Dienstag, 31. März 2015

Duffle Bag - DIY Kit

Neulich habe ich mir doch meine Werke zu Foto-Mini-Alben binden lassen. Und wie ich euch ja erzählt habe, liegt da gleich ums Eck der Stoffsalon der wunderbaren Alexandra.

Naja, und weil die gute Alexandra nicht nur Ökostoffe zum Schwachwerden hat, sondern auch immer wieder mal etwas Anderes, etwas Außergewöhnlicheres, etwas, das man nicht so einfach zwischen die Finger bekommt, so hatte sie diesmal eben echtes britisches Oilskin.

Von der feinsten Sorte. Und eine Jacke hing da, für jederfrau zum Bestaunen. In höchsten Maße inspirierend, sag ich nur!
Jacke steht aber nicht so auf der Liste bei mir .. noch nicht ;-) also habe ich mir einen Merchant and Mills Oilskin - Duffel Bag Kit mitgenommen, weil, ganz ehrlich, das Material!! Ladies! Das Material!!!

Snief!

Das Nähen war dann ein faszinierend einfach Erlebnis. Oilskin ist so cool, da kann man echt nicht viel falsch machen! Das näht sich fast von alleine. Praktischerweise ist danach die Nähmaschine gleich geölt :-)

Zudem ist dieser Seesack vom Schnitt her einfach! Ehrlich. Einzig die Ösen, da sollte man einen Mann bei der Hand haben. 8 Stück große solide Ösen - mein Aggressionspotential war bei Öse 2 aufgebraucht. No Wut left!

Und weil ich so gerne bei Alexandra rumhänge zum Plauschen und Schauen und zum Stoff angreifen, hier ein paar Impressionen.
Falls ihr noch Platz zu Hause habt für den einen oder anderen Laufmeter... :-)))



Und im übrigen bin ich der Meinung..

Join me!

Freitag, 27. März 2015

Etwas Nettes fürs Wochenende # 10/15

#Dearme - Welche Nachricht würdest du dir aus dem heute an dein damals als Teenager gerne senden?


You are magical!
Ein ebensolches Wochenende wünsch' ich euch allen!!

Donnerstag, 26. März 2015

This is not okay # 2: Blogger in Kambodscha

Wir nähen, wir bloggen. Blogger gibt es viele und Blogger erreichen viele Menschen. Das weiß man.
Das haben sich auch die Leute bei Aftenposten in Norwegen gedacht. Denen liegen die schlechten Arbeitsbedingungen/Bezahlung der Leute, die unsere Bekleidung nähen nämlich auch am Herzen. Und so haben sie 3 junge norwegische Blogger gebeten eine kleine Entdeckungsreise nach Kambodscha zu wagen.

Diese Videoserie lege ich euch ans Herz!! Inniglichst.

Im ersten Video werden die jungen Modeblogger vorgestellt und auf die Reise geschickt. (Sorry, den Werbespot am Anfang kann ich nicht ausblenden! Aber das soll euch nicht abhalten. Die Videos sind von den jungen Leuten selber gemacht. Sie sind offen und ehrlich .. anfangs sogar solide naiv!)



Im zweiten Teil lernen sie eine junge Näherin kennen und dürfen bei ihr übernachten.



Im dritten Video nähen sie ...



Mit dem Geld, das sie verdient haben, versorgen sie ihre "Familie". Ach ja, und da war noch ein Tatoo :-)



.. und zum Abschluss sprechen sie mit ein paar Näherinnen über deren Leben. Die daraus resultierende Erkenntnis ist ein bittere ...


In diesem, im letzten Video sagt Anniken bei Minute 5:40 folgende Sätze:
"I know you know how bad your situation in life is, but I don't know if you understand how bad off you really are! Because in Norway this is not okay at all!"



Und all die Näherinnen sollen wissen, dass ich und hoffentlich auch ihr das nicht okay finde! Niemand sollte so schonungslos ausgebeutet werden, niemandes Leben darf für den Gewinn an ein paar Bekleidungsstücken zerstört werden. Nirgendwo auf der Welt!

Wenn es auch auch ein Anliegen ist, nehmt das Logo mit, teilt es auf euren Blogs. Erwähnt das Thema, wenn es in einen Post dazupasst. Lasst uns so laut werden, dass man uns hört.
Denn das ist nicht okay!
Von Herzen






Hier nochmal das Logo in klein
Join me!


Den ersten Post zu diesem Thema könnt ihr hier nachlesen!




