Freitag, 30. September 2016

Auf meinen Nadeln - immer noch

Im Sommer strickt man hier nicht. Punkt. Es ist per se zu heiß zum Stricken. Ergo bleibt alles, das nicht vor dem Sommer fertig ist, liegen bis in den Herbst. Logisch.

Nun verhält es sich aber so, dass die gute Anneliese in letzter Zeit einen Haufen Socken gestrickt hat und darüber auf Instagram berichtet hat, was zum einen meine Sehnsucht nach selbstgestrickten Socken (sind halt schon super!) für zu Hause geweckt hat, zum anderen mir aber auch aufzeigte, dass ich ja besagten grauen Pulli noch nicht fertig habe. Es war ja schließlich Sommer.


Also stricke ich jetzt um Socken stricken zu dürfen den Pulli fertig!
Logisch, oder?





Montag, 26. September 2016

Fair me - Herbst Look

Ich komme drauf;  so schwer ist es wirklich nicht. Das bewußte Einkaufen.
Die eigentlich Hürde ist das "was brauch' ich eigentlich wirklich?"

Nach dem großen Kastenentleeren im Frühjahr, einem erstaunlich gut ausgestatteten Sommer, gähnt jetzt ein Herbst/Winterloch in meinem Kleiderkasten. (Anmerkung: eigentlich hat es immer schon gegähnt, das Herbst/Winterloch und seit Jahren habe ich blöd herumgeschustert und mir irgendwelche Teile gekauft, die nicht zu teuer waren und die mich halt einigermaßen über die Runden gebracht haben. Jetzt wird das geändert! :-)
Also habe ich für mich zuerst geklärt, was ich habe, was ich brauche und was ich mir diesbezüglich eben vorstelle.

Die Jeans stand ganz oben auf der Liste, von der habe ich ja berichtet und so kommt es, dass ich euch heute kurz ein Outfit zeige, das ich jetzt schon habe. Vor dem Nähen und Einkaufen.


Mein total alltägliches Outfit und trotzdem gut angezogen, meine ich.
Ich trage hier meine neue mudjeans, Sneakers von ethletics (gute Güte, die habe ich im Moment dauernd an), Shirt und Blazer sind von Filippa K.
Sogar die Kette ist fair und bio.

Kurz zu Filippa K.
Das ist ein, ich glaub, schwedisches Label, das darauf setzt
1. Materialien zu verwenden, die die Umwelt möglichst wenig belasten und dabei lange halten
2. einen zeitlosen modischen Stil zu vertreten, sodaß man ihre Teile immer tragen kann
3. wenn man sie nicht mehr will, bringt man sie zurück - zwecks recyceln oder Second Hand - weiterlebenlassen und kriegt einen kleinen Gutschein auf das nächste Stück.
und nicht zuletzt
4.  liegt ihnen die Produktion und die faire Entlohnung am Herzen.

Gut, zugegeben, nicht alles bei Fillipa K ist mein Ding. Aber einige Basics hängen schon in meinem Kasten. Herrliches Material (von Lyocell, Leinen und keinen Ahnung woraus der Blazer ist ... ich kann bei Bedarf nachschauen). Ich habe eine Boutique entdeckt, die führt da eine kleine Auswahl. :-)

Ja, ich weiß, dass Zeugs ist nicht billig und ja, ist es doch. Denn wenn ich etwas viel und lange anhabe, dann schlägt es alles um Meilen, wenn es um das Preis/Leistungs-Verhältnis geht.
Also
muss ich mir ja eigentlich nur sicher sein, dass ich, was ich mir leiste, auch anziehen möchte und werde. Womit wir wieder am Anfang dieses Post wären. "was brauch ich eigentlich wirklich" und "wie stelle ich es mir vor".

Ich habe da noch einen kleinen, äußerst hilfreichen Artikel für euch, der euch womöglich hilft beim Einkaufen.


