Dienstag, 30. Juni 2015

Strandkleid


Mädchen legen das Mädchensein noch philosophisch an. Bevor sie sich dem Modediktat unterwerfen, ist klar erkennbar, was genau für eine junge Frau wichtig ist - solange es um Mode geht.

Wenn es ein Rock ist, muss es sich drehen. Und es muss weich sein. Und es muss die richtigen Farben haben. Richtig kann dabei extremen Schwankungen unterworfen sein und nur schwer nachvollziehbaren Regeln unterliegen.
Ein echtes Kleid, wenn es sich schon nicht dreht, sollte lang sein. Richtig lang. Bis ganz nach unten!
Bitteschön
Und wenn irgendmöglich sollen Träger nicht zwicken, einschneiden oder Knoten haben, die irgendwo drücken.

Und wenn ich ehrlich bin, denke ich bis heute noch so!
Es ist schön durch die eigene Tochter wieder daran erinnert zu werden.



Schnitt: La Playita ... ganz lang

Montag, 29. Juni 2015

Aus dem Leben - Hinter den Bügelbergen bei den ... oder so

Bügelwäsche tendiert ja bekanntlich zur Bergbildung. Im Gegensatz zur Natur ist dazu gar kein Kontinentalplattenzusammenstoß vonnöten. Bügelwäscheberge speisen sich mehr oder weniger direkt von der Wäscheleine. Und da eine Familie, das haben langjährige Studien direkt hier im Haus bewiesen, mit an Eifer grenzender Kontinuität daran arbeiten Schmutzwäsche zu produzieren, wird ein Bügelberg im Normalfall auch gut mit frischem Bergmaterial versorgt.

Je nach geltenden Regeln im Haus, entsteht etwas zwischen einem Hügel oder einer Hochgebirgskette. Besonders beachtliche Exemplare bringen logischerweise jene Haushalte zustande, in denen einfach alles unters heiße Eisen muss und zudem eine überdurchschnittliche Anzahl von Personen wohnen. Beachtlich und durchaus furchteinflössendes Ausmaße können hier erreicht werden.
Neben der nicht zu unterschätzenden Fläche, die so ein Berg beansprucht um stabil zu sein, hat er zusätzlich auf die meisten Hausfrauen eine durchwegs stressfördernde Wirkung.
Das andere Ende des Spektrums ist da schon wesentlich freundlicher fürs Gemüt. Ein überschaubarer, handlicher und zudem leicht verschiebbarer Hügel aus ein paar Hemden und Blusen. Der Vorteil des kleinen Berges liegt auf der Hand: man kann ihn leicht unten im Kasten verstecken, wenn Besuch naht.

Um Bügelberge abzubauen braucht frau, und das ist ja das eigentliche Problem an der ganzen Sache, Zeit! Ein klassisches Paradoxon: je mehr Leute den Berg speisen ergo je größer der Berg desto deutlich weniger Zeit. Es wirkt wie ein schlechter Scherz und genau genommen ist es das auch.
Gebügelt wird demnach abends vor der Glotze. Bei den Meisten. Sich tagsüber zufällig öffnende Zeitfenster reichen nur in den seltensten Ausnahmefälle aus um eine Bügelstation aufzubauen und im Anschluß einen erwähnenswerten Anteil an Bergmaterial abzubauen. Der Abend wiederum bietet stundenlang Serienmaterial, dessen Qualität so vernachlässigbar ist, dass es geradezu sinnvoll erscheint diese Bildberieselung dazu zu nutzen sich nebenbei abbauend zu betätigen (Anmerkung: aber nur, wenn frau nichts zum Stricken hat!).

Montag ist Serienabend in diesem Sender, mittwochs in einem Anderen. Das veranlasste mich mal darüber nachzudenken:
Ob die Sender wissen, wozu sie da dienen?
Und wenn ja, machen die das absichtlich?
Und wenn ja, warum?
Fragen über Fragen.

