Samstag, 28. Februar 2015

Leonard Nimoy

Leonard Nimoy ist nicht mehr.
Der Schauspieler, der ein Vulkanier war. Selten wurde wohl ein Mensch so von einer Fiktion überstrahlt. Und wohl selten hatte jemand das Glück zu etwas zu werden, das so klar und stark ist.

Ich liebe Geschichten. Und ich genieße die Bilder der Charaktere, die in guten Geschichten gemalt werden.
Das Bild von Mister Spock ist ein kristallklares. Scharf in seinen Zügen, wie das Gesicht von Leonard Nimoy. Gnadenlos ehrlich, logisch im Denken und stehts ein wenig hilflos im Umgang mit den schwindelnden, unlogischen Menschen.
Ein brillianter Gegensatz, der Mister Spock hat aufleuchten lassen wie einen Leuchtturm im Nebel. Das war die Leistung von Leonard Nimoy.

3 Staffeln gab es nur von Star Trek. Denn die Serie war eher ein Flop. Jedoch hatte sie von Anfang an eingefleischte Fans. In Star Trek küsste das erste mal ein weißer Mann eine schwarze Frau (Captain Kirk Lieutenant Uhura), in Star Trek lebten 1968 auf einem Raumschiff Russen und Amerikaner zusammen.

Alle Nachfolgeserien liefen länger und waren erfolgreicher, kommerziell. Aber niemand konnte Spock und Kirk überstrahlen. Das geht nämlich nicht.

Leonard Nimoy war der Mensch in Spock!
Danke dir Leonard! I will miss you!


An alle da draußen
Live long and prosper!


Freitag, 27. Februar 2015

Etwas Nettes fürs Wochenende # 6/15

Falls ihr Pläne am Wochenende habt in denen die Deutsche Bahn vorkommt, könnt ihr euch auf einiges gefasst machen.

Auf die Computergesteuerten Anzeigen sollte man sich nicht immer verlassen:

Auch empfiehlt es sich tunlichst alle Kinder dabei haben, wenn man die Fahrscheine kauft:



Die müssen sich aber auch richtig gut zu benehmen wissen .. eh klar!
Zudem ist manch ein Zug ein wenig ... scheu!

Unter Umständen wollt ihr dann doch eher mit dem Bus fahren. Ist ja neuerdings das totale Erlebnis!


Wie auch immer: ein wunderbares Wochenende euch!

Donnerstag, 26. Februar 2015

Es leakt unter den Teenies - eine Buchempfehlung

Gestern war ich ja noch 17, dann war ich kurz unterwegs und wenn ich den Umständen glauben darf, dann bin ich heute 43 und Mutter.

Nun, da gestern noch nicht so lange her ist, würde ich ja leichtgläubig meinen noch ziemlich genau zu wissen wie das so ist ein Teenager zu sein. Ich erinnere mich an den Streß mit den anderen Mädels, den "wer-ist-die-Coolste-Hype". An Dresscodes, Schularbeiten und die zitternden Hände. An die ersten Küsse, das Tanzen auf Parties... Aber ich gebe auch zu, dass sich wohl offensichtlich auch ein paar Dinge verändert haben.

Und deswegen lege ich euch dieses Buch hier ans Herz.
Teenie Leaks von Paul Bühre, Ullstein Verlag
Ein 15 - jähriger Bursche aus irgendwo in Deutschland erzählt von seinem Leben. Tja und obwohl sich doch die wesentlichen Kämpfe immer noch genauso abspielen wie gestern, gibt es eben ein paar Komponenten, die neu sind im Spiel.

Das Buch ist - logisch - aus der männlichen Perspektive geschrieben und als Frau schmunzle ich mich schon gewaltig weg, wenn der gute Paul Bühre schreibt, dass sich ihm die Weiblichkeit nicht wirklich schlüssig offenbart.
BIG girly-ggggrins

Apropos Girly. Wenn sich die Mädlesmamas da draußen jetzt denken: "Brauch' ich nicht. Hab' ja nur Girls daheim!" Nun, dazu sage ich nur:
Wer ein oder mehrere Mädels im Teenager Alter beherbergt, hat über kurz oder lang auch mit den Jungs zu tun. Das war gestern auch schon so!
Denkt mal drüber nach!