Im übrigen gilt dasselbe auch für das zu-viele-Teile-nähen.
Aber das ist wohl wieder ein anderer Blogpost.
;-)




Man braucht nicht viele Klamotten,
man braucht nur die Richtigen!


Dienstag, 20. September 2016

Felljacke - der Wiedereinstieg ins Nähen

Es waren am Ende 5 Nähte. NATÜRLICH musste ich eine davon auftrennen (ein Debakel bei dem Material). Ich habe nix vernäht oder irgendwelchen Schnickschnack. Wozu auch? Sehen kann das nämlich niemand. :-)





Wir sind aus der Baby-Phase raus.
Eindeutig.

Auch für die kleine Miss habe ich im übrigen eine Herbstgarderobenliste erstellt.
Ich kaufe nämlich nicht nur nicht ins Blaue,
ich nähe auch nicht einfach drauflos.

Teil 1 war zum Aufwärmen für die mittlerweile frischen Abende einerseits und meine nähentzugsgeschundene Seele andererseits.

Die Nähsaison ist hiermit eröffnet!


Das Shirt darunter ist das sehr beliebte Yoda-Shirt!


Arbeitszeit: ca. 1 h
Materialkosten: ca.  13 €
Anzahl der benötigten Maschinen/Geräte: 2


Wir wissen von allem dem Preis,
aber von nichts mehr den Wert!




Montag, 19. September 2016

Auf die Katz' gekommen

Als Mensch unterliegt man ja einer gewissen Lebensevolution. Zuerst ist man ein Kind, dann wächst man heran, man lernt, irgendwann verliebt man sich dann so ernsthaft, dass man beschließt das Leben gemeinsam zu verbringen, dann kriegt man Kinder, baut ein Haus, pflanzt einen Baum und hat ein Haustier.

Also so in etwa lautet doch die soziale Übereinkunft an Somussessein! Es gibt einen Haufen Extras, die man noch zubuchen kann, aber die Grundlage .. ja die ist so in etwa definiert.

Da ich mitten in Wien außerstande bin ein Haus zu bauen und in unserem Garten ein 100 Jahre alter Baum steht, haben wir jetzt das Thema Haustier erledigt.

Wir haben jetzt 2 Katzen. Okay, eine Katze und einen Kater.


Ich war ja persönlich auch einem Hund nicht abgeneigt, aber mitten in der Stadt ist ein Hund in einer für mich akzeptablen Größe nur suboptimal zu halten. Ergo Katzen.


Zunächst war ich ja ganz auf schick und trallala, wollte was aus der Werbung. So ein Viech mit mehr Stammbaum, als ich selber habe. Und dann ja dann, las ich die Zeilen: "Es gibt so viele Katzen, die kein zu Hause haben, die alleine gelassen wurden und die Hilfe brauchen. Überlegen sie sich, ob sie nicht doch so einem Wesen ein schönes Leben schenken wollen!"

Na und da ich ja nicht nur lebe, sondern ja auch vorlebe, nämlich meinen Kindern, hat sich die ganze Sache dann sowieso deutlich klarer und auch gleich enorm kostengünstiger dargestellt.


Seit nun gut 3 Wochen leben wir hier zu sechst.
Geht auch!
Easy!


Donnerstag, 15. September 2016

Wir haben doch 2016 oder Wo sind die Mädels?

Stellt euch vor ihr lebt in einer Welt, in der jeder Mensch mit einem Computer arbeitet, Roboter viele Tätigkeiten übernommen haben, eure Wohnung vieles von alleine erledigt (seufz). Wie das alles auch nur im Ansatz funktioniert ist euch ein Rätsel. Ihr habt nie programmieren gelernt. Ihr seid reine Anwender. Wenn irgendeine Kleinigkeit nicht funktioniert, seid ihr nicht diejenigen die mit ein paar Klicks oder dergleichen alles wieder ins Laufen bringen.
Ihr wisst nicht, wie man bestimmte Funktionen abschaltet um zum Beispiel eure Privatsphäre zu schützen. Oder Extrafunktionen aktiviert, die Strom sparen helfen. Was nicht in der Bedienungsanleitung zu finden ist, ist für euch nicht existent. Ihr müsst eine Hotline anrufen und ein Programm erklärt euch dann wiewaswo.

