Montag, 11. Januar 2016

Wie ich meine Kinder zu Leseratten machte

Lesen ist Macht! Und das meine ich jetzt ganz ganz ehrlich! Lesen eröffnet einem die Welt. Lesen erweitert das Spektrum, die Reichweite, einfach alles.
Aber lesen lernt man nicht über Nacht. Schön wär's. Und dann ist da noch zu unterscheiden zwischen lesen dem technischen Vorgang und lesen dem Schmökern, dem Genuß.

wie ich meine Kinder zum Lesen brachte

Den technischen Part, lernt man in der Schule. Aber das reicht nicht. Um in den Genuß des Lesens zu kommen muss ein Kind (gilt natürlich auch für Erwachsene) mit einem Buch ein Abenteuer erleben. Und da ein Abenteuer in den seltensten Fällen in 4 Zeilen Text passt, muss ein Kind soviele Wörter/Buchstaben/Seiten lesen, wie sie die Geschichte eben benötigt.
Und das ist eine Hürde, die es zu nehmen gilt. Und zwar zu Hause, nicht in der Schule.
Diese Hürde zu bewältigen ist Arbeit.
Ich war selber überrascht wieviel.

1. Schritt: VORLESEN

Lange bevor euer Kind zur Schule kommt, könnt ihr ihm vorlesen. Am besten regelmäßig. Anfangs
kleine, zierliche Gute-Nacht-Geschichten, später dann schon richtige Bücher. Worum geht es dabei? Na, um die Infektion mit Geschichten. Euer Kind soll Abenteuer im Kopf erleben (alter, guter Spruch).

Bei uns gab es ein Vorlese-Kind und ein Ich-hör-nicht-zu-Kind. Der kleine Mister hatte mit Beginn der Volksschule bereits gut 30 Geschichten erlebt. Er mochte Bücher. Die kleine Miss hat beim Vorlesen immer zu singen und spielen begonnen, bis mein Mann aufgab. Bei ihr hat das Vorlesen erst viiiiel später funktioniert.

2. Schritt: LESEN LERNEN

Der "technische" Teil. Euer Kind ist im ersten Schuljahr und beginnt für die Schule Texte zu lesen. Ganz langsam. Geschichten sind das noch keine. Ein mühsamer Zeitpunkt. Man kann nur geduldig daneben sitzen und zuhören.
Das, ich gebe es offen zu, ist nicht meine Stärke. In mir stellt sich alles auf, wenn jemand in Zeitlupe liest .. "Bl... Bluuuuuu .... Bluuuuuummmeeeeeeeeeeeen ... Blumeeeeeeneeeeerrrrrrrrd ..... Blumeeeneeerrdeeee .. Blumenerde!" Ehrlich. Nicht mein Ding.

Es gibt eine überschaubare Auswahl an Lese-Anfänger-Büchern. Hier trennt sich nett-gemeint, von wirklich-gut. Ich meine damit: die Geschichten in vielen von diesen Büchern lassen meine Socken einschlafen. Die Herausforderung in, geschätzt, 40 Zeilen Text irgendetwas Packendes reinzukriegen, ist für so manchen Autor eine zu große. Wundert euch also nicht, wenn eure Kinder nicht Feuer und Flamme sind für "Willi schießt ein Tor" (sarkastisch gemeinter, selbst erfundener Titel). Es gibt ein handvoll Astrid Lindgren und Cornelia Funke Lese-Anfänger-Bücher ... die können was.

Bedenkt: Fade Bücher lest ihr auch nicht gerne!
Für das Meistern dieser Phase braucht man wohl so zwischen 4 - 10 Bücher. Das ist machbar. Findet das Thema, das eurem Kind gefällt (Feuerwehrmann, Ponies ;-) und feiert jedes geschaffte Buch!!!

3. Schritt: BÜCHER

Das ist jetzt ein sehr persönlicher Tipp, aber womöglich ein wirklich wichtiger. Ich war mit meinen Kindern  um die Wirkung zu verstärken, extra im Buchgeschäft. Ein "wir zwei schauen jetzt nur für dich nach Büchern. Du darfst dir etwas aussuchen!" - Und das mehrfach!