Dem hauseigenen Berg ist das allerdings alles völlig wurscht. Wie seine Schwestern und Brüder draußen in den Alpen oder im Himalaya ruht unser Bergchen (er ist eher klein) in sich, mit sich und in Frieden. Und wenn ich nichts dagegen tue, dann tut er auch nichts. Er ist. Er bleibt. Stetig.




Meine Bügelserie ist im übrigen The Mentalist.

Freitag, 26. Juni 2015

Etwas Nettes fürs Wochenende 20/15

Dieses Video ging diese Woche durchs Netz.
Remove cat before flight!



Ich frag' immer vorher ob alle da sind!
Euch allen, samt Katzen, ein brillantes Wochenende!

Donnerstag, 25. Juni 2015

Kung Fu Panda - Filmempfehlung

Geschichten! Wenn ich etwas liebe, neben all den offensichtlichen Dingen, die ich liebe, dann sind das Geschichten. Gut erzählt. Egal ob im Buchformat oder in bewegten Bildern. Ich mag Geschichten richtig gerne. Und mein Mann tickt da ebenso.
Also schaut man bei uns im Haus nicht fern. Man schaut gezielt einen Film. Meist per DVD.

Und so kommt es, dass wir mittlerweile auf mittelgroße persönliche Videothek zurückgreifen können aus der ich euch in weiterer Folge den einen oder anderen Film empfehlen möchte.

Ich beginne mit:
Kung Fu Panda
(dem ersten Teil)

Mamimade Kurzfassung (Spoiler Alert!):

Es ist die klassische Auserwählten-Geschichte. Und um zum einen Spannung und zum anderen eine beträchtliche Menge Komik in die Geschichte zu bekommen, ist der Auserwählte ein dicker, fetter Pandabär. Sein Name ist Po und er wird auf skurrile Weise auserwählt der Drachenkrieger zu sein! Wie der Name schon sagt; es geht um Kung Fu.
Po ist aber alles andere als fit und Kung Fu hat er noch lange nicht so gut drauf wie "Die Fünf". Das sind die Schüler von Master Shifu. 5 tierische Kampfmaschinen, die nur darauf warten gegen den Bösen anzutreten. Der Böse, das ist Tai Lung. Ein ehemaliger Schüler Shifus, dessen Erziehung in den massgeblichen Grundzügen zu 100% schiefgegangen ist.
Tai Lung will der Drachenkrieger sein und wird kommen um zu kämpfen.
Und zwar gegen Po. Den verfressenen, nudelkochenden Bären mit dem wabbeligen Bauch!
Es geht um die Drachenrolle (Anmerkung: eine Papyrus-Rolle). Sie birgt das Geheimnis grenzenloser Macht. Und sie wird dem Drachenkrieger überreicht.
Po erhält die sagenumwobene Rolle, er öffnet sie, aber - und jetzt kommt's - es steht gar nichts drin! Niente! Nada! Empty! Die Rolle spiegelt einzig und allein das Gesicht ihres Lesers wieder.


Nach dem großen Staunen und der Aufgabe, verlässt Po den Jade-Palast und überlässt Shifu den Kampf mit Tai Lung. Unser Panda geht nach Haus zu seinem Papa. Hier ist anzumerken, dass es sich wohl kaum um seinen leiblichen Vater handeln kann, denn Po's Dad ist ein Vogel. Er leitet ein Nudelrestaurant und seine Spezialität ist die Geheimzutatensuppe! Po's Papa wartet nur darauf, dass Po endlich den Laden übernimmt und er ihn in das Geheimnis der Suppe einweihen kann. Aber Po hatte immer nur Kung Fu im Kopf.
Jetzt, da er heimgekehrt ist, freut sich der Daddy den berühmten Haxen aus und teilt mit seinem Sohn das Geheimnis der Suppe:


Es gibt keine Geheimzutat!

