiten geliked und natürlich ein paar Blogs, die mir wichtig sind. Der Rest fällt einfach fb zum Opfer.
Warum ich nicht ganz aussteige?
Nun, zum einen habe ich halt ein paar alte „Havara“, an deren Leben ich nur mehr via fb teilhabe, zum anderen habe ich für mamimade eine fb-Seite und für Aktionen wie „This is not okay“ und auch den Katalog der Nähbloggerinnen ist fb von relevanter Bedeutung. Ich möchte fb benutzen, nicht fb mich. Das ist das Ziel.

DAS BESTE PROJEKT, AN DEM DU
JEMALS ARBEITEST, BIST DU!

Die Zeit und vor allem die Ruhe, die ich dadurch genieße, sind mehr als wertvoll. Ich bin ja, wie wir alle, ständig im Wandel. Im Moment entdecke ich die Qualität der Zeit wieder. Also qualitätsvolle Zeit für mich oder meine Family. Ganz wurscht.  Ich genieße mein Leben deutlich mehr. Dieser Rückzug zu mir selber, diese Distanz zu der Online-Scheinwelt, das ist pure Medizin für die Seele. Und zwar heute - in dieser so dichtgepackten Welt voller Extreme. In einer Zeit, in der man vor lauter Sorgen und Informationen schon mal geneigt ist das Wesentliche zu übersehen.
Das eigene Leben.

Es ist ja nicht so, dass ich nicht gerne im Netz wäre, aber wenn ich mir das Gesamtbild meines Lebens ansehe, dann nehmen all die Online-Möchtegern-Wichtigkeiten einen völlig überzogenen Platz ein in meinem Leben. Nahmen ihn ein.

Daher "erarbeite" ich mir jetzt einen Plan, wie ich das in Zukunft machen möchte, denn wie Nigel Marsh so schön in seinem Vortrag zur Work-Life-Balance sagt (durchaus sehenswert):

IF YOU DON'T DESIGN YOUR LIFE,
SOMEONE ELSE WILL DESIGN IT FOR YOU.

Also désigne ich zur Zeit nicht nur Kleidung,
auch mein Leben.
Cool!


Ich war mitten am Grübeln für diesen Post, da bin ich über Svenjas Blogbeitrag gestolpert.
Sie entdeckt ihre Freiheit auch gerade neu. Man sieht, frau ist nie alleine! :-)

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Ich bin wahrlich nicht meine einfachste Kundin

Auf meiner "Für mich nähen"-Liste standen 2-3 Langarm Shirts. Die Herausforderung dabei: sie sollen in meine Garderobe passen. HA! Da bieg' ich mich fast vor Lachen. Denn um ganz ehrlich zu sein, wenn ich so in die Online-Stoffläden schau', dann ist da nicht viel, das in meinen Kasten passt. Alles, fast alles, viel zu verspielt, viel zu kindlich, not ladylike, not cool. Ich bin wahrlich nicht meine einfachste Kundin.
Selbst dieser Stoff hier ist mir eigentlich zu pygamig, unruhig, uncool - ach,was weiß' denn ich. Ich lass' das Shirt jetzt aber mal. Das Blau gefällt mir nämlich. Da leuchten meine Augen. Na bitte. Geht doch. Mühsam, aber geht doch. Ein bissi.
Für eine Saison ist das Teil genehmigt


Und wenn ich einfach Einfärbiges für mich nähe? Nö, echt, das möchte ich nicht nähen. Das könnte ich kaufen - bio und fair. Das gibt's.
Nähtechnisch ist das nämlich - also das ist jetzt meine bescheidene Meinung - grundsätzlich und vollinhaltlich prinzipanspruchslos. Kurz fad. Naja, aber wenn man sonst keine Stoffe findet? 
Maunz Maunz halt, rund um die Uhr. Weil nämlich Cola trau' ich mich zur Zeit auch nicht trinken. Und so ein Coffein-Entzug. Kein Zuckerschlecken (HA, welch Wortspiel - grrrrrr!) Was hat das mit den Stoffen und dem Nähen zu tun?

Nix. Grrrrrr.
Sonst noch Fragen?
:-)




Arbeitszeit: ca. 1,5 h
Materialkosten: ca.  30 €
Anzahl der benötigten Maschinen/Geräte: 2


Wir wissen von allem dem Preis,
aber von nichts mehr den Wert!


Montag, 3. Oktober 2016

Aus dem Leben - von Listen, die das Leben schreibt

Im Wartezimmer
Und irgendwann hört das Zittern auch wieder auf. Frau hat ja zwei Kinder ausgetragen und zur Welt gebracht. Der Körper kennt Schmerzen. Ist aber dann doch ein wenig her (9 Jahre letzte Woche!) Insofern war frau ja nicht mehr im Training, als sie plötzlich schmerzverzerrt am Boden lag, kaum noch Luft kriegend. Scheiße auch!
Und weil man ja nicht weiß, was da los ist, schwirren im Kopf die ganzen Horrorszenarien herum. In reißerischen Schlagzeilen beinahe. "Nein, Schatzi, ich sterbe nicht!", sagt man also dem Sohn der in kindlich, liebevoller Panik neben einem kniet und denkt sich dabei "Ich glaub' nicht. Sicher kann ich es aber nicht sagen!"

Tja. Gestorben bin ich nicht. Ist nämlich "nur" eine Gallenkolik gewesen. Anerkannt schmerzhaft, wie mir jeder versichert hat, dem ich seither davon erzählt habe und der diesbezüglich eine Autorität darstellt (Rettungsleute, Ärzte und Menschen, die auch schon mal eine Gallenkolik hatten).

 3 Gallenkoliken innerhalb von 48 Stunden. Hattrick.
Mein Sohn hat sich beruhigt und meinereiner tingelte von Arzt zum Ultraschall zum nächsten Arzt und jetzt also zur Blutabnahme, Lungenröntgen und internistischen OP-Freigabe.
Yepp! Ich bin also demnächst um ein Organ leichter.

Weil ich doch neulich davon geschrieben habe, von der Lebensliste (heiraten, Kinder kriegen, Haus, Baum etc.), kommt mir ja jetzt so der Gedanke, dass da ja keinerlei Gebrechen/Krankheiten/Leidenswege draufstehen.

Aber auch dafür gibt es doch eine Liste im Leben. Mandeloperation, Liebeskummer, gebrochener/s Arm/Bein, Akne, Kaiserschnitt, auf ein Legosteinchen steigen, Herzinfarkt, Menopause bzw. Prostata-Geschichte etc. etc.
Und natürlich das grande Finale, das einzig sichere in unserem Leben - der Tod. Das Ende.

Ich habe mich also unbewußt dazu entschlossen auf dem Ankreuzerlzettel des Lebens "Gallenstein" auszuwählen. Wußte ich nicht. Is aber so.
Somit warte ich jetzt auf den OP-Termin und lebe bis dahin kontinuierlich auf DEFCON 3. Immer ein bissi nervös, immer ein bissi ängstlich, aber eigentlich beschwerdefrei. In jeder Handtasche ein krampflösendes Zäpfchen .. mein neues Tampon quasi.

Während mir die Familie den einen oder anderen Handgriff im Haushalt abnimmt, überlege ich fieberhaft, was ich denn alles im KH brauche für 3 Tage. Laptop, Kopfhörer, Stricksachen, Buch, Handy ...

Huch! Und schon wieder eine Liste.
:-)

 
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