Dienstag, 24. März 2015

Meine kleine Album Sammlung

Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass ihr in etwa so natürlich organisiert seid wie ich. Ich würde das nicht unordentlich nennen, nein, gar nicht, gelebt vielleicht. Persönlich bevorzuge ich den Begriff richtungsweisend. Die Richtung kann ich nämlich zu 99% fix weisen, in welcher sich was wann befindet.

So ist es nun mal auch mit den mittlerweile 100ten Bildern, die ich von all den mamimade-Nähwerken gemacht habe. Sie befinden sich in den Ordnern Blog, Blogpics, Postpics und PostpicsvomSchreibtisch. Sowie in den Fotoprogrammen von 2 Computern und einer externen Festplatte.
Also kann ich mit Fug und Recht behaupten ich wüsste wo ich einen Überblick über all mein Schaffen finden könnte.
Könnte!

"Hm!", dachte ich also und wollte mir ein online-Fotoalbum/Buch zusammenstellen. Ha!
Diese grandiose Organisationsidee wurde durch die geradezu sture Formatvorgeberei mehrere Anbieter zunichte gemacht. Ich war, Indianderehrenwort, völlig unschuldig. Meine Näh-Bilder lassen sich nämlich nicht in eine einheitliche Größe stecken. "Genau wie die Werke, die darauf abgebildet sind!"
Wennshaltsois!

Da fiel mir ein, dass ich seinerzeit, kurz nach der letzten Eiszeit muss es gewesen sein, Bilder in so Ringbüchleins bekommen hatte. Na, und weil ich richtungsweisend - siehe oben - unterwegs bin, hatte ich das Fotolabor auch ganz schnell wiedergefunden, die das damals für mich gemacht haben.

Und jetzt bin ich einfach nur mehr ganz breit am Grinsen. Und damit ihr in etwa nachempfinden könnt, wie sich das anfühlt durch 5 kleine Alben zu blättern mit irgendwas um die 140 Bilder hier und jetzt eine ebensolche Flut.
:-)


Cool!
Und so heilsam fürs Ego!
Ich empfehle aus tiefster Überzeugung jeder Nähmama so eine kleine Album-Sammlung.
Ich habe 40€ bezahlt - und zwar gerne und hier, beim cyberlab in der Schottenfeldgasse (gleich um die Ecke vom Stoffsalon :-)) Man kann das, glaub ich, auch online erledigen .. zur Not würde ich einen Anruf empfehlen. Das sind dort ein Haufen Fotonerds, so wie wir Näh/Stoff-Nerds sind.
Sehr nett!
Dies ist keine bezahlte Werbung. Dies ist ein ehrlicher Tipp!
Richtungsweisend, wenn man so will ;-)


Näherinnen für Näherinnen!






Montag, 23. März 2015

Aus dem Leben - David gegen Goliath


Familien sind sonderbare Gebilde, die ihre eigenen Geschichten erzählen. Und zwar diesselbe in, sagen wir mal, Familien-Varianten. Nehmen wir einmal David gegen Goliath.

Die klassische Interpretation wäre wohl diese:
Die Eltern haben die Macht und scheinen unbesiegbar. Die Kids müssen dagegen an. So erklärten sich über Generationen die Kämpfe zwischen denselben. Elvis und die Beatles waren so erfolgreich weil sie dazu dienten die Eltern zu schockieren. Okay, die Musik war auch nicht schlecht ;-) Die Übermacht der Eltern war erdrückend. Goliathisch wenn ihr so wollt. David konnte gar nicht anders.

Heute ist das etwas anders
Heute ist man als Elternteil David, und Goliath wohnt in unseren Kinderzimmern.
Goliath ist 2 Jahre alt, hat blonde Locken und sagt Dinge wie „Ato“, „Kokolade“ und „meins“.
Super! Wo bleibt da die Revolution? Was soll man denn da als Erwachsener sagen? „Wickel dich selber!“?? Ehrlich?
Goliath kommt des nachts ins Elternbett, wacht um 5 Uhr putzmunter auf und ist zu allem Überfluss pfeilschnell. Den Rest möge man sich selber ausmalen. Goliath ist unbesiegbar. David scheint chancenlos.

Das ändert sich mit dem Auftritt eines Geschwisterchens auf der Familien-Bühne.
Die Würfel werden frisch gemischt, die Rollen neu verteilt. Keine Sorge: die Eltern bleiben weiterhin die auf der Looser-Position. David gegen Goliath ist jetzt ein Drama in drei Akten, das im Kinderzimmer gegeben wird. Keineswegs muss dabei der Große Goliath sein und der kleine Windelfaxe David. Nein, das ist total offen.