"Damit etwas etwas Besonderes wird, muss man nur glauben, dass es besonders ist!"



Bing! - da fällt die Münze! Po versteht, dass er nur daran glauben muss, dass er Tai Lung besiegen kann. Dass die Drachenrolle ihm gezeigt hat, wo die grenzenlose Macht liegt .. in ihm selber.
Und so kommt es, dass Po doch noch in den Kampf gegen Tai Lung zieht und ihn spektakulär und mit seinen eigenen Waffen (und etwas Kung Fu ;-) auch besiegt.


Mamimade Kids-Empfehlung:

In dem Film wird gekämpft. Ordentlich! Beim Kämpfen selber stirbt niemand.Was am Ende mit Tai Lung passiert sieht man nicht und bleibt der Fantasie des Betrachters überlassen. Allerdings geht Master Oogway, ich würde mal sagen, zu den Sternen. Eine Sterbeszene, sehr malerisch. Meine Kinder und auch ich schlucken an der Stelle - jedes mal. Ich habe die Szene für euch verlinkt, zum Vorabanschauen
Auch der Ausbruch von Tai Lung aus dem Gefängnis ist ein Handlungspunkt, an dem sich Kinder schon mal fürchten können.
Die Handlung ist nicht geradlinig, daher ist ein bestimmtes Alter schon notwendig um ihr folgen zu können. Ich denke um 6 Jahre herum kann man den Film in Betracht ziehen. Der Film ist voller Gags und ein beträchtlicher Anteil davon ist für die Eltern geschrieben, die auch vor dem Bildschirm sitzen.
92 Minuten dauert die ganze Geschichte und sie ist beinahe durchwegs spannend. Ich empfehle daher nicht zu spät am Abend zu schauen, sonst habt ihr im Anschluß einen kleinen Haufen Kung Fu - hüpfender Pygiama-Hengste daheim, die zwar vor Müdigkeit umfallen, aber noch eben die Welt retten müssen.. ;-)

Mamimade-Extras:

Kung Fu Panda ist voller Weisheiten. Von "Es gibt keine Zufälle" bis zur "Illusion von Kontrolle!" werden einem viele gehaltvolle Dinge mitgegeben. Nachdem unsere Kinder den Film mehrmals gesehen hatten, haben wir mit ihnen darüber gesprochen. Warum Po denn jetzt Tai Lung besiegen konnte? Sie hatten es begriffen.
Tai Lung verlor all seine Kraft exakt in dem Moment, als er die Rolle in Händen hielt und sie nicht verstand. Eine wertvolle Message! Du musst nur an dich glauben!

In der deutschen Synchronisation leiht Hape Kerkerling Po seine Stimme. Und er macht, wie immer, einen brillanten Job. Im Englischen hat der Film einen winzigen Tick mehr Sprachgewalt, aber das ist vernachlässigbar.
Dieser Spruch von Oogway ist im Deutschen so nicht wiederzugeben. Daher hier noch ein Stückchen Wisdom für euch :-)


Diesen Film kann man sich mal für einen verregneten Nachmittag ins Regal stellen.
Ihr werdet es nicht bereuen!


Bildquellen:
Master Shifu, Master Oogway und die Treppe zum Jadepalast sind Screenshots aus dem Film
Der Spruch am letzten Bild ist mamimade.

Dienstag, 23. Juni 2015

Röcke für jeden Tag

Ab und dann und generell häufiger werdend trägt die kleine Miss Rock. Sie liebt ja den kunterbunten Rüschenrock, den ich ihr genäht habe und ihren Jeansrock. Aber frau braucht auch mal was, das sich herzeigbar dreht. Klar!

