Freitag, 20. Juli 2018

gefunden KW 29 - das erste mal in Deutschland

Ich wollte ja schreiben über die jungen Frauen, die im Iran verhaftet und öffentlich verhört wurden, weil sie auf Instagram Videos gepostet hatten, in denen sie tanzen.
Im Iran ist Tanzen verboten.
Lest euch das hier durch! Lesenswert

Denn ich zeige euch heute hier etwas Süßes. Ganz was anderes.
Es gibt da wohl einen jungen American Football Spieler, der für einen Verein in Deutschland spielt. Er hat einen YouTube - Channel. Da berichtet er, wie er so die Unterschiede erlebt. Zwischen den USA und Europa, Deutschland im speziellen.

Und dann hat er nach einer Weile wohl das erste mal seine Mama zu Besuch gehabt und sie einfach gefilmt, als er mit ihr das erste mal durch Schwäbisch Hall gefahren bzw. spaziert ist.


Und das ist wirklich nett zu sehen und führt uns
gleichzeitig wieder vor Augen, dass es bei uns einfach ziemlich super ist!

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Dienstag, 17. Juli 2018

Auf meinen Nadeln - Finale

Wobei sich das Finale auf die Fußball WM bezieht, denn der Pulli ist noch nicht fertig, wenngleich auch nicht mehr allzuviel fehlt.


Ein Vorteil am im-einen-stricken - abseits der Tatsache, dass man das Teil dann nicht ausarbeiten/zusammennähen muss - liegt in dem Extra, dass man diesen Pulli anziehen kann bevor er fertig ist. Und man so die Länge gut anpassen kann.


Hier noch ohne Ärmel.

und ja .. ich habe zwei verschiedene Socken an.
Seit mein Sohn in etwa die gleiche Schuhgröße hat wie ich, führt das zu Sockenengpässen bei mir.
Und ich war überzeugt, dass derlei Kleiderkasteneingriffe nur von 
Töchtern zu erwarten wären.
Wohlgemerkt; er holt sich die Socken nicht aus meinem Kasten.
Aber das sortieren nach dem Waschen ... tja.

Montag, 16. Juli 2018

Stadt und Land - Ins Museum

Ich mag schöne Kunst ganz gerne. Immer schon. Den Haxn habe ich mir dafür aber nie ausgerissen.
Soweit meine Vorgeschichte ;-)

Es lag wohl an diesem Bild, dass ich eine neue Art von Museumsbesuch gelernt habe.


Das Bild gefiel mir lange schon. Ich hatte es in meinem Pinterest Board. Ich hatte es ausgedruckt an einer Wand. Und dann, tja dann erfuhr ich, dass es in einem Museum hängt, das keine 8 Gehminuten von mir hängt. (Ups!)
Das Museum der Stadt Wien bietet jeden ersten Sonntag im Monat kostenlosen Eintritt. Also dachte ich mir: „Gehst mal und schaust dir das Bild an! Das eine Bild.“

Das habe ich also getan. Ich war wohl 15 - 20 Minuten drin. Bin über die anderen Bilder und Exponate, die da so zu sehen sind, nur drübergeflogen und habe mir die Dame im gelben Kleid angesehen (Max Kurzweil).

Es war nett. Ich kannte sie ja schon gut. Wir waren gleich Freundinnen.


Was war passiert. Ich bin rein und habe mir angeschaut, was ich sehen wollte. Nicht alles andere auch noch, ohne die ollen Kopfhörer, kaum was gelesen, was da so alles Wissenswertes steht. Nur ich und das Bild.
Faul vielleicht.
Sehr intuitiv.

Dasselbe habe ich dann mit meiner Tochter gemacht. Es war eine Pointillisimus Ausstellung in der Albertina. Und es war ein Ereignis. Jeden Raum, den wir neu betraten, betrat mein Tochter mit dem Wort „Pfoah!“ auf den Lippen. Lautstark und begeistert. Sie lief geradezu durch die Räume. Und ich mit ihr.

