Dienstag, 30. September 2014

Running Equipment selbstgenäht

Und da stand dann im Wichtig-Heft: "Am Montag Laufsachen mitgeben!" Uff! Mamas Ehrgeiz war geweckt! Laufhose und Jacke. Im Kopf hatte ich sie.
Der Stoff war daheim, der Zipp unterwegs, was sollte mich stoppen.

Nun, niemand hat mich gestoppt. In einem für mich nicht gerade üblichen Tempo habe ich zuerst die Hose und anschließend eine Jacke quasi aus den Maschinen geschossen. Und weil es die kleine Miss darin einfach gar so Zucker aussieht, musste ich auch noch ein KleinFanö - Laufshirt dazu machen.

Und zwar - jetzt kommt's - auf Zeit. Hehehehehe! Der Wahnsinn hatte mich gepackt. Die Stoppuhr lief, der Plotter war ausgepackt, der Schnitt bereits auf dem Tisch. Ganz Tempo, ganz Nähen, arbeitete ich mich summend zu einer Bestzeit bis, ja bis die Freundin der kleinen Miss bei uns abgegeben wurde und ich an der Tür gut und gerne 30 Minuten mit der Freundin-Mama über Schulen philosophieren musste. :-)
Ja, so sind wir! Verrückt und Kopflos! Also habe ich für das Shirt 1 Stunde 32 Minuten gebraucht. Was wenn ich es ambitioniert sehen möchte, eine Zeit sein sollte, die ich wohl leicht schlagen kann - wenn ich meinen Mann die Tür öffnen lasse ;-)


Gesehen hatte ich die gleiche Combo bei Nell und zwar an dem Tag, als ich las, dass mein Kind Lauf-Equipment benötigen würde. Der Stoff ist von Jolijou. Ich habe in bei Michas gekauft. Er ist UNGLAUBLICH weich - no joke! Eine Droge die Sweater-Innenseite.




Die Hose habe ich ein wenig verlängert. Die ist nämlich eigentlich 7/8. Und ich bin da mehr für 8/8. :-) (welch Joke!)

Worauf ich aber mit stolzgeschwellter Brust hinweise ist der Zipp. Noch nie habe ich so einen perfekt hingezauberten Zipp hingekriegt. Und es war ganz einfach. Ich empfehle diese Anleitung! Das hat geholfen.



Zum Fotoshoot habe ich dann die Freundin gleich mitgenommen. Es wurde viel gelaufen, gequatscht und auch fachmännisch gedehnt. Was die Kids schon alles wissen!!

So jetzt muss ich mich von diesem Anfall an Näh-Wahnsinn mal solide erholen!
Aber in der Zwischenzeit erkläre ich die Laufsaison für
ERÖFFNET!
:-)


Jacke: Bandito
Hose: Donna
Shirt: KleinFanö


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Montag, 29. September 2014

Aus dem Leben - Vom Finden


Als Mutter erwachsen einem ja Superkräfte. Für mich die Aufregendste ist: das Finden.
Ich finde Sachen. Und zwar auf Zuruf.
Ich!

Anmerkung: ich bin zwar nicht per se unordentlich, aber von mir liegt schon mal was rum. Okay. Oft. Okay. Immer.

Früher war es so, dass ich von den meisten gesuchten Dingen - in dem Fall ja noch, von mir gesuchten Dingen - den zu erwartenden Aufenhaltsort auf ein paar m2 einschränken konnte. Und wenn das nichts half, bin ich die Wohnung in einer Art slow-motion-rewind der letzten 30 Minuten abgeklappert. Bis ich das vermisste Ding eben entweder gefunden habe oder erkannte, dass es eben nicht gefunden werden will und ich demnach besser nicht weitere Lebensenergie damit verschwende besagtes Verschwinderlein zu suchen.

Aber jetzt ist das anders.
Ich bin zutiefst beeindruckt von meinen eigenen Finderfähigkeiten.
„Mama? Wo ist mein Wickie?“ (Anmerkung: eine kleine Figur)
„Entweder im blauen Netz oder im Zoo!“

„Mama! Weisst du wo mein Nintendo-Ladekabel ist?“
„In deiner Schublade!“

Das verwunderliche daran ist ja eigentlich, dass ich tatsächlich gar nicht weiß, wo die Sachen sind. Nein, ich arbeite logisch.
Zur Anwendung kommt hier das Prinzip der Mengenleere wie seinerzeit in der Volksschule. Wo ist es für gewöhnlich? Habe ich es irgendwo auffällig herumliegen sehen? Wenn ja. Wo? Wo halten sich ähnliche Dinge meist auf?
Für jede Frage ein Kreis und in der Schnittmenge von Obst, Apfel und Birne ist dann, mit über 95%iger Wahrscheinlichkeit das gesuchte Objekt.