Locker, leicht aus Jersey in bunt bedruckt. Zum einem der rote Hamburger Liebe Stoff und zum anderen der blaue Käferstoff von Lila-Lotta. Der Schnitt Amilia (ki-ba-doo) ist einfach zu machen und macht meiner bescheidenen Mamameinung nach eine bessere Figur als ein "nur" geraffter Rock. Unten rum ein "Unterrock" der hervorblitzt in möglichst Kontrast und ein Mascherl, das zeigt wo vorne ist.
Für meine Verhältnisse auffällig umspektakulär. ;-)


Nachdem ich ja lange Zeit nicht nähen konnte, weil ich für eine Prüfung zum einen Lernen und zum anderen eine Arbeit schreiben musste, hatte ich mir quasi eine ToNäh-Liste angelegt. Mit Priorität auf Stoffabbau! Und da so Röcke ja durchaus Verbrauch darstellen, Bingo!, 2 Fliegen mit einer Klatsche!

So weit so Sommer!
Ich denke rocktechnisch ist die kleine Miss jetzt versorgt!
Mal sehen, was jetzt auf der Liste steht!
:-)

Näherinnen für Näherinnen




Freitag, 19. Juni 2015

Etwas Nettes fürs Wochenende 19/15

Also da ist diese Band, Country Music, die fliegen zu einem Auftritt irgendwo in den USA von einem Bundesstaat zum anderen. Wie man das dort halt so macht.
Und sie bekommen mit, wie das Personal der Airline (United Airlines) äußerst unvorsichtig (sie werfen) die Gitarren verfrachtet.
Dabei geht eine davon kaputt. Eine gute Gitarre. Sowas kostet Geld, zumal man ja als Künstler ja nicht unbedingt im Geld schwimmt. Zumindest der größte Teil der Künstler. ehschonwissen.

Reklamationen prallen an der Airline ab.
Also was tut man als Band? Man schreibt einen Song, dreht ein Video uns stellts ins Netz.


Die Airline ging aufgrund des enormen Drucks aus dem Netz in die Knie!
Das Video geht wohl mittlerweile als ein Klassiker im Netz durch!
:-)
Habt einen wunderbares WE ihr Lieben!


Dienstag, 16. Juni 2015

Voyager Shirt

Im Spätsommer 1977, ich war noch nicht 6 Jahre alt, starteten die beiden Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 ihre Reise ins All.

Damals wussten die Ingenieure der NASA nicht wie lange diese Expedition dauern würde. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sämtliche Sonden oder Sateliten nur maximal ein Jahr gehalten.
Die Idee war daher zunächst mal bis zum Saturn zu fliegen. Was unendlich weit weg schien. Und falls die Computer (Baujahr 1977!) noch funktionierten, dann weiter zu fliegen … bis zum Rand unseres Sonnensystems, wenn möglich.

Mittlerweile hat Voyager 1 unser Sonnensystem verlassen. Die Sonde mit der berühmten goldenen Schallplatte an Bord, die eine Nachricht der Menschheit an etwaige außerirdische Finder darstellt, ist mittlerweile 20 Milliarden Kilometer weit weg von unserem kleinen blauen Planeten.
20 Milliarden sind 20.000 Millionen - nur um es zu veranschaulichen. ;-) Sie fliegt mit einer Geschwindigkeit von 17km/sec.  - Denkpause! Nö, kann ich mir nicht vorstellen.

Beide Sonden senden immer noch Daten. Jede Nachricht von und zu ihnen ist 17 Stunden lang mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs. Nur mehr 8 Mitarbeiter der NASA (allesamt so um die 80 Erdenjahre jung) können die uralt-Computer verstehen und steuern. Die NASA hofft, dass die Männer länger durchhalten als die Sonden.

Eine wunderbare Geschichte, wie ich meine. Und absolut ein T-Shirt wert.
DIY Plotter Voyager

Ich habe ein fair produziertes Shirt (bluesign Label, gekauft bei Jako-o) aufgepeppt. Die Reiseroute und die Schrift sind per Schablone mit Stoffmalfarbe entstanden (per Plotter), die Sonde selber ist Flexfolie geplottert. Mein kleiner Mister und ich sind happy und denken an das Stückchen menschgebaute Maschine, das so einsam wie man nur sein kann durch das All fliegt.

fairwear ist mir ein Anliegen!
Join me!