Dabei geht es nicht ums Kaufen an sich, viel mehr darum, den Kindern zu zeigen wie viele Bücher es gibt ergo wie viele Geschichten da noch auf sie warten. Die Atmosphäre eines Geschäftes voller Bücher hilft beim Lesen-wollen und bei der Überwindung sich die Arbeit anzutun ein Buch zu lesen!

Achtung: Das dauert! Nehmt euch Zeit dafür. Sucht euch ein, nettes Buchgeschäft mit guter Kinderabteilung raus, Sitzgelegenheiten inklusive. Und dann lasst sie ins Regal greifen, Bücher anschauen, hinsetzen, den Klappentext auf der Rückseite lesen, bei Interesse die ersten zwei Seiten schmökern. Bilder anschauen.

Gustieren, sagt der Wiener.
Dasselbe kann man natürlich auch in einer Bücherei machen.

Anmerkung: Ich liebe es mit den Kids ins Buchgeschäft zu gehen, aber, wir verbringen die Zeit in der falschen Abteilung ;-) ;-) also für mich, hehehe. Ich meandere dann stets in die Ecke mit den bunten, schicken Notizbüchern - BitteDanke :-)

4. Schritt: DIE LESEECKE

Man braucht ein Plätzchen zum Lesen. Gemütlich. Mit genug Licht, wo man in Ruhe gelassen wird. Eine Leseecke!
Wir haben nicht so richtig viel Platz, aber, hehehe, ich nähe, ergo haben meine Kinder Lesepolster. Groß, dick, die knallt man sich gemütlich in den Rücken, wirft sich aufs Bett, schaltet die, eigens dafür angeschaffte, Leselampe an und los geht's. Für tagsüber habe ich noch Tagesdecken.

5. Schritt: DER STELLENWERT

Wir sind ein Bücherhaushalt. In unserem Wohnzimmer gibt es ein großes, volles Bücherregal. Und auch wir Eltern lesen. Nun, weiß ich aber nur zu gut, dass das bei vielen Familien anders ist. Deswegen zähle ich euch jetzt ein paar Dinge auf, die bei uns um Bücher und Lesen herum "fix dazugehören".

- Lesen darf man bei uns fast immer. (Außer beim Essen) Auch abends im Bett darf man meist länger wach bleiben, wenn man liest. Meist. ;-) Wer kann liest schon mal im Auto oder in der Bim - ich nicht, mir wird da übel.

- Bücher zählen bei uns nicht als Geschenke. Also schon, aber nicht so richtig. Bücher kriegt man immer!

- Die Auswahl der Bücher ist eine wichtige Sache. Der aktuelle Kiddie-Bestseller ist genauso wichtig, wie das eine oder andere Buch, dass seine Jahre schon auf dem Buckel hat. Solche Bücher haben bereits millionenfach bewiesen, dass sie gut sind. Da ist man auf der ziemlich sicheren Seite. Und wenn man wieder mal ein paar Brocken verschlungen hat, dann darf man auch mal 2 Wochen lang Micky Maus lesen oder Asterix ... oder beides.

- Wir nehmen uns Zeit um Bücher zu beschaffen. Wir gehen in die Bücherei und bleiben dort dann auch ein Weilchen.

- Wir machen auch Platz für Bücher. Ein gelesener 400 Seiten Wälzer ist auch eine Trophäe! Wir haben Regale für Bücher auch im Kinderzimmer (die mittlerweile überquellen: Braucht ihr Bücher?)

- Im Wohnzimmer liegen häufig Wissensmagazine. So ein Artikel über die Marsmission ist schnell gelesen. Oder über Dinosaurier, oder Pferdehaltung. Wir sind ziemlich informiert ;-)

- Wir haben eine gute Auswahl an Hörbüchern für zwischendurch. Lesen mit den Ohren quasi. Sehr entspannend!

- und das Wichtigste seid ihr. Die Eltern! Seid unterstützend, seid positiv (auch wenn der Anfang anstrengend ist) und seid stolz!

Als mein Sohn "Die unendliche Geschichte" gelesen hat, bin ich fast zerplatzt vor "Das ist ja so irre!"


