Montag, 23. Oktober 2017

Das falsche Kleid - Es braucht Zeit

Iris Apfel ist 96 Jahre alt und ein Unikat. Sie trägt viel zu viel Schmuck (finde ich) und sieht wunderbar aus damit. Sie ist ziemlich bunt, ihre Lippen sind meist heftig rot und von ihrer Brille brauch' ich gar nicht erst anfangen.

Wenn es um Mode geht, um Stil genauer gesagt, dann weiß Iris wie der Hase läuft.
Und einige Dinge, die sie sagt, die kann frau sich wirklich zu Herzen nehmen.


Die letzten Wochen habe ich euch zugetextet, heute überlasse ich Iris das Wort. Einzig ein wenig die Übersetzerin gebe ich heute. Für den Fall.



... Ich glaube es war Chanel, die gesagt hat,
„nichts lässt eine Frau so alt aussehen, als, wenn sie verzweifelt versucht jung auszusehen“

Ich meine, du musst ja nicht in eine Grube fallen und aussehen wie ein altes fuddy-duddy, du solltest aber mit Sicherheit immer noch angemessen aussehen.

Und angemessen, das sag’ ich immer wieder, ist ein Wort, das wir aus unserem Lexikon gestrichen haben.
Leute tragen Turnkleidung auf einer Dinner-Party, es ist einfach lächerlich.

Ich arbeite an einem Buch - nur Gedanken zu einigen Themen.
Wie die Technologie das soziale und innere Leben der meisten jungen Menschen auf der Welt zerstört.
Was noch?
Ach, sie machen eine Barbie von mir. Was ich geradezu hysterisch finde!

Ich halte nicht viel von Social Media. Das ist mir zu neugierig. Ich verstehe nicht warum alle so interessiert daran sind, was die anderen genau jetzt gerade machen. Jede Minute. Was du zum Frühstück gegessen hast.
Das ist doch grauslich.

Ich meine, mir ist das Wurscht, was du gegessen hast und mit wem du geschlafen hast, du Glückliche.

Das ist doch eine enorme Zeitverschwendung und es scheint, als könnten die Leute nicht mehr ohne dem leben.
Ständig drücken sie auf irgendwelche Tasten und kriegen alle diese sinnlose Informationen.
Die Menschen sind so gleich geworden, das ist sehr fad.
Unterschiede sind viel interessanter.
Sei du selber! - Öffne deinen Kopf, wirf all diese Instrumente weg, lass nicht zu, dass sie dein Leben sind.

Es braucht Zeit und es ist ein Aufwand um zu wissen, wer man ist.

Ein großer Teil der Leute ist wohl einfach zu faul dafür, aber, wenn du weißt wer du bist und wenn du dich selber kennst, dann wirst du eben auch offen sein für allerlei wundervollen Erfahrungen.

Dann kannst du ein Mensch sein und nicht ein Lemming!

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Was würde passieren, wenn ihr euch jeden Tag 15 Minuten Zeit
nehmt um über euch - euch selber - nachzudenken. Einfach so?


PS: ich bin fast sicher, dass ihr nach einem Jahr anders gekleidet wärd .. und ich nehme mich da nicht aus! Was meint ihr?

Freitag, 20. Oktober 2017

gehört KW 41 - Sprache und Identität

Ui, das liest sich schwer als Überschrift. Identität ist so ein schwerer Begriff. Träge. Bleiern.

Dabei muss ich ehrlich zugeben, dass gerade für mich Sprache eine sehr wichtige Komponente geworden ist. Ich habe gelernt, durch das viele Schreiben auf dem Blog und auch durch das heftige Feedback auf die Videos wie sehr ich über meine Sprache identifiziert werde.

Photo by kazuend on Unsplash

"So wie du, so schreibst nur du" - habe ich schon öfter gehört.
Was lustig ist, denn ich finde, dass jede Bloggerin ihren eigenen Ton in der Sprache hat. Auch wenn ich noch keine Video dazu gesehen habe. Aber womöglich bin ich diesbezüglich halt schon sensibilisiert.

Vorgestern habe ich dazu eine Sendung im Radio gehört. Ö1 natürlich, bin ich versucht zu sagen. Es ging um Sprache, um Sprachen lernen und was die Sprache aus einem macht.

Drei Punkte sind mir dabei aufgefallen:

1. Flüchtlinge, die deutsch lernen sollen

Klar, das Thema ist heiß. Syrer und Afghanen sollen möglichst schnell unsere Sprache lernen. Dann können sie sich besser integrieren, dann fallen sie nicht so sehr auf.