Besonders imponiert mir aber, dass meine Gabe mittlerweile das Kinderzimmer zu beeindrucken scheint. Die pure Ansage, dass ich suchen komme, veranlasst Dinge nämlich aufzutauchen.
So geschehen gerade wieder gestern:
„Mama! Wo ist das Nils Holgersson Buch?“
„Es ist wohl im Regal unterm Fenster!“
„Nein, da ist es nicht!“
Ich verdrehe die Augen.
Ich stehe auf.
Ein Schritt.
Der zweite Schritt.
„Ah! Da ist es!“

Das ist ja sowas von cool!





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Freitag, 26. September 2014

Etwas Nettes fürs Wochenende

Yoga ist super! Tiere sind super! Die Kombi allerdings...
okay
auch super!

Ich wünsch' euch ein wunderbares Wochenende!

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Donnerstag, 25. September 2014

Superstar - ein Basic Shirt

Ich spiele ja zur Zeit mit allerlei Näh-Ideen.
Upcycling beliebter Motive. Erledigt.
Es folgt simpel und basic, was, wer mich kennt, ja nicht ganz mein Ding ist. Grau passt halt überall dazu und der Jersey ist supersoft!! Deswegen fiel die Wahl auf eine supersofte Kombi. Also anfänglich, denn ich hatte grau-rosa geplant. Was geradewegs abgelehnt wurde. Zu fad!

So peppt halt jetzt das Pink!
einfaches T-Shirt grau und pink
Ich gebe zu zwischenzeitlich völlig verwirrt gewesen zu sein. Das Schlichte hat mich einfach umgehauen. Also jetzt - nicht positiv! Aber dafür war's eine flotte Sache .. also wenn man die üblichen Unterbrechungen weglässt. ;-)

Erst habe ich für den Plotter chinesisch gesprochen. Dann war der Stern zu klein. Und dass ich am Ende keine Geheimtasche eingebaut habe - weil schlicht vergessen - hat mir tocherseitlich auch nicht gerade Ruhmeslorbeeren eingebracht.
Stern in pink
Naja, alles kann man nicht haben.
Dann ist es nämlich nicht mehr simpel und basic.
HA! Logik!


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Dienstag, 23. September 2014

Upcylcing Disney Shirt für ihn

Letzte Woche hat die kleine Miss ein Shirt bekommen. Daher war jetzt der kleine Mister dran. Und bevor ihr euch jetzt fragt. Eigentlich sind wir mehr Pixar als Disney. Wobei ja mittlerweile Pixar Disney ist. Aber trotzdem. Filmverliebte Familien wie wir legen da Wert drauf. Zur Zeit sind wir allerdings ziemlich .. mausig ;-)
Aus einem alten Shirt ein Neues machen

Und da mir mein kleine Mister dauernd in den Ohren liegt mit Geheimtaschen und derlei wahnsinnig wichtigen Extras, habe ich diesmal eine total obergeheime Tasche eingebaut.

Jetzt habe ich eine weiteres Teil, das ich vor dem Waschen gründlich durchsuchen sollte! :-)
Mickey Maus Kopf geplottert
Und natürlich mein Lieblingsgadget: eine Mickey-Mouse-Kopf im Nacken. Geplottert.
Muss-sein!


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Freitag, 19. September 2014

Etwas Nettes fürs Wochenende

Manchmal ist man eben nicht online. Klar, dass man dann auf die gute alte Post setzt. Und Google scheint ja auch zu antworten!

Timm und Michael haben sich auf jeden Fall den Scherz erlaubt und eine Google Anfrage im good-old-style zu verfassen.
Und
Sie haben eine Antwort erhalten!

Bildquelle
Bildquelle
Habt ein wunderbares Wochenende!
Bei uns steht wieder ein Geburtstag an!