Die Rollen werden tagesabhängig, spielekausal und situationselastisch verteilt.
Wut, Tränen, Brutalität, Intrige, Krieg und List. Jedes Theater könnte man damit füllen. Die Variationen der klassischen Geschichte, die einem als Elternteil vorgeführt werden, lassen dramaturgisch keinen Wunsch offen.

Diese Verlagerung des Dramas, stärkt erfreulicherweise die Position der Eltern (ja, ich bin da voreingenommen). Zwar ist die Position Goliath noch immer fest in den Händen der Kinder, aber Davids Position ist jetzt durch den ab und dann notwendigen Richterspruch, den er zu leisten hat, in seiner Wertigkeit verändert. Goliath kann nicht anders als dieser Tatsache zumindest etwas Respekt zu zollen. Er hat die Zügel zwar immer noch fest in der Hand, duldet David und den Co-Goliath aber meist friedlich neben sich.

Na, was will man mehr!
Wenn das die alten Griechen wüssten!?!



Freitag, 20. März 2015

Etwas Nettes fürs Wochenende # 9/15

Diesmal nichts zum Lächeln. Mehr zum Schauen und Erfahren.
Ich finds einfach nur sehr sehr schön!

Geht auf Bildschirm Ausfüllen (im Film ganz rechts unten) - die Bildqualität ist nämlich außergewöhnlich!


Ein atemberaubendes Wochenende euch allen!

Donnerstag, 19. März 2015

This is not okay!

Ich nähe mit Hingabe und viel Freude Bekleidung für meine Kinder. Fast genauso gerne gehe ich auch mal shoppen und kaufe ein cooles Teil oder zwei für meinen Nachwuchs - oder mich ;-)

In den letzten Jahren allerdings klebt an gekauften Bekleidungsstücken ein bitterer, fieser Beigeschmack.
Die Bezahlung der Leute, die diese Stücke herstellen ist unter jeder Kritik. Hunger, Not, Ausbeutung sind die Worte die mir dazu spontan einfallen.  Der Preis am Ende der Kette, also der, den ich zahle, gibt keinerlei Auskunft ob ich damit die Frau, die das Teil genäht hat auch ordentlich bezahle.

Nun ist es aber so, dass ich diese Arbeit zu schätzen weiss. Denn ich nähe ja selber. Zwar nicht täglich und auch nicht um davon zu leben, aber ich nähe.
Die Arbeit dieser Frauen so gering zu bezahlen ist nicht okay.

"Der Kunde will eben ein Schnäppchen!" ist die Rechtfertigung dafür. Der Kunde antwortet darauf leider häufig mit "Was kann ich schon dagegen machen?".

Ich mache da nicht mehr mit!

Liebe Mode - Konzerne!
Ihr wollt mein Geld? Ich bin eine Mutter, habe zwei Kinder und einen Mann. In meinem Haushalt wird praktisch keine Kleidung gekauft, die nicht durch meine Hände geht.
Ihr wollt mich. Und ihr wollt meine Freundinnen. Nur um das mal klarzustellen. Wir sind nicht arm.
Dann hört mir zu: Bezahlt eure Näherinnen korrekt! Gebt ihnen was sie verlangen! Denn, mal ehrlich, sie verlangen nicht viel.
Ich habe immer wieder bei euch gekauft. In letzter Zeit aber wurde das stetig seltener.
Erzählt mir nicht, die Bezahlung der Näherinnen läge nicht in eure Verantwortung oder dass eine Umstellung auf bessere Bezahlung Jahre dauert. Ich habe zu oft in meinem Leben erlebt, dass, wenn man etwas will, alles möglich ist.
Ihr wollt mich nicht verlieren. Ihr wisst dass!
Change it!



Meine lieben Leserinnen!
Ich mag euch sehr und ich schätze euch noch viel mehr. Wenn euch dieses Thema ebenfalls am Herzen liegt, dann nehmt euch das Logo mit.
Gebt es auf euren Blog oder hängt es unten dran an eure Nähposts. Helft mit ein wenig Krach für dieses Thema zu machen.
Ich werde in der nächsten Zeit immer wieder zu diesem Thema posten. Es ist mir ein ehrliches Anliegen!
Näherinnen für Näherinnen quasi!
Die Welt will verändert werden!
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!