Wir waren weit über eine Stunde drinnen, gingen mehrfach hin und zurück, saßen vor dem einen odere anderen Bild, gingen nah ran und weit zurück.
Es war super!


Seither gehen wir gerne mal wieder. Manchmal gehe ich auch alleine. Irgendwas ist ja gerade immer, das Interesse weckt.

Natürlich bin ich für Information zu den Gemälden dankbar, ich erlebe bildnerische Kunst im Moment allerdings intuitiv. Ich gehe ins Museum um meinen Geist abzulenken, die Seele baumeln zu lassen, um inspiriert zu werden. Ich versuche zu gehen, wenn nicht alle anderen auch gehen, aber ich versuche auch kostenlos - Angebote zu nutzen.
Die Leopold Sammlung ist donnerstags ab 18:00 Uhr kostenlos. Und da ist zur Zeit eine Klimt-Ausstellung. Die will ich mir schon auch noch geben.

Die Schlange vor dem Museum der Stadt Wien am freien Sonntag!
Es macht Spaß und es gibt mir tatsächlich etwas. Ich bin geneigt zu sagen, es verbindet mich mit der Geschichte. Hier in Wien ist zur Zeit alles voll mit Otto Wagner und Klimt Ausstellungen. 2 Künstler, die mit dieser Stadt enorm verwoben sind. Es empfindet sich dann eben ein wenig wie in einem vergilbten Familienalbum zu blättern.

Irgendwie.
Es öffnet mich ein wenig für andere Sachen und Ideen.
Und das war doch immer schon ein Kernthema jeder Kunst.




Donnerstag, 12. Juli 2018

gelesen KW 28 - die Fire - Bewegung

Die Fire Bewegung hat, soweit konnte ich es erkennen, nichts mit Feuer zu tun. Fire steht hier für "Financial Independence, retire early". Frei übersetzt soviel wie "Finanziell unabhängig, früh in Pension".

Photo by Mikael Cho on Unsplash
Es geht um Menschen, die einfach früh in Pension gehen wollen. Und zwar wirklich früh (mit 40 Jahren in etwa). Sie sehen den Sinn des Lebens bzw. der Weg, der uns allen vorgegeben wird, als nicht den ihren an. Ausbildung, Berufsleben, Pension. Das ist unser Leben, wenn man es in Schlagworte fassen würde wollen. Und weil wir ein konsumorientiertes Leben führen, müssen wir viel arbeiten und lange noch dazu, um all das Geld zu verdienen, dass wir brauchen um all die Dinge kaufen zu können, die wir so gerne haben wollen.
(ui, ich habe wohl einen etwas bissigen Unterton .. naja, ihr schafft das)

Die Anhänger der Fire-Bewegung gestalten ihr Leben anders, soll heißen, sie planen es anders. Da Konsum nicht im Vordergrund ihrer Happiness steht, brauchen sie für ihren Alltag nur das Geld, dass sie zum Überleben benötigen. Miete, ja, aber eben keine 200m2 mit Terrasse in Traumlage .. und U-Bahnnähe. Fahrrad statt Auto, reparieren statt neu kaufen. Aufpassen auf den ökologischen Fußabdruck. Diese Richtung.

Photo by Iñaki del Olmo on Unsplash
So errechnen sie den Betrag, den sie im Monat zum Leben brauchen. Und dann rechnen sie hoch (es gibt offensichtlich Rechenmodelle dafür im Netz zu finden). Sie rechnen also hoch auf jenen Betrag, den sie zusammensparen müssen um eben vom ERTRAG dieses Betrags leben zu können. Die magische Zahl lautet 4%.

Das bedeutet auf ganz weit weg von irgendwelcher finanziellen Erklärtechnik: du musst einen Betrag x zusammensparen. Diesen Betrag x veranlagst du dann (Aktien und derlei *schwirrimkopf) und zwar so, dass du jährlich 4% Zinsen einstreichen kannst. Der Betrag x bleibt unberührt und arbeitet an deinen 4% fürs nächste Jahr und du, du lebst dann von den 4% für ein Jahr.