Ich rede nicht von heute, ich rede von in 20 Jahren.

Weiter mit meinem Gedankenexperiment.
Die Programme, die hinter all dem stecken haben Menschen geschrieben - zumindest den kreativeren Teil davon. Ein gut ausgebildeter Prozentsatz der Menschen die in dieser zukünftigen Welt leben kann zumindest ein wenig programmieren oder wie man heute ja eigentlich sagt "coden".  Die allermeisten kennen zumindest die Basics und verstehen so oft einfach die Probleme, die ein System haben könnte. Einfach weil sie wissen wie Programme aufgebaut sind.

Ihr nicht. Ihr versteht von alledem Nüsse. Nada. Leeres Blatt Papier. Ihr steht draußen. Ihr seid der perfekte Anwender. Euch kann man alles erzählen. Ihr könntet es nicht mal ändern, wenn ihr wolltet.

Ach ja.
Ihr seid weiblich!


Ich war gestern mit meinem Sohn in einer Programmierkurs-Schnupperstunde, nachdem meine Kinder im Sommer ein Minecraft-Camp besucht hatten. Auf diesem Camp war meine Tochter das einzige Mädchen. Und in der Schnupperstunde gestern saß nicht ein einziges weibliches Wesen. Laut Kursleiter beträgt der Anteil der Mädchen knapp unter 8%.

ALARM!
Liebe Mädelsmamas, die Zukunft liegt klar und deutlich vor euch. Und sollte eure Tochter irgendwann am Handy oder Tablet rumspielen (WINKMITDEMZAUNPFAHL), dann ist sie genau dort, wo all die Burschen auch sind.
Es geht nicht darum ein nerdiger Computerfreak zu werden. Es geht um Grundverständnis, um Basics. Computer funktionieren anders als Menschen und es kann hilfreich sein, zu wissen wie. Nie kann man Kindern etwas leichter vermitteln, als zu der Zeit, in der für sie das Zeug  sowieso das Nonplusultra ist! Vielleicht wollt ihr doch aus zukunftsgründen die Ponyreiten/Ballett-Barriere durchbrechen!
Laut Kursleiter ist im Alter von 7-10 praktisch zwischen den Burschen und Mädels kein Unterschied!
Bitte denkt mal drüber nach!
Wir haben 2016 und es sitzt nicht ein Mädel in dem Kurs!
Oder sehe das nur ich so?



Mittwoch, 14. September 2016

Fair me - Jeans bio und fair / mudjeans

Wenn es etwas gibt, das frau/man tatsächlich nicht mehr unfair und unbio kaufen muss, dann sind das Jeans. Gerade Jeans sind ja unglaubliche Dreckschleudern in ihrer konventionellen Herstellung.

Da ich eben eine Jean brauche. (siehe Herbstgarderobenpost von Montag), war mein Plan zunächst ein lokales Geschäft zu wählen. Weil lokal immer zu bevorzugen - eh klar. Und dann gab es die Gebrüder Stitch plötzlich nicht mehr.
So schnell geht das also. Schöne Sch**

Die Nummer 2 auf der Ausprobierliste war mudjeans. Großteils Biobaumwolle, alle fabrizierenden Fabriken sind exakt verlinkt, Rückgabe der Jeans, wenn sie an ihr Lebensende gelangt ist und das alles mit einem Versand-Try-on. Das wollte ich und habe ich auch getestet.

Ich habe mir also bestellt:
eine gerade geschnittene Regular Swan - Organic Cassie in Authentic Indigo in 26/32 .. zum Probieren .. dazu (weil man kann im Try-On-Modus 3 Jeans zugesandt bekommen) dieselbe Hose in 27/32 und als anderes Modell zum Ausprobieren eine Straight Riga - Dry Spirit in Strong Blue (also dunkel).