Hier noch das Logo in klein


Dienstag, 17. März 2015

Lesestoff mit Polster

Wir lernen gerade wieder lesen. Diesmal mit der kleinen Miss. Seinerzeit habe ich für den kleinen Mister einen Lesepolster genäht. Das hat sich die kleine Miss natürlich gemerkt und jetzt einen ebensolchen für sich eingefordert. Eh klar!

Und zwar genauso wie beim großen Bruder: einen mit Union Jack. Nur auf Mädchen bitte! Auch klar!


Diese Art Polsterbezug ist natürlich aufwendiger und geht nicht so schnell, aber was soll ich sagen: ein voller Erfolg!

Jetzt will ich auch einen!
Eh klar!


An dieser Stelle dann gleich noch ein Buchtipp für euch, falls ihr auch gerade Lesen lernt und damit auf der Suche nach Lesematerial seid.

Die kleine Miss empfiehlt die Miss/Mister Bücher. Die Geschichten sind lustiger als in den meisten Leseanfänger-Büchern, die Menge des Textes dazu überschaubar und nicht verschreckend.

Bezeichnenderweise ist ihr Lieblingsbuch Miss Knuddel!
Ich fände Miss Sturkopf aber auch recht passend!
;-)


Creadienstag - Create in Austria

Montag, 16. März 2015

Aus dem Leben: Die Mama - Krankenschwester


„Wir sind krank!“ Das höre ich zur Zeit häufiger. „Wir“ das sind in den meisten Fällen die Kinder. Das bedeutet in weiterer Folge, das ein Elternteil und in diesem Fall ganz besonders die Mama, kurzfristig umschult auf Krankenschwester, die sogenannte Mama-KS.

So einen Mama-Krankenschwester ist nicht nur eine ebensolche, nein, sie ist zeitgleich auch die beste Medizin. Völlig nebenwirkungsfrei unterstützt eine Mama-KS den Genesungsprozess in einer optimierten Art und Weise, wie es die hochwissenschaftliche Medizin von heute nur in den seltensten Fällen zu leisten imstande ist.

Die Mama-KS kann durch ihre einzigartige Patientenkenntnis die Bedürfnisse desselben mehr oder weniger an dessen Nasenspitze ablesen und ist überdies befähigt Nahrung herzustellen, die, so es der Gesamtzustand des Erkrankten überhaupt zulässt, auch gegessen wird. Von der Mama-KS zubereitete Speisen sind, das haben mehrjährige Studien bewiesen, die besten auf der ganzen Welt. Diese mehr als hilfreiche Tatsache hat sich schon häufig als Kernkompetenz erwiesen, da junge Patienten im Krankheitsfall dazu neigen Nahrungsaufnahme zu verweigern, was die Heilung verzögern kann. Hier ist eine Mama-KS von unschätzbarem Wert.

Weiters verfügt die Mama-KS über die perfekt auf den Patienten abgestimmte Stimmlage, die korrekte Körpertemperatur und den idealen Wohlfühl-Geruch. Diese Eigenschaften gepaart mit einer an Selbstaufopferung kaum zu überbietenden Hingabe ermöglicht es der Mama-KS ihrem jungen Patienten auch in den schlimmsten Phasen der Erkrankung Ruhe, Zuversicht und Sicherheit zu vermitteln.
Mithilfe dieser Kombination haben sich schon viele junge Patienten wieder gesundgeschlafen. Dass Schlaf sehr wichtig ist, weiß jede Mama-KS. Deswegen besitzt auch jede ein Bett. Dieses wird in schwierigen Fällen eingesetzt und ist ein wahres Wundermittel.

Wie wird man zur Mama-KS? Nun dazu wird man nicht geboren, dazu muss man gebären. Im Anschluss daran sind ein paar Jahre Praxis erforderlich um der Herausforderung dieser Aufgabe mit nötiger Ruhe entgegentreten zu können. Beschleunigen kann man diesen Reifeprozess durch das Gebären weiterer Kinder. Kein leichter Weg. Er ist allerdings an Effektivität kaum zu überbieten.

Das „Du bist die beste Mama der Welt!“ - Diplom erhält man, wenn man die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat. Es wird von jedem Kind nur an eine Person im Leben verliehen.
Und ich kann aus persönlicher Erfahrung sagen. Unbezahlbar. Dieses Diplom.
:-)



Freitag, 13. März 2015

Etwas Nettes fürs Wochenende # 8/15

Also dieser Trailer ist verhältnismäßig neu. Es gibt noch keine übersetzte Version, aber LEUTE ICH BIN VERLIEBT!!!!