Dieser Post ist von mir an euch. Ich höre immer wieder: "Ach, meine Kinder wollen nicht lesen!" Mit diesem Post, will ich nur erzählen, wie wir es gemacht haben, aber auch wieviel Arbeit dahinter steckt. Womöglich ist der eine oder andere Tipp für euch dabei. Ich stelle dabei keinen Anspruch auf erzieherische Perfektion oder pädagogische Exzellenz. Ich fasse nur zusammen, wie wir es gemacht haben. Wir haben hier mittlerweile 2, nein eigentlich 4, Leseratten ;-) im Haus.

Und wenn der "Lesen ist Abenteuer im Kopf" - Groschen erstmal gefallen ist, dann wünsche ich euch viel Spaß! Denn, ein Kind das liest, hört nichts mehr um sich herum! Schon gar nicht Sachen wie: "Aufräumen!", "Hausaufgaben machen!", "Anziehen! Wir gehen!" ... hehehehe!
 Irgendwie ja auch ein Abenteuer!




22 Kommentare

  1. Liebe Susanne!

    Vielen Dank für diesen Post. Wir stehen an der Schwelle des Leserattenentstehungsprozesses. Kind Nr. 1 von 3 ist jetzt in Klasse 1. Wir haben die Hoffnung, auch unsere Kinder von der fantastischen Welt der Bücher überzeugen zu können.
    Vorlesen gehörte bei uns von Anfang an dazu. Inzwischen liest die erste voller Stolz die ersten kleinen Bücher. Und wir sind auch stolz. Hier haben wir es denke ich geschafft. Sie liest auch schon ihren beiden kleineren Brüdern vor.

    Wir verfahren also ähnlich wie ihr. Auch die Vorbildfunkion ist nicht zu unterschätzen.

    Hoffentlich lesen viele Deinen Post und nehmen sich ein Beispiel!

    Grüße von Barbara

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  2. Toll geschrieben. Unser Sohn ist mit 7 schon eine richtige Leseratte. Einen Aspekt moechte ich noch ergaenzen. Auch fuer mich als Mutter ist es ein Genuss, vorzulesen und ich entdecke viele Buecher neu. Momo, Harry Potter, Pippi Langstrumpf... In der Grunschule meines Sohnes gibt es den Ostenfelder Leseherbst, eine Kinderjury praemiert Kinderbücher aus einer tollen Vorauswahl. Jeder Kind der Schule bekommt altersgerecht 3 Buecher zum Vorlesen/ Selberlesen mit nach Hause und wählt seinen Favoriten. Die Aktion ist in den Unterricht eingebunden mit Basteln, Malen, Theaterstück. Zudem sind Autoren zu Lesungen eingeladen. Ein tolles Projekt, das leider nur ale 2 Jahre moeglich ist, weil aus Spenden finanziert. Übrigens, dein Blog ist klasse! Danke fuer die vielen Inspirationen.Lg Annette

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  3. Ich hab da was:

    *Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele.

    *Ich habe Ruhe gesucht überall und habe sie am Ende gefunden in einem Winkel bei einem kleinen Buche.

    LG Fia

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  4. wunderbar, genau so soll das sein!
    glg andrea

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  5. Danke für diesen Post! Ja, lesen tut so gut und ich finde es so schön, ein lesendes Kind zu beobachten und zu sehen, wie sich die Lesegewohnheiten eines Kindes im Laufe der Jahre entwickeln.
    Ergänzen möchte ich deine Schritte um einen weiteren: Holt euch Hilfe, wenn Ihr das Gefühl habt, es funktioniert nicht und euer Kind hat Schwierigkeiten beim Lesenlernen. Es gibt mittlerweile so tolle andere Methoden und andere spezialisierte Schulen, die helfen weiter! Traut euch, nach Hilfe zu fragen und gebt eurem Kind die Chance, die Lesewelt zu erschließen.
    Sei lieb gegrüßt
    Ines