Ein Paar musste ich vorab bezahlen (98 €) dazu kam noch der Versand von 15 € (Österreich!). Die Lieferung erfolgte prompt. Die erste positive Überraschung war die mehrfach verwendbare Verpackung. Sehr ökologisch gedacht. Was mir weiters gefallen hat, war dass die Hosen nicht zusätzlich noch in Plastiksackerln stecken.

Dann bin ich in die erste Jeans geschlüpft.
Vorab kurz: ich habe zwar das, was allgemeinhin als gute Figur gilt, aber auch ich habe 2 Kinder geboren und stehe seither nicht mehr so auf Low Waist (gggrinnns), dazu bin ich immer schon mit Hohlkreuz unterwegs. Auch mir passt nicht einfach jede Jeans.


Umso angenehmer war ich daher überrascht, als ich ich mich in meine erste bio/fair-Jeans gesteckt habe.
Geht schön hoch rauf, steht hinten nicht weg, fühlt sich gut an.
Im Bild die 26/32. Am Ende habe ich die 27/32 genommen. Die war dann genau so, wie ich es gerne hätte. (halt mit a bissl mehr Luft drin, wie die Wienerin so sagt ;-)
Der andere Schnitt interessiert mich so sehr, dass ich mir davon die 27/32 noch zuschicken lasse. Wobei ich da so meine Bedenken habe, denn ich bin ja kein 2-Jeans Mensch. Aber anschauen werde ich sie mir.

Mudjeans sind auch vegan. Soll heißen sie haben keine Lederlabels. Das ist zwar nicht so mein Schwerpunkt, aber die Lösung, die sie bieten, ist genau mein Ding. Farbe. Bingo.


Grundsätzlich finde ich das Gesamtkonzept bei mudjeans extrem gelungen. Alte Jeans werden geschreddert und das Rohmaterial dann wiederverwendet. Es gibt da einen aus alten Jeans gestrickten Cardigan .. seufz. Aber ich brauche ihn halt nicht.
Was ich sagen will, ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Sache da Hand und Fuss hat.
Abgerissene Jeans findet man im Shop von mudjeans nur, wenn jemand seine Jeans nach einer Zeit des Tragens zurückgeschickt hat. Dann werden dort die Löcher geflickt - auf cool - und die Hose gibt es mit "Vorleben" gereinigt und gepimpt im Shop und .. ja, sie kostet dann weniger, als die "frischen" Modelle.
(Ich bin ja wohl nicht die einzige, die sich wundert, dass Leute für total kaputte Kleidung viel Geld ausgeben!)

Schaut euch das an! Womöglich findet ihr für euch ein passendes Teil - bio und fair. Die Männerhosen werden wir vermutlich auch noch testen.

Das war einfach!

P.S.: Selbstbezahlt, selbstausgesucht. Keine bezahlte Werbung.




Eine faire Jeans ist keine Zauberei mehr!




Montag, 12. September 2016

Meine Herbstgarderobenpläne

Ich hatte meinen Kasten ausgemistet. Anders als die zig Jahre davor. Ganz anders. Und ich wusste genau: Der Herbst und der Winter, da bin ich, da war ich immer, schwach ausgerüstet. Und jetzt ist es soweit. Es herbstelt, also zwischen den heißen Tagen ;-), ergo ist es an der Zeit mir meine Garderobe zusammenzustellen, wie der Modemensch so sagt.

Da ich aber nicht "shoppen" gehen will (weil das nämlich etwas anderes ist als eine-Garderobe-zusammenstellen), check' ich erstmal ab. Was hab' ich denn überhaupt? Was fehlt? Wie hätte ich die Lücken gerne gefüllt?

Kurz gesagt, ich tue das, was die Modekonzerne der Welt am allermeisten fürchten:
Ich denke nach!
Vor dem Geldausgaben!
Völlig verkehrt oder?