Das ist MEIN Film!!! :-)))



Enjoy the Weekend, Ladies!

Dienstag, 10. März 2015

Rot für Jungs - Simpel mit Knallfarbe

Ich habe eine Hang zur roten Farbe. Ja, ganz eindeutig. Zumindest wenn es um mich geht. Das kann man sehen an dieser Hose, an diesem Pullover, an diesem Shirt oder dieser Mütze.
Aber wenn mein Sohn sagt: "Ich brauche ein rotes Shirt!", dann ist versteinert das Wort, das meinen Zustand wohl am Besten wiedergibt.

Keine Ahnung warum. Ich halte mich ja an sich nicht für voreingenommen. Aber was weiß man schon über sich. Offensichtlich nicht viel.
Rot also.
selber genähtes rotes Shirt für Buben

Ach ja!
"Und dringend bitte! Übermorgen brauch' ich es!"
Klar. Bingo! Mach'! Hüpf! In rot!

Aber ganz ehrlich: es sieht super aus. Gaaaanz viel rot, ein bißchen blau und ein wenig Plotterei. Und schon ist mein Physiker knallrot - was ihm übrigens (ich bin da als Mutter nicht ganz objektiv) unglaublich gut steht :-))


Rot ist eine Bubenfarbe.
Auch wenn's ganz viel ist!
Ich weiß, dass ich nichts weiß!
:-)



Creadienstag - my kids wear - made4boys - create in Austria

Montag, 9. März 2015

Aus dem Leben - Mutter Erde


Wird man Mutter, wird man auch ein wenig zur Hexe.
Oder Fee oder Zauberin, wie ihr wollt.

Mir ist das ja zu Beginn gar nicht so recht aufgefallen. Natürlich konnte ich verstehen was meine Kinder sagten. Logisch. Kann ich etwas dafür, wenn die anderen nur „UuuuAAA“ verstehen?
Man braucht nur genau hinzuhören, dann kann man auch am Aua-Geheule deutlich erkennen wieviel Zeit man noch hat um die nächste Mahlzeit auf den Tisch zu stellen.
Ganz einfach.
Kommen sie auf mich zugetorkelt und ziehen dabei ihre Augenbrauen rauf bis zum Haaransatz, die Augen dabei fast geschlossen .. dann sind, keine Ahnung warum das nicht jeder erkennt, meine Kinder hundemüde.

Es hat in etwa 6 Mondphasen gedauert bis ich erkannt habe, dass meine Kinder eine Beziehung zum Mond haben. Kurz habe ich versucht das als unwissenschaftlichen Humbug beiseite zu schieben. Aber wie ich es auch drehte und wendete. Die Nächte kurz vor Vollmond waren und sind bis heute anders als die übrigen Nächte. Unruhiger, wenn ihr versteht, was ich meine.
Das kann ich aber nicht allen Leuten verständlich machen. Wie auch?
Mond, Erde, die Meere - ja, klar. Weiß jeder!
Mond, Kinder, Nächte - Nein, Danke. Keine Ahnung. Aber erlebt habe ich es reichlich. Zählt das?
Wie auch immer. Man sollte sich ab und dann besser drauf einstellen. Das erleichtert die Sache. Man muss nicht alles erklären.

Dasselbe gilt für Globuli. Ich habe in einer Branche gearbeitet, in der das Wort Homöopathie nur breites, süffisantes Grinsen ausgelöst hat. Bei meinen Kindern löst es Schleim aus der Nase oder der Lunge. Ausgesprochen hilfreich.
Und Danke. Ich habe selber im Labor seinerzeit Globuli hergestellt. Ich weiß, dass da nichts drin ist. Aber wenn’s hilft??!!!

Die Wahl der Volksschule habe ich im Übrigen aus dem Bauch heraus getroffen. Der fühlte sich nämlich total gut dort. Ein Argument, das sich rationalen Menschen nicht ganz erschließt.
Aber, oh Mann, wie sag’ ich’s. Mein Bauch hat die richtige Entscheidung getroffen!
Schon cool!
Ganz ohne Zauberstab oder Feenglanz!

Freitag, 6. März 2015

Etwas Nettes fürs Wochenende # 7/15

Ab und zu kennt man ja einen Pixa Kurzfilm noch nicht.
Der hier ist aber auch oberzuckersüß!