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Dienstag, 16. September 2014

Upcycling Tipps

Aus einem alten Shirt ein Neues machen, ist ja ein großer Spaß. Immerhin stolpert man ab und dann eben beim Ausmisten über ein Motiv, das einem nicht erlaubt wird wegzugeben ..

So war es dann auch mit Minnie und der kleinen Miss. 

Ideen was man aus einem alten Shirt machen kann
Und da ich ja schulbedingt auf Nähentzug war, wurde es ein richtig volles KleinFanö-Shirt. Mit vielen kleinen Tralalalas. Das hab' ich gebraucht. :-)

Ein Motiv ausschneiden und unauffällig annähen war daher gar nicht mein Ziel. Ich wollte alles. Glitzer, Farbe und Kontrast. Aber schaut doch einfach selber.

Aufpepp-Tipps Upcycling Shirt

Die Ärmel habe ich gestückelt, weil, ..Weiß ich nicht recht. Musste einfach sein. Die Armbündchen habe ich mir erspart und mit einer Gummirüsche (nennt man das so?) versehen und der Bund unten ist nach meiner althergebrachten Art wie ich sie ja schon hier erwähnt habe, gearbeitet. Wundersamerweise passten einige der schon seit langer Zeit herumliegenden Bügelmotive dann auch noch ganz einfach dazu.

Und, ach ja, geplottert habe ich natürlich auch.
Aber nur ein ganz kleines bißchen!
Jetzt geht's mir besser!

PS: Vielen herzlichen Dank für die Kommentare von gestern. Ich bin seit 2 Wochen irgendwie in Dauer-Trance. Aber die Tatsache, dass da draußen noch weitere Schlafwandler-Mamas rumlaufen, hat enorm geholfen! Danke nochmals von Herzen!

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Montag, 15. September 2014

Aus dem Leben - Die andere Seite des Schulanfangs

Aus dem Leben einer Familie

Ich finde den Schulanfang schwer.

Da muss man plötzlich früh aufstehen. Jeden Tag. Frau schleppt sich hoch und versucht gute Laune vorzutäuschen. Sie macht Radio an, weil Musik, macht Frühstück für die Kids, weil unbedingt notwendig, zieht sich viel zu spät Socken an, hat dann kalte Füße. Pfff! Fängt ja gut an.
Die Kids hingegen wirken entspannt. Schule ist hier noch durchaus gern gesehen. Wenn sie als störend empfunden wird, dann nur weil in der kinderzimmerlichen Lego-Welt gerade Action abgeht und, logisch, das verpasst keiner gerne.

Also die Kinder, tralalalala, beim Frühstück. Die Mutter findet ihre bleischweren Arme und Beine dabei, wie sie versuchen heimlich wieder in Richtung Bett zu wandern. Neinneinnein, das geht jetzt nicht. Schultaschencheck, Jausenboxencheck.
"Wie wird das Wetter, Mama?"
"Lange Hose, kurzes Leiberl."

Zähneputzen, Geschirrspüler ausräumen. Geschirrspüler einräumen.
„Frisieren musst du dich auch noch, Süße!“
Schuhe, Jacken, Schultasche. Flöte eingesteckt? Leseaufgabe unterschrieben? Ja. Alles erledigt.
Cool. „Bis nachher, ihr Lieben!“
Die Tür fällt zu.

Und plötzlich bin ich wach!

Das mag an den zwei Gläsern Cola-Zitrone liegen, die ich zu dem Zeitpunkt bereits intus habe, oder an der Vorfreude auf die Ruhe. Wobei es sich um jene Ruhe handelt in der ich den Haushalt wieder gerade biege - nur, dass da kein falscher Neid entsteht.
Egal.
Also lege ich los und erledige was notwendig ist und noch ein bißchen mehr. Ich mache mir Listen und arbeite diese dann in den paar kinderfreien Stunden ab. (Anmerkung: das würde hier einige Posts füllen, jaja!)

Dann sammle ich die Kinder wieder ein.
Der Nachmittag verläuft im Durchschnitt friedlich. 1-2 kleine Streits oder Zusammenbrüche sind ja an sich nicht wirklich erwähnenswert. Es wird gespielt, ausgeräumt und auch viel erzählt. Aber zuhören ist so ab 17 Uhr nicht mehr meine starke Seite.
Ob das an der Müdigkeit liegt.
Ab und zu darf ich für 10 Minuten kindergenehmigt powernappen um mich anschließend mit Schoko und Coffein wieder in eine Art Schockwachzustand zu versetzen.