Montag, 15. Juni 2015

Aus dem Leben - Sie kommen und gehen

Man hat’s ja nie leicht mit dem Elterndasein. Das klingt pauschal. Ist es auch. Der Wahrheit entspricht es trotzdem.

Im konkreten Fall leide ich, weil mein Sohn demnächst die Volksschule verläßt. Und zwar genau zu dem Zeitpunkt, an dem ich endlich die Eltern seiner Klassenkameraden 1. erkenne, 2. dem richtigen Kind zuordnen und 3. teilweise sogar mit Namen ansprechen kann.

Vier Jahre hat es gedauert. Dieser soziale Kraftakt.
Es ist doch so: Man sieht sich. Vor der Schule. Vor der Klasse. Wenn man Glück hat mit Kind, was die korrekte Zuordnung enorm erleichtert. Man sieht sich. Ja. Aber meist kurz. Zu kurz. Zudem ist man dabei noch beschäftigt oder unter Zeitdruck.
Im ersten Jahr stellt man sich einander noch vor. Gerne auf Nachfrage auch mehrmals. Bezeichnenderweise meist als „Mama/Papa von..“. Irgendwann hört sich das dann auf. Der unausgesprochene Konsens besagt wohl: nach einem Jahr kennt man sich. Punkt.

Dann kommen die Sommerferien und die sind in Österreich bekanntlich richtig gut lang. Man kann sich denken, was das mit so einem armen Eltern-Namens/Gesichter-Gedächtnis macht.

Das 2. Jahr entpuppt sich dann als Trainingseinheit der anspruchsvollen Art. Man grüßt sich freundlich und vermeidet tunlichst jede Art Satzbau, die einer Erwähnung des Namens bedarf.
Immerhin kennt man im 2. Jahr schon die Kinder.
Okay, die Meisten.
An das 3. Jahr kann ich mich nicht wirklich erinnern. Leute, die Zeit verfliegt!
Ich weiß nur soviel. Mittlerweile bin ich soweit, dass ich ein paar Mütter richtig gerne mag. Von vielen habe ich die Handynummer, die mailAdresse sowieso. Ich weiß Benny braucht kein Lego mehr und Annelie darf keine Nüsse essen. Ich weiß der Papa von Franziska ist Anwalt und die Mama von Angie arbeitet an der Uni.

Ich fühle mich wohl. Die Elternabende verbringe ich mittlerweile nicht mehr mit lauter mir fremden Personen. Nein, ich kenne die Fremden jetzt. Wir haben eine gemeinsame Geschichte. Unsere Kinder haben Lesen gelernt, sie waren zusammen auf Schullandwoche und haben ihre ersten Schularbeiten geschrieben. Wir haben sie gemeistert. Die Volksschule. Gemeinsam.

Irgendwie fühle ich mich ihnen verbunden.
Und jetzt.
Gymnasium. Neue Schüler. Neue Eltern.
Alles wieder von vorne.

Man hat’s nicht leicht mit dem Elterndasein!

Freitag, 12. Juni 2015

Etwas Nettes fürs Wochenende # 18/15

Also wenn sie es mir so erklärt hätten, hätt' ich den Job doch nie angenommen!!


Also von einem Director of Operations zum anderen:
Mögen eure Projekte am Wochenende gut laufen!
:-)

Mittwoch, 10. Juni 2015

Bademode DIY - Tankini für Mädels

"Sicher!"
"Klar doch!"
"Beruhig' dich!"
Das wären wohl meine Antworten gewesen hätte mir jemand vor 5 Jahren erzählt, dass ich mal meine Kinder völlig selbst benäht anziehe. Auch bademodentechnisch.