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  6. Liebe Susanne, Danke für Deinen tollen und persönlichen Lese-Bericht und wie Du Deine Kinder ins Lese-Abenteuer lenkst. Kommt ja auch immer drauf an was von den Eltern vorgelebt wird. Ganz toll finde ich das das Licht länger an bleiben kann, wenn noch gelesen wird. Das ist sowas von gesund. Und das habe ich instinktiv auch schon erlaubt, noch ein Buch angucken und dann selbst das Licht ausmachen... Hat funktioniert...Hach die Welt ist so spannend. Liebe Grüße Alex

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  7. Den ersten, den ich zum Leser erzogen habe, war mein mann - in den Flitterwochen :) die große Tochter ist immer noch keine richtige leseratte, aber die kleine schon, und ich lese ihr immer noch viel vor, obwohl sie schon 9 ist. Aber in dem alter macht es auch erst richtig Spaß, das vorlesen - so mit Michael Ende und Konsorten. Alles liebe, Nina.

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  8. Wir lieben das Lesen - also wir Grossen ;)
    Lesen gehört bei mir zum Atmen dazu - das beginnt schon mit der Tageszeitung am Morgen mit meiner ersten Tasse Kaffee.
    Der Große Sohn hat das Vorlesen sehr genossen. Selbst lesen gehört nicht zu seinen Lieblingsaufgaben außer es ist eine Whats Up ;) (er ist 13)
    Wenn er allerdings mal das ,richtige´ Buch erwischt, dann kann er stundenlang die Welt um sich herum vergessen.
    Der kleine (8) liebt Vorlesen - stundenlang am besten und auch vieles immerwieder. Selbst lesen findet er oft noch zu anstrengen dafür hört er ständig irgendwelche Hörspiele/Hörbücher und Musik.
    Übrigens gehen wir ähnlich wie ihr vor.
    Lesen und Bücher/Zeitschriften/Comics,... sind ein Teil unseres Alltags!
    Liebe Grüsse
    Anke

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  9. Super toller Post, danke dafür! Auch wenn ich mir um lesenden Nachwuchs noch keine Sorgen machen muss, Leseförderung ist und bleibt enorm wichtig. In der Schule geht es leider viel zu oft um die 'technische' Seite...

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  10. So schön geschrieben. Meine zwei Jungs sind noch nicht so begeistert vom alleine lesen...dauert zu lange und ist anstrengend ;-) also nach 5 Minuten muss Mama weiter machen. Aber gelesen wird viel, bin selber eine Leseratte :-)
    Liebe Grüße,
    Lee

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  11. aber so was von! haben wir wohl intuitiv so ähnlich gemacht und gewonnen! :-) wir lesen auch im auto. bingo! die große ist geschichten-freak, der mittlere liebt wissenschafts- und sportartikel (aber seit kurzem auch so richtig richtig dicke bücher!) und der jüngste... tja, der braucht noch ein bisserl für mehr, aber asterix und co sind auch vor ihm nicht sicher...
    bussi, kathrin

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  12. Liebe Susanne,
    ich freu mich sehr über diesen Bericht, denn mir begegnen häufig auch nur Nichtleser. Ich glaube wir selbst sind auf einem guten Weg lesefreudige Kinder zu bekommen, viele deiner Tipps gelten auch bei uns. Jetzt würde ich mich noch über Buchtipps freuen - wie wär's?
    Lg Maarika

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  13. Oh, ist das ein toller Blogpost!! Ich kämpfe schon seit Jahren damit, meinen Sohn zum Lesen zu bewegen. Habe ihm als er noch nicht in die Schule ging immer so viel vorgelesen. Das hat ihm immer sehr gefallen. Dann kam er in die Schule und von da an fand er das Lesen doof :-/ Sehr zu meinem Leidwesen, da ich gerne lese und schreibe. Wir haben dann immer wieder Anlauf genommen, aber über mehr als ein Buch alle paar Monate kommen wir nicht hinweg. Und wirklich gerne lesen mag er noch immer nicht. Aber dein Beitrag hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig das ist! Ich werde nichts unversucht lassen und vielleicht wird aus ihm ja doch noch eine Leseratte! <3 LG Janine