Das Buch liest sich quasi von allein.
Echt ein Spaß!
Enjoy!


Dienstag, 24. Februar 2015

Logo Shirt - Eine Lösung für Jungs

Immer wieder mal fasle ich lang und breit daher über die Schwierigkeiten, die frau so haben kann, wenn sie ein Shirt für ihren Sohn nähen soll.

Ich hab' die Lösung!
Nichts.
Nur ein Logo.
NASA, MIT oder CERN! Für einen Mini-Wissenschaftler wie den meinen einfach nur perfekt!

Da kann man dann schon mal in Farbe machen und von den dezenten Blau und Grautönen in die Stoffprinzessin-Farbstreifenpalette greifen.
Dazu hier und da ein wenig Kontrast - Basta!
Demnächst brauch' ich dann aber wieder die Herausforderung eines intensiven Girlie-Shirts.
Sowas hier ist ja vielleicht eine intellektuelle aber eben nicht gerade eine kreative Herausforderung.

Ich dachte so ein Boy-Shirt-Tipp könnte für euch nützlich sein.
Go Logo my Ladies!

Schnittmuster: Henric
Stoff: Stoffprinzessin
CERN - Logo


Montag, 23. Februar 2015

Aus dem Leben - Die Eiskönigin


Wir waren krank. Nein. Wir hatten einen Anfall. Nein. Eine Phase. Vielleicht.
Okay. Der Anfang.
Wir haben ein Mädchen in unserem Haushalt und Disney hat sich das letzte Jahr durch nur einen einzigen Film in die schwarzen Zahlen gebracht.
Wer weiß wie der Film heißt?
Mädelsmamas vor.

Die letzten Monate hat unsere Familie an einem akuten Anfall von hochinfektiöser Eiskönigin gelitten, von der die kleine Miss heimgesucht wurde.
So etwas ist an sich nicht heilbar. Es gibt keine Medizin dagegen. Man muss es durchleiden. Das betrifft eigenartigerweise gar nicht erstrangig die Betroffene selber, nein, vielmehr ihre nähere Umgebung.
Die akustischen Symptome äußern sich in hochfrequent repititiven Song-Anfällen, die sich über mehrere Stunden ziehen können.
Wird der Patientin die Musikquelle elterlicherseits einfach abgedreht, führt das zu summenden, singenden Kindern, die völlig immun wirken gegen die soeben verabreichte Hörentzug-Medizin.

Erstaunlich ist auch die Hingabe, die im Zuge einer solchen Wahnerkrankung auftritt. Die Sätze „Ich bin frei. Endlich frei. Und ich fühl’ mich wie neugeboren!“, werden mit einer Inbrunst wiedergegeben, die einen wundern lässt, was den im vormittäglichen Unterricht eigentlich so alles abläuft.

Auch die Logik-Wahrnehmung ist stark in Mitleidenschaft genommen. So singen die jungen Befallenen von Schneemännern, die den Sommer lieben. Als ob. Ehrlich.
Leider muss ich zugeben, dass es sich dabei um ein entzückendes Stück Musik handelt. Seufz.
Womit wir beim nächsten Problemthema wären. Der Ansteckungsgefahr. Wenn auch Erwachsene niemals die vollen Symptome zeigen, so können einzelne Lieder über Ohrwürmer übertragen werden, was durchaus zu dezent peinlichen Situationen führen kann. Es empfiehlt sich in solchen Fällen dringend mit Metallica zu impfen.

Zu guter letzt sei noch darauf hingewiesen, dass das vielgepriesene Erstehen von Elsa und/oder Anna - Puppen keineswegs zu einer Linderung des Zustands führt. Das ist schlicht und ergreifend ein Märchen und entbehrt jedweder wissenschaftlicher Grundlage.

Apropos Märchen - eine hinreißende Geschichte, und das Kleid von Elsa, ein Traum. Gewagt ist wohl der Ansatz, dass das Liebeslied tatsächlich mit dem bösen Buben gesungen wird. Jaja, wir Mädels mögen sie eben - die bösen Jungs.

Wo war noch mal die Metallica CD?