Was auch immer dieses Wochenende auf euch zukommt,
womöglich alles nur eine Frage der Ausrüstung!
:-)
Enjoy

Mittwoch, 4. März 2015

Die Geheimtasche in der Tennishose - ein Tipp (geheim)

Es war Bedarf an einer ganz simplen Sweathose. As plain as possible. Nix Farbe, nix Kontrast, nur Hose.
Das Ganze in weich bitte! 
Also habe ich einen kuscheligen Sweat in schickem mausgrau erstanden, denselben gewaschen und zu einer Sporthose vernäht. Nix drauf, nix dran. Nur Hose.

Das Teil war sofort im Einsatz und auch voll perfekt, bis auf .... tja, bis auf die Sache mit dem Schlüssel. (Anmerkung: die klassischen Taschen hatte ich mir einfach erspart. Tstststs aber auch!)

Und hier nun mein  Tipp für euch:

SUPEREASY
SUPERSCHNELL
2 Rechtecke Stoff, 5 Nähte - That's all!

Ich gebe zu noch nie in meinem Leben so schnell wieder aus dem Schneider gewesen zu sein.
(oh ... das wird wohl eines meiner Lieblingswortspiele für diese Woche! ;-)

Die perfekte Geheimtasche!
Ein Must-Have! :-)

Diesmal habe ich leider kein Foto für euch (Hihihi ... Heidi-Ton bitte), also am Kind meine ich.
Nein, besser,
ich habe ein Video von der Hose im Einsatz.


Die Geheimtaschenhose ist die, die übers Knie geht, aber nicht bis ganz runter ... die Coole!! ;-)

Womöglich kommt ihr ja mal in eine Geheimtaschennot.
Denkt dran! :-)

Schnitt Hose: Bo

Montag, 2. März 2015

Aus dem Leben - Mal ehrlich!


Ich muss es mal loswerden.
Einmal.
Einmal will ich es sagen!!!

DAS IST UNFAIR!

Es ist schlicht und ergreifend unfair, dass meine Kinder in so mancher Situation, um es mal ganz klar auszudrücken, auf dem längeren Ast sitzen.
Das stand so nicht im werden-sie-Eltern-Vertrag. Ich dachte, da bin ich die Große. Ich habe das Ruder in der Hand. Ich gebe den Ton an, das Tempo vor. Ich bin der Boss.
Jaja, klar, ich wusste schon, dass es nicht ganz so ist. Bin ja nicht doof. Aber ehrlich.
Ich habe meinen Schlafrhythmus an meine Kinder angepasst, meine Ernährung, meinen Freundeskreis. Ich trage Mama-Kleidung, habe einen Mama-Körper und oh mein Gott, ich denke wie eine Mama.

Da könnte ich doch wenigstens die Sache mit der Uhr auf meiner Seite haben. Am Morgen, wenn der Aufbruch zur Schule ansteht. Dann, genau dann will ich meinen  Bonus einlösen.
Denn ganz ehrlich meine obermegacoole kleine Miss hat am Morgen einfach keinen Stress. Null. Zero. Komma nix.
Sie geht gerne in die Schule. Ja, verkauft. Die Lehrerin, die Freundinnen. Passt alles. Hausübungen kein Thema, geht reibungslos. Alles angenommen.
Auch das frühe Aufstehen, gebucht.
Aber eben alles im eigenen Tempo. Und dieses könnte man mit gemach umschreiben, gemütlich, entspannt oder schlicht mit langsam.

Meine Mama-Reaktion wäre dann ja, das zeitlich einfach anzunehmen. Dann findet das Leben eben 20 Minuten später statt. Für mich eigentlich kein Problem vor allem morgens. Das gesellschaftlich vorgegebene Zeitmodell sieht das aber lang nicht so entpsannt.
Schule beginnt um 8:00 Uhr. Das hat schon Maria Theresia so festgelegt. Damals hatten Kinder nicht wirklich etwas mitzureden. 8:00 Uhr also.
Ach hätte Maria ihr Kinderflut im heute. Dann hätte sie das sicher etwas überdacht.
So sitze ich jetzt jeden Schultagmorgen halb schlafend, halb nichtwollend in der Garderobe und muss meine tiefenentspannte Tochter antreiben, weil - und jetzt kommt der unfaire Part - es nämlich auf mich zurückfällt, wenn mein Kind nicht pünktlich in der Schule ist.

Bäääähhh!
Das ist unfair!
Basta!

 
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