Von welchen Beträgen reden wir da? Naja, es beginnt wohl so bei 500.000 Euro. 600.00 Euro schon eher. 1 Million ist auch nicht schlecht. Aber mehr braucht es eigentlich nicht (hehehe) und schon kann man mit 38 aufhören zu arbeiten.

Photo by LEMUR on Unsplash
D.h. diese Leute arbeiten bei vergleichsweise niedrigen Lebenserhaltungskosten solange bis sie ihren individuellen Betrag x beisammen haben und dann hören sie auf zu arbeiten und leben.

PAUSE

Jetzt kann man kritisieren oder finanziell fachargumentieren, dass man 4% jedes Jahr ja gar nicht gesichert annehmen kann (der "Markt" .. Augenverdreh').
Oder: Wie das denn so ist mit Familienplanung.

Wohlgemerkt: diese Leute sind durchaus gewillt zu arbeiten, aber eben nicht als Lebenszweck. Sie arbeiten auch ab und dann, wenn sie schon in ihrer Pension sind. Sie freelancen halt mal hier mal da. Im extremen Notfall haben sie zudem ja noch das Geld auf der Seite, das den Grundstock für ihr Leben bietet. Was soviel bedeutet wie, dass sie sogar in einem "Notfall" durch dieses Geld Zeit gewinnen würden um einen Job zu finden.
Es sei an dieser Stelle aber auch erwähnt, dass es Familien gibt, die so leben. Die Kinder haben dann halt kein iPhone am Ohr und auch nicht die aktuell hippsten Sneaker an den Füßen.
Frech sind die sicher trotzdem. ;-)

Photo by Parker Whitson on Unsplash
Ich fand diesen Artikel (gelesen in der Süddeutschen - Bezahlartikel mit dem Titel "Ihm reicht's") dahingehend interessant, als er mir bewußt gemacht hat, dass es für uns neben dem klassischen Ausbildung - Arbeiten - Pension - Modell eigentlich nicht wirkliche eine attraktive Alternative gibt.

Okay, okay da wäre noch hübsch sein - reich heiraten - den Rest des Lebens shoppen oder
Erben - jemanden Hübschen heiraten - dem dann beim Shoppen zusehen

Alles nicht wirklich Wege, die man sich aussuchen kann
oder will.

Fire scheint zwar eine harter Konsumentzug,
aber für den einen oder anderen kann ich mir vorstellen,
dass sowas funktionieren kann.
Ich hätte gerne noch weiter Modelle.
Ich finde das interessant.


Dienstag, 10. Juli 2018

Buch in der Tasche 4

Diesmal ein Hörbuch. Diesmal mit Verweis auf die wunderbare Kathrin von kdidit. Mehrfach hatte sie mir erzählt, wie ihre Kinder über lange Zeit hinweg immer und immer wieder "das Känguru" hörten. Sie wiederholte, dass ihre Kinder Passagen zitieren und dass es, das kam deutlich heraus, wirklich lustig sei.



Naja und dann nach langem Immerwiedervergessen, habe ich das Hörbuch erstanden und den Kinder warm empfohlen.

Und was soll ich sagen. Es wird zitiert, gelacht und auch ich höre mir gerne nebenbei ein paar, der sehr kurzen, Kapitel an. Beim Wäscheaufhängen, beim Kochen, beim im-Garten-arbeiten.

Und ich lache.
Laut.
Wiederholt.
Und jedesmal wieder!

Freitag, 6. Juli 2018

gelesen KW 27 - DaWanda und Paul McCartney

Die meisten von euch werden es ja bereits gelesen haben. DaWanda schließt mit Ende August seine Pforten. Löst also eure Gutscheine noch ein und schaut nach wohin es eure Lieblingsshops verschlägt.

Soweit so kurz.
Anbei nur noch ein Fünkchen Nostalgie. Carpool Karaoke mit Paul McCartney. Das Herz wird einem warm dabei.


Genießt es!
.. und das Wochenende!

 
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