Ich weiß ich bin ungemein gewieft! (der Duden übersetzt das mit "schlau, pfiffig und dabei wachsam")

Nach kurzer aber reiflicher Überlegung benötige ich:

1 vielleicht 2 neue Jeans (bin mehr der ein-Jeans-Typ)
3-4 Langarmshirts (selbernähen - Stoffsuche startet gestern ;-)
3 dünne Rollis in erdigen Tönen
1 Paar Schuhe
1 cooles Tuch
1 Paar Handschuhe

Westen und Jacken bzw. einen Mantel habe ich!


Mehr brauch' ich nicht. Bezüglich eines Rockes grübele ich noch.
Die Jeans habe ich schon. Hehehehe! Fair und bio!
Zeig' ich euch diese Woche!


PS: Das Foto entstand im Urlaub. Wir waren bei "Haus steht Kopf".
Nix für empfindliche Mägen, aber eine grenzgeniale Fotoquelle.


Ein Kleiderkasten voll nur mit Lieblingssachen und einem
hohen Anteil an bio und fair - das ist das Ziel.




Freitag, 9. September 2016

Etwas Schönes fürs Wochenende Sept. 2016

Ich mag ja Musik!
Das kann für euch ja nicht wirklich überraschend kommen.

Hier habe ich jetzt etwas für euch. Das ist nett und es hat coole Musik.
Das Video zeigt Pharrell Williams beim Besuch der Masterclass am NYU Clive Davis Institute. Die jungen Singer/Songwriter spielen dem Superstar (falls ihr ihn nicht kennt, seid versichert, für die Youngster in dem Kurs ist er ein Superstar) .. also sie spielen im eine Aufnahme eines selber geschriebenen Stückes vor. Und im Anschluß gibt er ihnen Feedback. Anregungen.
Pharrell ist ein außergewöhnlicher Singer/Songwriter. Er versteht, was die da machen.

Tja und dann kommt Maggie Rogers. Eine junge Frau, die Banjo spielt, am Land aufgewachsen ist und dann einen Rucksack-Tripp gemacht hat. Sie ist mit Folk-Music aufgewachsen und hatte in Frankreich wie sie sagte ein "spirituelles" Erlebnis mit Dance-Music.
Nun, mir sagt das nicht viel, aber ich begreife, dass diese junge Künstlerin einen wesentlichen Entwicklungsschritt dadurch erfahren hat.
Dann spielt sie ihren Song vor und Pharrell Williams kriegt's nicht hin, vor lauter "Pfoah!" und "Echt jetzt? Da ist doch irgendwo 'ne versteckte Kamera!" zu staunen.
Ihr Song ist tatsächlich außergewöhnlich. Pharrell Reaktion dazu ist ein Schmunzeln wert.
Aber seht und hört selbst.


Genießt euer Wochenende! Und falls ihr den Song nochmal hören wollt.
Man findet ihn auf SoundCloud!



Mittwoch, 7. September 2016

Fair me - Männerspecial Socken

Auf faire und nach Möglichkeit bio Kleidung umzustellen. Schrittweise. Bei Bedarf. Das machen wir hier. Und zwar ohne Zwang. Entspannt. Chillig. If you will. (Neues Lieblingswort bei der kleinen Miss. Gemeinsam mit "Das kannst du laut sagen!")

Besonders wichtig (und gleichzeitig easy) erscheint mir dieser Umstieg bei den Basics. Nach den weißen T-Shirts und den Boxershorts für meinen Mann war ich auf der Suche nach Socken. Hier muss ich hinzufügen, dass mein Mann eine eigene Vorstellung von Socken hat. Ich weiß zwar nicht welche das genau sind, aber manche Socken mag er eben mehr, andere weniger. (Das Thema Socken wird bei uns nicht so oft besprochen.)
Weiters sind Socken hier echt Laufbandware. Soll heißen, die werden hier zergangen. Sie leben ein glückliches Fuß-Waschmaschinen-Leben und kippen irgendwann plötzlich um und sind kaputt. Stopfen ist da nicht mehr. Die sind hin. Aus. Basta. Gestorben.