Freitag, 20. Februar 2015

Etwas Nettes fürs Wochenende # 5/15

Also stellt euch vor, 2 ältere Damen, sie quatschen miteinander, so wie ältere Damen eben quatschen.
Ein bißchen Dies, ein bißchen Das.

Nun stellt euch weiters vor, der Sohn der einen nimmt die Gespräch auf. Also den Ton.
Und dann?
Dann spielt er die Gespräche mit seinem Kumpel nach.
Und fertig ist der Spaß!


Ich wette, ich klinge nicht viel anders...
:-)
Erzählt euch was Schönes an diesem Wochenende!

Donnerstag, 19. Februar 2015

Gehört gehört

Neulich habe ich euch ja schon einmal vom Ö1-Radiokolleg erzählt. Und heute ist es soweit, dass ich dieser Sendung einen Post schenke.
Das Radiokolleg ist schon lange ein fixer Bestandteil meines Lebens. Ich kann fast 20 Jahre zurückdenken und da war es schon ein Teil meines Alltags. Und immer schon habe ich es genossen.
Nun muss man wissen, wer Radiokolleg hört, lernt gerne. Mag Informationen. Und zwar zu ganz bunt durcheinander gewürfelten Themen. Das könnte doch auch etwas für euch sein!

Jeden Tag zwischen 9.00 und 10.00 Uhr sendet Ö1 2 Folgen Radiokolleg zu Wissensthemen und eine Folge zu einem Musikthema. Jede Folge ist in etwa 20 Minuten lang. Ob Philosophie, Politik oder komplizierte mathematische Formeln - das Team vom Radiokolleg gibt sich Mühe alles - ALLES interessant und verständlich zu vermitteln.

Und da man den Welle/Teilchen-Dualismus des Lichts in 20 Minuten nicht verdauen kann, gibt es eben mehrere Happen pro Thema. Soll heißen Mo-Do, jeden Tag zur selben Uhrzeit dasselbe Thema. Pro Woche also 3 Themen
Und jetzt das Beste: man kann die Folgen eine Wochen lang kostenlos nachhören. Und da weise ich euch ab jetzt immer wieder mal auf gute Themen hin.

Diese Woche lege ich euch ans Herz das 9:00 Uhr Thema:
Burschen unter Druck

Es geht um das Dilemma der jungen Männer heute. Um ihre nicht klar definierte Rolle in der Gesellschaft, um die mannigfaltigen Erwartungen an sie und wie sie damit umgehen.
Sehr interessant.
(kann man auch gut beim Nähen hören ;-)


Hier nochmal der Link zum ersten Beitrag dieser Woche vom Montag.
Für die weiteren Beiträge müsst ihr dann auf der Seite rechts im Programm nur auf den Di, Mi etc. klicken und im Tagesprogramm dann zu 9 Uhr scrollen.

Gute Programme gehören gehört.
Basta!

Enjoy

Mittwoch, 18. Februar 2015

VIENNA my LOVE - Impressionen

Nur weil ich länger nichts geschrieben habe über meine Stadt, meine Liebste, mein Kitschengerl, also nur weil ich nichts zu Papier bringe, heißt das ja nicht, dass ich nicht heiß erglühe in Zuneigung zu meinem Nest, meiner Schönen, meinem Ort.

Denn meine Wege führen mich immer wieder durch die Gassen. Die Gassen meiner Teuren, meiner  Einzigen, meinem Sein.
 
Der Winter macht die Luft klar. Und wenn der Hochnebel weicht, erscheint die Schönheit knallhart in ihren Umrissen und ihren Silhouetten. Klar wie sonst selten. Und kalt und scharf. Die alte Schöne. Jetzt sieht man jede Falte, jeden Riss, jedes Zeichen des Lebens.
 

Und wenn man dann auch noch hinauffahrt und oben noch entspannt sein kann, dann läßt sie einen tief blicken. Weit blicken. Staunen.
Sie raubt mir immer wieder den Atem. 
Meine Große.
Meine Kleine.
Meine Stadt!

Freitag, 13. Februar 2015

Etwas Nettes fürs Wochenende # 4/15

Alle singen im Auto. Alle!
Das macht man eben so!
Punkt!