So ab 19 Uhr freue ich mich auf die Zeit zu zweit. Dann schlafen die Kinder und mein Mister und ich tun so als wären wir erwachsen.
Aber die Kiddies spielen da nicht ganz mit. Ich habe nämlich ein Schlafkind und ein Kind, das offensichtlich Schlaf für systemuncool hält. Sodass unsere Partnerzeit erst gegen 22 Uhr beginnt und darin liegt ein wesentliches Problem.

Ich bin dann nämlich schon recht müde.
Nicht, dass man mir das anmerken würde. Nein! Ich bin da! Will reden. Probleme lösen. Die Welt retten. Alles. Aber nach etwa 20 Minuten spüre ich den Absturz meiner Aufmerksamkeitskurve selber und beginne mit der Gegenwehr.
Nein, ich kann noch nicht schlafen gehen. Uncool. Totales Geht nicht. (jetzt wo ich das lese, merke ich, dass ich mich genauso wie mein Kind verhalte, hm)

Ich zerre mich also noch bis elf, halbzwölf in den Abend um dann in Rekordzeit wegzukippen. Mein Mann findet das süß!
Danke.
Und kaum habe ich mich hingelegt: RRRRING!
Der Wecker!

Also ich finden den Schulanfang echt anstrengend.





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Freitag, 12. September 2014

Etwas Nettes fürs Wochenende


Kinder und Sofas - immer dasselbe - ganz egal wo!



Also auf ein tolles Wochenende mit euren Lieben!
Auch am Sofa!

Donnerstag, 11. September 2014

Mein Skizzenbuch


Ich finde es ja diesmal gaaanz anders!
Womöglich mach ich mir wieder ein HandyCover draus!
Oder?


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PS: Ich bastele gerade an meinem Blog rum und bin noch nicht ganz fertig .. nur falls euch da etwas anders erscheint. :-)

Mittwoch, 10. September 2014

Meine Kraft, meine Wahl


Nun verhält es sich ja so, dass ich mittlerweile seit Jahren für meine Kinder Bekleidung nähe und nur mehr wenig zukaufe. Höchstens die Hosen für den kleinen Mister. Irgendwie habe ich einen großen Respekt vor Bubenhosen (dem sollte ich wohl mal tiefenpsychologisch auf den Grund gehen).

Das hat zur Folge, dass ich zum einen gar nicht weiß, was gerade „in“ ist, und zum anderen, dass ich schon lange nicht mehr so richtig für meine Kinder shoppen war.

Jetzt ergab es sich letzte Woche, dass nicht nur das Wetter, sondern auch eine angekündigte Projektwoche des kleinen Misters verlangte, den Hosenbestand zu erneuern. Also bin ich mit den Kindern in die Kinderabteilung eines bekannten Modehauses marschiert. Und dort hat mich dann die Realität mit voller Wucht erschlagen.

1. Die Farben 
In meinem tiefsten Inneren bin ich fest davon überzeugt, dass der Designer von Kindermode in diesem Kaufhaus keine Kinder hat. Denn niemals, ich wiederhole NIEMALS würde sich meine Tochter aus einer Regenbogen-Farbpalette die Farben Cremebeige, Altrosa, Braun und Petrol aussuchen. NIEMALS!
Wer will denn schon mit 7 angezogen sein wie eine Oma? (Anmerkung: Genau genommen, tragen das nicht mal mehr die Omas heute!)
Bei den Buben war immerhin neben dem Beige und dem Petrol ein Blau zu erkennen.
Ach ja, das Petrol im Übrigen war ein kaltes. So die Sorte Farbe eben, die die Winterblässe richtig gut unterstreicht.
Ehrlich Leute!