"Tja, man lernt nie aus!"
"Alles scheint am Anfang deutlich schwieriger als es dann tatsächlich ist!"
Und
"Bistdudeppart, was für ein Spaß!" :-)
Die kleine Miss ist überglücklich, zumal ich auch noch so ein Wickelminiröckchen dazugeschmissen habe. Sowas braucht fräulein natürlich gaaaanz unbedingt.
Und als jetzt dieser Tage der Sommer hier in Wien so richtig die Heizung aufgedreht hat, war auch gleich Bedarf an adäquater Beachwear :-)

Unsere kleineMiss-Freundin-Nachbarin wohnt allerdings unterm Dach und weil umziehen zu Hause einfach zu weit war ... Bingo! .. hatte ich die Gelegenheit meine 2 Versionen gleichzeitig live an den Damen zu erleben.
Ich war sprachlos ... siehe die ersten 3 Zeilen dieses Posts.


Ach ja, Blue Summer im Bild trägt nur den Reststoff umgewickelt .. geht auch ;-)
 Seufz!


Tankini:
La Playita von farbenmix - deutlich gekürzt
Bunties leicht verändert
Bikini Mini Freebook

Stoff:
Fräulein Gänseblüm von Laura und Ben

Montag, 8. Juni 2015

Aus dem Leben - Ein echtes Must-Have

Bis zum Bibbern bleibt man im Wasser. Das ist eine Regel, die galt schon immer und die wird wohl auch immer gelten.
Bis die Lippen blau sind und die Zähne klappern. Punkt.

Kaum ist der Sommer da, wird den Kindern kalt. Vom soewiglangimWassersein!
Spritzen, Tauchen, Plantschen und natürlich auch Schwimmen. Vorwärts, rückwärts, oben und unten. Reinhüpfen, Arschbombe, Juche!

Meine Kinder sind jetzt in dem Alter, an das ich bereits Erinnerungen habe. Ich kann mich erinnern an die Sommerabende, draußen mit den Freundinnen. An Barbiepuppen, Völkerball und Raumschiff Enterprise um 18:30 Uhr.
Und ich liebe diese Erinnerungen. Und deswegen will ich, dass meine Kinder ihre auch erleben. Um sie dann einmal zu haben. Klar?
Und eine der wichtigsten, und das weiß jeder, das sind die blauen, bibbernden Lippen. Ein Must-Have im Album der Kinderglückseligmomente!

Viele Familien sind aber an den Wochenenden dermaßen mit Events und Action zugeplant, dass es einem nur so graut.
Heutzutage muss man. Und zwar viel. Nicht nur, dass der Nachwuchs neben der Schule oder dem Kindergarten Yoga, Geige und mindestens einen Kurs in einer lebenden Fremdsprache zu absolvieren hat, Nein, am Wochenende geht es dann von einer Familienfeier zum Konzertabo und vom Schwimmkurs zum Tennisturnier.

Hallo Leute! Geht’s noch? Kindsein bedeutet solange draußen mit den Nachbarkindern zu spielen, bis es dunkel wird (und zwar wetterunabhängig). Es bedeutet mit der besten Freundin und einem Eis von den Buben aus der Umgebung zu schwärmen. Oder Fussball zu spielen, bis man sich das Knie aufschlägt und trotzdem gewinnt. Es bedeutet nur nach Hause zu laufen, wenn einen der Durst oder der Hunger quält.

Wenn ich um mich schaue, scheint es als hätten die Leute verlernt einfach nur Familie zu sein. Zu Hause. Gemeinsam. Der Kern.
Ich bin versucht zu sagen: in guten wie in schlechten Tagen!

Gebt euren Kindern die Erinnerungen, die es wert sind!
Gebt ihnen die blauen Bibberlippen!

Donnerstag, 4. Juni 2015

Montag, 1. Juni 2015

Aus dem Leben - Bingo


Wenn man drei in einer Reihe hat, darf man sich für 20 Minuten eine Pause gönnen!
Versprochen!
:-)

 
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