Daher schien es mir besonders wichtig etwas zu finden, das vertretbar ist. Ethisch, ökologisch. Und tragtechnisch.

Gefunden habe ich das hier:
Bei Blacksocks gibt es sogenannte Socken-Abonnements. Das bedeutet man erhält alle paar Monate eine vorher vereinbarte Anzahl an Sockenpaaren per Post zugesandt. (mit Verlaub: eine grandios geniale Idee.) Die Socken werden in Italien oder in der Türkei in Familienbetrieben gefertigt. Der Hersteller kennt die dortigen Arbeitsbedingungen.
Und es gibt im Sortiment ein paar Socken - schwarz, männlich, fad - aus Bio-Baumwolle. 

Bildquelle: blacksocks
Ergo haben wir jetzt neben dem "Geo" und "Der Zeit" auch noch ein Socken-Abonnements. Und vorläufig bleibt das mal so.
:-)





PS: Wie immer keine bezahlte Werbung und es gibt womöglich auch noch idealere Lösungen. Für mich/uns ist der erste Schritt hin zum bewußten Socken-Kauf auf jeden Fall getan.


Mehr Männer-Basics:




Bewußter Kleidungskauf ist machbar!



Montag, 5. September 2016

Aus dem Leben - Being a Fulltime Mum

Also ihr könnt mir erzählen was ihr wollt, aber der ärgste Job der Welt ist der einer Mutter. Ich spreche von heutzutage. Kein Scheiß. Früher haben die Leute ihre Kinder geschlagen, grundsätzlich für nicht zurechnungsfähig gehalten und wenn möglich sowieso gar nicht selber betreut.

Heute.
Förderung, aber nicht zu viel. Eigenverantwortung, aber nicht belastend. Jungs brauchen Männer, aber die sind arbeiten. Essen, aber gesund. Lernen, aber mit Spaß. Computer, weil Zukunft, ja, aber bloß nicht nur. Lesen, aber nur Gewaltfreies. Girls, aber bitte nicht nur rosa.
Ich könnte das ewig weiterführen.

Frau kann gar nicht anders, als alles abzuschütteln, tief in sich zu gehen, bis da nur mehr sie selber ist. Sich selber zu sehen.
Und dann von vorne anfangen.

Bist du deppert, das ist anstrengend!


Überstanden!

Freitag, 2. September 2016

Bookquotes - Der Allesforscher / Heinrich Steinfest

Buchempfehlungen gibt es im Dutzend billiger. Daher habe ich mich entschieden nicht zu empfehlen sondern .. naja, ich mach das halt anders. Heute hier ein paar Wortfetzen aus: Heinrich Steinfest - Der Allesforscher.

Wenn euch das gefällt, dann ist das Buch womöglich was für euch!


"Ein Name, als würde ein Engel mit den Fingern schnippen." - S. 176

"Wobei mit "Wunde" nichts anderes gemeint war, also die Bereitschaft des Menschen, der Gier zu erliegen. Diese dumme, kleine Unart, die im ganzen Universum verpönt war, auf der man aber auf der angeblich so schönen Erde ein ganzes komplettes Wertesystem errichtet hatte, bis es sogar gelungen war, die Begriffe Gier und Fleiß zu vertauschen."  - S. 178

"Das Messer dieses Filmes steckte in meiner Brust und machte mich traurig."  - S. 300

"Das Beste war, daß hier in der Hütte, am Berg, in den Ferien, Simon zwischen uns im Bett lag. Ich spürte und roch den Jungen, und Kerstin praktisch durch den Filter des Jungen. Auch Menschen konnten Filter sein, selbst in einem optischen Sinn. So gut Humphrey Bogart grundsätzlich ausgesehen hatte, hatte er noch viel besser gewirkt, wenn er hinter Lauren Bacall gestanden hatte: metallischer, edler.
Und das galt eben auch für Kerstin. Im Weichzeichner Simons war sie doppelt so schön."  - S. 302

Lesen ist immer noch Abenteuer im Kopf!



 
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