Um eine Sprache möglichst schnell und auch möglichst gut zu lernen, muss man sie sprechen. Und zwar mit Menschen, die die Sprache beherrschen. Diese sollten zur Not langsam sprechen, niemals aber die Sprache versimplifizieren.
Also Deutsch pur. Alle Fälle, alle unregelmäßigen Verben. Groß und Kleinschreibung hört man ja zum Glück nicht. ;-)
Wenn man aber so viel eine neue Sprache spricht, also fast andauernd, hat das zwangsläufig zur Folge, dass man die eigene Sprache nicht mehr spricht.
Und das ist nicht gut.
Denn die Identität der Menschen hängt an ihrer Sprache. Wird man gezwungen die eigenen Sprache nicht mehr zu sprechen, fällt man nach einer Weile in ein Identitätsloch. Das gilt vor allem für Menschen, die alleine in einem Land sind.
Wenn ich mit niemandem mehr reden kann, so wie mir der Schnabel gewachsen ist, wer bin ich dann?
So in etwa.
Ein irgendwie logischer Gedanke. War mir aber bisher nicht bewußt.


2. Kinder, die 2sprachig aufwachsen

Ich lebe ja in einer Bobo-Gegend. Ich schreib' das hier mit liebevollem Augenzwinkern. Ich habe mit Erstaunen und Befremdung gesehen und gehört, wie Eltern im Kindergarten mit ihrem Nachwuchs beim Schuhanziehen englisch gesprochen haben. Englisch mit Akzent wohlgemerkt. Diese Leute waren keine Native Speaker. Sie waren Wiener, die auf der Welle des "ich bring mein Kind vorwärts" mitschwimmen wollten.
Es ist erwiesen, dass Kinder mehrsprachig aufwachsen können. Das schadet in keinster Weise. So denn ein paar grundlegende Eckpfeiler beachtet werden.

Eine Sprache zur Person.
Wenn also die Oma immer serbisch spricht, oder der Vater immer französisch, dann ist das gut so. Die Sprache wird dann gar nicht als Sprache mehr als Person wahrgenommen.
Wichtig dabei ist, dass über die Zeit, die Kinder die Sprache nicht nur von einer Person hören. Sie müssen regelmäßig auch andere Menschen serbisch bzw. französisch sprechen hören.

Photo by LIM ENG on Unsplash

Denn, und auch das ist logisch, sonst lernen sie die Sprache einer Person. Jeder hat, siehe mein Stil, seinen eigene Art Sprache zu nutzen. Hier ein kleiner Fallfehler (gute Güte, das mit dem Genitiv kriegt ja kaum einer hin ;-), dort ein falsch genutztes Vokabel (Birgit hatte da zum Beispiel ein Erlebnis mit dem Wort "behindert")

Ergo: besser nicht nur einer.

3. Sprache, Dialekte und Regionen

Und überhaupt: Hochdeutsch gibt es nicht. :-) Denn egal wo man hinfährt, alle zeigen auf einen und sagen du kommst aus - bitte einfügen!
Es gibt im Deutschen wohl ein paar Tausend Dialekte. Im Englischen auch und vermutlich auch in Schwedisch und in Finnisch und ... ja, bei Chinesisch weiß ich es sicher.

Dialekte haben ganz viel zu tun mit der Region aus der man kommt und somit - und dann sind wir wieder am Anfang - mit Identität.
Auch wenn ich mindestens 3 Arten von Wienerisch kenne und selber der Meinung bin, dass ich gar nicht so wienerisch klinge, so ist das für Leute von außerhalb doch meist recht eindeutig.
Was für mich allerdings ganz eindeutig ist, dass ich zu Wien gehöre. Das ist meine Stadt. Mein daheim. Die Sache mit der Identität ist völlig klar erkennbar für mich.
Und ab und zu, erkenne ich es auch in meiner Sprache. Es gibt Worte, die verwendet man nur hier in der Gegend und es fühlt sich gut an, wenn ich sie benutze.

Photo by Jezar on Unsplash

Und so ist es dann wohl auch mit all den Dialekten in den Tiroler Tälern oder oben am Meer in Ostfriesland (da hab' ich neulich ein sehr amüsantes Video gesehen. Ich verstehe ja kein einziges Wort - hier lang, wer sich ein Ohr voll geben will)

Man fühlt sich daheim, wenn man seine Farbvariante der eigenen Sprache benutzt.


Und dann gibt es da eine höchst eigene Variation in England.
Und das ist das Neue für mich.

In England gibt es eine eigene Art von Dialekt bzw. eben einen kein-Dialekt, die nicht mit einer Region sondern mit einer Gesellschaftsklasse identifiziert wird.

Wenn ein Kind ganz egal wo in England in eine Public-School geht (eine Privatschule wohlgemerkt - public ist da ein wenig irreführend), dann lernen alle diese Kinder das Englisch der Upper-Class. Alle diese Kinder sprechen eine eigene Sprache.
Und jeder in England kann diese Sprache erkennen und assoziiert sie mit Bildung-Reichtum-Adel etc.