2. Die Schnitte
Nun, seit einigen Jahren werden wir ja darauf getrimmt, Hosen zu tragen, die immer mehr zur Strumpfhose werden. Das Anziehen, aber vor allem das Ausziehen solcher Hosen ist eine Mühsal. Sogar bei den Kindern, vor allem bei den Mädchen, ist diese Schnittvariante omnipräsent. Wer eine „normale“ Jeans haben will, geht suchen.
Also hat man am Abend immer verdrehte Hosen rumliegen. Es sei denn, man hilft beim Ausziehen. Sogar bei den Buben sind die Hosen jetzt schon so.
Aber der Oberhammer ist ja, dass trotzdem oben im Bund ein Gummi drin ist. Da hat wohl wer nicht mitgedacht. Denn selbst, wenn die Hose oben absteht, KANN sie gar nicht runterrutschen. Man kann allerdings den Unbequemlichkeitsfaktor noch deutlich erhöhen, indem man den Gummi festzieht, so dass die innen liegenden Knöpfe dann schön gegen die Hüftknochen drücken. Denn hüftig sind die Hosen beinahe alle.
Ach ja, Kinder sitzen übrigens viel am Boden rum. Und dabei wäre es durchaus wünschenswert, wenn die Zehen noch durchblutet würden.
Wie gesagt: Ich glaube nicht, dass da jemand Kinder hat!

3. Die Preise
Und ich meine das jetzt im verkehrten Sinn. Hosen um 19€, Jacken um 22€. Dazu ein „Made in Vietnam“. Da krieg ich das Kotzen. Tut mir leid, wenn ich das so niederschreiben muss. Aber um 19€ eine Jeans? Das ist eine Lüge. Und zwar eine, die andere Menschen für mich bezahlen (womöglich sogar mit ihrem Leben). Und ich mag das nicht, wenn man mich belügt.

Ich weiß, wie viel Arbeit in so einem Bekleidungsstück steckt, und ich respektiere die Leute, die diese Stücke herstellen. Und ich will auch, dass diese Menschen mein Geld bekommen und nicht irgendwelche Shareholder an der Börse.

Dieses Erlebnis letzte Woche war ein schlimmes für mich. Ich halte mich nicht für eine Öko-Friedens-Tante, nein, ich bin nicht blind. Und ich weiß, dass an allen Ecken und Enden irgendwo Menschen ausgebeutet werden, damit ich ein iPhone haben oder Essen wegwerfen kann oder 100 Sachen mehr. Das kann ich alleine nicht einfach alles ändern.
Aber ich weiß auch, dass ich der Kunde bin. Dass ich das Geld habe, das diese Firmen von mir wollen. Und ich weiß auch, dass genau darin meine Kraft liegt.

Ich werde mir einen Hosenschnitt suchen für meinen kleinen Mister oder ein Geschäft, von dem ich weiß, dass die Kleidung, die dort geboten wird, zumindest mit weniger Ausbeutung einhergeht.
Ich werde auch weiterhin mir lieber die Farben und Muster von Hamburger Liebe, Jolijou & Co. diktieren lassen. Denn da ist wenigstens Farbe im Spiel.
Und wenn dieser Weg bedeutet, dass meine Kinder nicht 20 Shirts im Kasten haben, sondern nur 8, ist das okay für mich.

Der Tag wird kommen, an dem meine Kinder dann cooles Zeugs und nicht von mir genähtes tragen werden wollen. Aber bis dahin werde ich ihnen eingetrichtert haben, dass sie darauf achten sollen, woher das kommt, wer davon profitiert und auch ob die Qualität stimmt.

Darin liegt meine Kraft!

Und ich weiß, ich bin nicht die einzige.



So, das musste dringend mal raus!

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Dienstag, 9. September 2014

Der Herbst oder das Vorjahr weicht dem Heurigen

Vernunft ist ja eine Qual!
Da denk ich mir: Eines nach dem anderen. Schulanfang. Geburtstag. Chaos. Ruhe. Kästen leeren. DANN nähen!

DIY Shirts auf ebay

Okay! Also ich wäre jetzt bei Kästen leeren! Und ich gebe zu, dass ich schon ganz fimmelig bin. Denn als nächstes kommt ENDLICH das Nähen! Demnach gibt es zur Zeit auf ebay etwas mamimade.
Aber dann JA DANN....
:-)



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Montag, 8. September 2014

Aus dem Leben - Kurz aber wichtig


Hat man mal Kinder braucht man sich ihr Geburtsdatum eigentlich gar nicht zu merken.
Sie erinnern einen daran
In etwa 400 mal im Jahr, wobei die Dichte des Erwähnens stark ansteigt, wenn der Tag sich nähert.
Es ist also ganz einfach, geht einem das Kind so richtig am Geist damit, dann geht man besser Geschenke besorgen.
Easy.

Gestern feierten wir mein vollendetes siebentes Jahre als 2-Kind-Mama.
Arg!



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