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  14. Liebe Susanne,

    Ein schöner Artikel, da möchte man sich direkt dazu legen und mit schmökern :-).
    Und danke, dass du klar machst, dass die Eltern da einen großen Teil leisten müssen. Oft werden wir Lehrer da extremer in die Pflicht genommen als wir es je leisten könnten.
    Ich lese den Viertklässlern täglich vor und freue mich riesig, wenn eineR mal ein Buch mit nach hause nimmt.
    Lesen ist traumhaft :-). Und deine Anleitung wäre was für einige Eltern meiner SchülerInnen ;))

    Liebe Grüße,
    Anna

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  15. Ja, auch ich kann die Tipps unterschreiben. Locker haben wir eine ganze Lkw-Ladung voll Bücher im Laufe der Jahre aus der Stadtbibliothek nach Hause geschleppt. Da es im Anfangsstadium mit dem selber und alleine lesen etwas holprig ist, habe ich bis Ende zweites Schuljahr noch jeden Abend vorgelesen. Ab dem Zeitpunkt wo meine Wuki selber lasen, schnappte ich mir ihr aktuell gelesenes Buch bevor ich schlafen ging (wenn ich es noch nicht kannte). Es verbindet ungemein, wenn man z.B. am nächsten Tag, über die Geschichte miteinander reden kann, zwinker.
    LG tinkerkwieny

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  16. Mein Großer ist grad in Harry Potter reingekippt. Ob er jemals wieder rauskommt? ;-) lg

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    1. Ich bin da nie wieder rausgekommen!!! :-)

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  17. Du benötigst zwar keine Tipps mehr, vielleicht liest es ja noch jemand anders: Mein Erfolgsrezept war zusätzlich zur eigenen Lese- und Vorlesebegeisterung ein ganz wichtiger Punkt, nämlich Langeweile. Beim Großen und der Jüngsten kam der Durchbruch jeweils im Sommerurlaub nach der 2. Klasse. Da konnten sie schon gut lesen, im Wohnwagen gabs kein TV (oder Ähnliches) und mittags ist in der Hitze Siesta nötig.
    Nur beim Mittleren nützte selbst das nichts. Als er mit 11 Jahren meckerte, er sei viel zu groß für den Mittagsschlaf, meinten wir nur, dass er gerne lesen dürfe. Es ging nur um Ruhe, nicht Schlaf. Drehte sich der Bub beleidigt um und meinte: "Na gut, dann schlaf ich halt".
    Und das mir, die ich D-Lehrerin und Schulbibliothekarin bin :D Und so wurden es leider nur 4 von 5en.
    glg Petra

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  18. Comics sind viel besser als ihr Ruf. Falls jemand Geschichten mit Comics erleben will, dann nur zu. Womit man das Lesen lernt und lieb gewinnt spielt keine Rolle, hauptsache man hat Spaß dabei. Wir bringen gerade den Nestzwerg dazu, ein Lesezwerg zu werden. Der große Bruder hat das ganz allein für sich erledigt und ich genieße jetzt die Teilhabe am Prrrrooooozzzeeeeeesss. Der Große inhaliert übrigens alles: Bücher, Schinken, Comics, Tageszeitung, alles was lesbar ist. Liebe Grüße, Martina

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  19. Pfoha! Das hier gehört ausgedruckt und am nächsten Elternsprechtag sichtbar aufgehängt!

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  20. So schön geschrieben, schon hier kann man die Freude spüren, die das Lesen wecken kann. Ich stimme vollkommen zu und es ist auf jeden Fall das "Vorleben", dass für eine spätere Wertschätzung der Bücher wichtig ist. Ich mag noch die kleinen Büchlein erwähnen, die unsere Kinder schon ab 3 als ständige Begleiter überall mit hin schleppten. Gut, nachdem die Tochter eine recht üppig bestückte Grusel- und Fantasybibliothek hier angesammelt hatte, blieb dem Jüngsten wohl nichts anderes übrig, als mitzuziehen. Sehr gut gefällt mir der Punkt, dass man Bücher immer kriegt. Das ist hier auch so. Danke für den schönen Post!!!
    LG Astrid

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  21. Wie wahr! Lesen ist Kino im Kopf! Vorlesen, selber lesen, lesen lassen - funktioniert bestimmt!
    LG Désirée

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Ich freu mich immer narrisch, wenn ihr euch Zeit für einen Kommentar nehmt!

 
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