Ich finde das einfach nur spooky!
Unheimlich.
Sprache kann auch richtig stark trennend wirken!

Da sage noch einmal jemand Sprache habe keine Macht über uns!

Ihr könnt die gesamte Sendung noch bis Mittwoch nachhören: Hier bei Ö1

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Ankündigung: RESTE Treffen auf mamimade

Also ich weiß ja, da gibt es Facebook-Gruppen und Börsen und weißderKuckuck nicht was noch alles. Die sind nur dafür da, Stoffen, wie süßen, kleinen Haustieren, ein neues zu Hause zu vermitteln.

Aber ich bin nicht in solchen Gruppen und ich will damit jetzt auch nicht mehr anfangen. Ich betrachte mich am Ende meiner Dauerstoffkaufkarriere. Ich kaufe nur mehr sehr gezielt (also fast immer ;-), und auch, wenn ich regelmäßig ausgemistet habe und auch wenn ich im Vergleich kaum Stoffe daheim habe (JA, ich habe gesehen, was IHR so daheim habt, hehehehe). Also auch wenn ich längst nicht mehr die Mengen an Material daheim habe, so habe sogar ich Stoffe, die ich nie angerührt habe, oder solche, von denen ich einfach zu viel gekauft habe. Damals.

Und da dachte ich mir, weil, das habe ich mittlerweile beim Bloggen gelernt, dass es euch womöglich ähnlich geht.
:-)

Und deswegen werde ich demnächst hier am Blog eine Linkparty veranstalten mit dem Thema "Stoffreste - Abbau". Jede Bloggerin, die was loszuwerden hat, kann ihr Material abgelichtet mit Mengenangabe und gewünschtem Preis auf ihren Blog stellen und dann hier verlinken. Wenn wir dann alle gemeinsam posten und auf den sozialen Netzwerken teilen, dann sollten doch ein paar Stoffsucherinnen aufzuspüren sein. Soweit der Gedanke!

Genauere Angaben folgen nächste Woche, hier am Blog. Ich plane die ganze Geschichte so Mitte November. Ihr habt also noch Zeit eure Reserven zu durchforsten.

Dies hier ist nur eine Ankündigung/ VORWARNUNG!
Fragen und Ideen herzlich Willkommen!

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Zelda Shirt

Ich habe ja einen Sohn. Einen, der es gerne schlicht mag. Sehr schlicht. Shirts im Raglan werden favorisiert, die Farben stets dezent. Blau, grün, grau - das ist die gesamte Palette. Ja, er mag was drauf. Aber nicht groß. Groß geht nicht.
Klein, unauffällig und aus dem Leben. Klein aber wichtig quasi.

Ergo: Zelda - Breath of the Wild (Anmerkung: ein Consolen Spiel - Retro, wohlgemerkt!)
Wurde im Sommer gut, gerne und ausgiebig gespielt.
Ja, das geht auf ein Shirt.

Es erscheint mir jedesmal ein wenig übertrieben solch ein Shirt überhaupt im Blog zu zeigen und dann, ja dann denke ich mir ... womöglich hat ja noch jemand so ein Kind daheim. So eines, für das die gemusterten Stoffe total passé sind. Untragbar quasi. Aber trotzdem ein Kind, dass Kaufshirts nicht bevorzugen möchte. Und dann?
Eben.

Und deswegen zeige ich und werde ich weiter zeigen, was ich bei so engen Vorgaben noch hinbekomme. Denn, und das ist mir wichtig, ich finde dieserlei Shirts auch ziemlich ansprechend. Und wenn es ein Logo für Jane Austen gäbe, hätte ich ein Shirt mit Logo drauf. Fix.





Arbeitszeit:  2 h
Materialkosten:  ca. 20 €
Anzahl der benötigten Maschinen/Geräte: 5



Montag, 16. Oktober 2017

Das falsche Kleid 5 - Stellt euch vor ...

Folgendes Szenario: ihr seid Chef einer Modefirma. Ihr macht Bekleidung. Ihr lebt davon, dass sich die Menschen einkleiden. Mehrfach im Jahr. Am besten komplett, also einkleiden.

Was wäre wenn ..


Weiters stellt euch vor, der größte Teil eurer potentiellen Kunden hat in seinem Kleiderkasten alles was er oder sie braucht. Also soll heißen, die haben Schuhe, Jacken, Oberteile und Hosen und überhaupt so ziemlich alles.
Das eine oder andere Teil in ihrer Garderobe geht allmählich kaputt - also unreparierbar kaputt. Dieses eine Teil werden sie nachkaufen. Sonst nichts.