Singt euch durch euer Wochenende ihr Lieben!
Yeah!

Mittwoch, 11. Februar 2015

Snowbusiness

Ich muss im früheren Leben ein Schneemann g’wesen sein (frei nach Hans Moser).
Schnee und Berge - mehr brauch’ ich nicht!
Die Berge machen mich ruhig. Ruhig in einer Art, die tiefe Steinwurzeln in die Berge hineingräbt. Tief und Jahrtausende alt. Fest, stark, kraftvoll.
Und ruhig eben.


Der Schnee wiederum erweckt den Lauser in mir aus seinem Erwachsenenschlummer.
Nur zu gut verstehe ich meine Kinder, die den Schnee bespielen, wie man eben nur mit Schnee spielen kann. Lustvoll, creativ, erbauend und superintensiv.
Seufz!
Schnee!


Und Skiwasser und die Warteschlange auf der Toilette, das „Klack-Klack“ der Skischuhe und der wackelnde Gang der Leute dazu. Das „Schschsch“ der Ski im Schnee, All die Menschen und doch ist es erstaunlich leise. Die Schneekristalle auf den Wangen, der Blick durch die Skibrille, die klare Luft, die Wolken unter einem.


There’s no business like snowbusiness




Erinnert ihr euch an "Remember the times" - es gab eine "Das große Weiss"-Ausgabe!
Schaut euch das mal wieder an!

Montag, 9. Februar 2015

Aus dem Leben - Vom Alltag


Es heißt, dass man den wahren Charakter einer Person in der Ausnahmesituation erkennen kann. Wie jemand reagiert in Not, bei Gefahr oder im Triumph das lässt tief blicken.
Aber manchmal da glaube ich, dass die Einblicke, die einem der Alltag gewährt,  oftmals noch viel tiefer blicken lassen. So tief, dass man sie manchmal gar nicht sehen will. Es gibt Dinge die verrät einem nur der Alltag.

All die Dinge, die man sich vornimmt, die man denkt, das sie einem wichtig seien, die einem ins Bild von einem selber passen (würden). All diese Dinge müssen den Test des Alltags bestehen. Und was am Ende über bleibt, das erlaubt einem den Blick in die eigene Seele.

Der Alltag ist das mächtigste Mittel, das das Leben zu bieten hat, egal ob in Paarbeziehungen, im Job oder im Leben mit Kindern!

Wobei, Halt! Der Alltag mit Kindern ist da schon etwas Spezielles. Alltag bedeutet ja so viel wie „alle Tage sind sich gleich“. Und so ist es ja eben beim genauen Hinsehen im Leben mit Kindern nicht wirklich. Denn der Alltag mit Kindern ist ein einziges Paradoxon. Schwer zu umschreiben. Denn natürlich ist es jeden Tag in der Früh derselbe nervenaufreibende Wahnsinn und natürlich haben wir die immergleichen Auseinandersetzung mit dem Nachwuchs immer und immer wieder. Aber es ist dann doch jeden Tag jedes mal ein kleines bißchen anders.

Also: Es ist jeder Tag wie der davor. Aber auch nicht. Es passieren immer diesselben Dinge. Aber stets leicht verändert. Die Zeit steht still und bewegt sich doch so unaufhaltsam vorwärts. Alles wiederholt sich immer und immer wieder ohne auch nur einmal tatsächlich gleich zu sein.

Oder sollte ich es so betrachten:
Ich habe seit mittlerweile 10 Jahren keinen Alltag mehr. Punkt. Ich habe Kinder und die gestalten ihre Zeit mit mir und ich die meine mit ihnen jeden Tag neu. Eine Herausforderung, jeden Tag, bei jedem Wetter und jeder Laune. Hehe! In guten wie in schlechten Zeiten quasi.

Also ganz egal ob Alltag oder nicht. Ich stecke da mittendrin und zwar tief. Und: ICH LIEBE ES! Womöglich ist die einzige Chance, die ich habe diese tägliche Herausforderung durchzustehen, sie anzunehmen. Es zu genießen, hier und jetzt, mit diesen lauten, frechen, wachen Kindern, die irgendwie genauso sind wie ich.
Welch ein Einblick in meine Seele!

 
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