Photo by Bart LaRue on Unsplash

Diese deine Kunden brauchen nicht mehr viel. Sie haben einen Kleiderkasten, der gut gefüllt ist. In dem die Teile nicht nur gut kombinierbar sind, sondern auch noch den eigenen Typ unterstreichen und der Figur schmeicheln.
Sie sind zufrieden.

„Hm,“ denkst du dir, „Viel werde ich ja dann dieses Jahr nicht verkaufen.“

Stell dir weiters vor. Diese potentiellen Kunden würden nicht nur wissen, was ihnen steht und wieviel sie jeweils wovon benötigen, nein, stelle dir weiters vor, diese Kunden käuften auch noch Ware, die haltbar ist. Teile, die nicht nach zweimal waschen die Form verlieren oder die Farbe .. oder beides. Die haben Teile in ihrem  Sortiment, die sie 10 Jahre lang tragen!

Ein furchtbarer Gedanke für dich.

Photo by Crew on Unsplash
Und dann noch das:
stell’ dir vor, diese Menschen, geben dieses Wissen dann auch noch an ihre Kinder weiter. Sie erziehen ihre Kinder zu Menschen, die kaufen, was sie benötigen, was ihnen steht und was sie glücklich macht .. und nicht mehr.

Was tust du?

Sie dürfen nicht zufrieden sein


Nun zuerst mußt du dich von dem Schock erholen, den dieses Szenario für dich bedeutet ;-) und danach tust du alles menschenmögliche um die Wahrwerdung eines solchen Horrors zu verhindern.

Photo by Kris Atomic on Unsplash

Als erstes musst du dafür sorgen, dass sich die Menschen zu vergleichen anfangen. Am besten ist sie vergleichen sich mit Menschen, die schön sind und jung und vielleicht noch reich.
Denn Schönheit kann man frei definieren, jung bleiben kann niemand und reich sind nur die wenigsten.
Somit ist das erreichen eines solchen Ziels so gut wie unmöglich.

Also zeigst du den Menschen wannimmerdukannst dein illusionistisches Ziel. In jeder Zeitschrift, auf allen Webseiten, Blogs, Instagram-Accounts, in jedem Film, auf Plakaten, einfach überall.

Du kannst das „Vorbild“ auch per Photoshop verzerren, die Haut unnatürlich porenfrei gestalten, die Augen vergrößern. Tob’ dich ruhig aus!

Photo by Chris Barbalis on Unsplash
Und dann änderst du dieses Bild häufig und regelmäßig.

Das wird sie verwirren und sie werden unglücklich werden. Ihre Kleiderkästen werden ein Durcheinander an Teilen aus den verschiedenen Kollektionen in mäßig gut kombinierbaren Farben enthalten. Sie werden ständig einkaufen gehen um endlich einmal glücklich zu sein. Um sich einmal wieder wohl zu fühlen in ihrer zweiten Haut.
Sie werden mit der Zeit verlernen, was ihnen eigentlich steht und das Beste, dadurch, dass sie all das verlernt haben, können sie es auch nicht ihren Kindern beibringen .. deiner nächsten Generation an Kunden.


Alles, was du über Mode weißt, behältst du für dich. Auch wenn du weißt wie man übergewichtige, kleine oder besonders große Menschen anzieht, sodaß sie gut aussehen, so hängst du in deine Filialen nur Mode für dein Idealbild.
Du tust alles um zu verhindern, dass sich jemand dauerhaft wohlfühlt, denn dein Ziel heißt verkaufen, nicht glücklich machen.

Du produzierst irgendwo am Rande der westlichen Gesellschaft deine Ware - Hauptsache billig. Auf Qualität zu achten oder auf Dauerhaftigkeit sowohl im Stil als auch im Material würde dir nur schaden.

Wenn du dich auf diesen Weg konzentrierst, dann solltest du es schaffen, ausreichend und immer und immer wieder Kleidung an Leute zu verkaufen, die einen rammelbummelvollen Kleiderkasten haben. Voll mit Dingen, die ihnen nicht passen und die sie kaum anziehen.


Und jetzt .. jetzt stell' dir vor du bist nicht Chef einer Modefirma.
Stell' dir vor du bist eine Kundin!
Was tust du?


Alle Beiträge zu dieser Serie findet ihr hier:


Freitag, 13. Oktober 2017

gesehen KW 40 - Patrick Stewart entdeckt sich selber

Nachdem es ja in letzter Zeit hier am Blog eher ernst zur Sache geht, habe ich heute echten Trash für euch. Mist. Blödsinn.
Aber äußerst unterhaltsam.

Patrick Stewart und seine Frau waren unterschiedlicher Meinung in Bezug auf eine äußerst intime Kleinigkeit.


Man lernt nie aus! :-)
Habt ein unterhaltsames Wochenende!



 
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