Freitag, 26. Mai 2017

gefunden KW 21 - UNSPLASH

Heute zeige ich euch etwas ganz ab von den Nachrichten.
Alle paar Wochen/Tage verändere ich meinen Bildschirmhintergrund am Computer. Es passiert dann häufig, dass mich meine Familie digital angrinst, jedesmal, wenn ich das Ding einschalte, aber, ab und dann brauche ich etwas Großes, etwas Besonderes, etwas, dass ich eben so nicht selber fotografieren kann.

Und ja, es gibt sie die Seiten, die Bilder zur Verfügung stellen. Unsplash bietet einem Bilder mit einer  Creative Commons Zero Lizenz. Soll heißen, damit darf man alles machen. Bearbeiten, teilen, sogar Geld damit verdienen.
Soweit das Rechtliche, jetzt das Wunderbare: die Bilder

Hier eine zarte Auswahl, die ich mir runtergeladen habe (und hier in verkleinerter Form zeige; einige dieser Bilder sind richtig, richtig groß)


Ich habe, wie unschwer zu erkennen, nur Querformate für mich herausgesucht. Ich warne euch vor, es sind ein paar Tausend Bilder - zusammengefasst in Collectionen. Aber es ist wunderbar ein wenig durchzuscrollen. Liebt man ein Bild, dann klickt man drauf und lädt es herunter. Die Qualität reicht in den meisten Fällen auch für einen Profidruck fürs Wohnzimmer. :-)

Enjoy your Weekend!


Hier geht's zu UNSPLASH

Mittwoch, 24. Mai 2017

NÖ - Das Shirt

Je älter, desto mehr mitreden. Eigentlich ja, je älter desto mehr zurückreden, aber darum geht es heute nicht. ;-)
Mitreden im Sinne der Shirtgestaltung nämlich. Es verhält sich nämlich ab und dann mittlerweile absolut. Sie sagt welche Farbe und wenn sie zufällig dabei ist, wie ich mir mein Pinterest Board mit Plotter-Ideen anschaue, dann sagt sie auch womit.
Ergo


Dunkelblaues Shirt mit Nix außer einem Nö. Colorwoman in mir verreckt, Coolia grinst und die Mama sagt "naja, es geht schnell!"
Eindeutiger Vorteil eines solchen Shirts: es wird mir quasi mit nasser Farbe aus der Hand gerissen. Ich muß es ganz heimlich machen: das Foto oben. Die Freude ist beachtlich.
Das oben erwähnte Pinterest-Board hat mir schon viel Freude bereitet. Ich habe quasi eine Sammelbox mit Plotter-Ideen. Und wenn ihr da mal durchscrollt, werdet ihr einiges finden, das ich schon umgesetzt habe. Sowas kann ich echt empfehlen!


Das nächste Shirt wurde auch schon bestellt.
Ich sag' nur: MALEFICENT




Arbeitszeit:  1 h  
Materialkosten:  ca. 15 €
Anzahl der benötigten Maschinen/Geräte: 4





Montag, 22. Mai 2017

Über die Liebe

Astrid gab das Motto vor für einen Post. Das Motto: Liebe.
Ich habe nachgedacht, es sickern lassen und ein paar schaurige Versionen zu diesem Thema geschrieben. Aber jetzt weiß ich worüber ich schreiben muss.

ÜBER DIE LIEBE ZUM LEBEN


Diese unbändige Kraft in mir, die leben will. Diese Freude an der Sonne auf der Haut, am Wind in den Haaren. Die Kraft in jedem Atemzug. Ich liebe das. Ich liebe es von diesem winzigen blaßblauen Punkt im Universum in das große Nichts da draußen hinausschauen zu können, ja zu dürfen.

Ich plage mich, wie jede andere Mutter auch, mit meinem Nachwuchs herum. Meistere tapfer das, was man Alltag nennt und doch … jeder Moment wurde mir geschenkt. Jedes mal, wenn ich innehalte und hinaufschaue und blinzen muss, weil die Sonne so hell ist oder wenn der Wind die Wolken über den Himmel treibt, jeder dieser Momente geschieht in meiner kurzen, kleinen Zeit. Ich darf singen und tanzen, lachen und weinen, im Stress versinken oder vor Langeweile einschlafen.

Was immer mir das Leben auch schon angetan hat (es war nicht immer alles rosig), wasimmer auch noch auf mich zukommt, ich habe den Jackpot schon gewonnen. Ich lebe.

Und dazu kommt noch folgende, geniale Gedankenepisode: (sorry, ich bin nun mal eine kleine Naturwissenschaftlerin)

Ich bin ein Teil dieses Universums. Ich bin eine alte Sonne. Und ich meine das total wörtlich. Jedes Atom, aus dem ich bestehe, entstand in einer Sonne. Im All gibt es nur Wasserstoff und ein wenig Helium. Alles andere .. ALLES ANDERE ist irgendwann einmal in einer Sonne entstanden.
Diese hat ihre Millionen Jahre als Sonne gelebt und ist dann in einer Supernova explodiert. Dabei hat sie all ihre Masse einfach ins All hinausgeschossen. Aus diesem herumfliegenden Staub hat sich dann irgendwann unser Sonnensystem entwickelt, dann unsere Erde, durch irgendeinen verrückten Zufall das Leben auf ihr und am Ende dieser Kette, stehe ich.

Jetzt bin ich dran. Im langen Leben des Universum ist jetzt meine kurze Zeit, mein Leben. Ich, die ich aus Sonnenstaub gemacht bin, der die Evolution einen Funken Verstand (und nicht mehr ;-) gegeben hat. Ich darf jetzt leben. Ich darf atmen, die Sonne spüren und den Wind.
In mir steckt die Kraft des Universums.

Und wie es nunmal so ist, bin ich noch über dieses Zitat gestolpert. Das macht mich auch nochmal schmunzeln.

gesehen auf pinterest

Soll soviel heißen, wie ich bin nicht nur ein Mensch, ich bin ein Punkt im Universum, der das Universum ist, wie es sich gerade selber erkennt.

Ach, ich liebe das!



Zu Astrid von

Freitag, 19. Mai 2017

Gelesen KW 20 - Schwächelt das Erdmagnetfeld ?

Dieses mal wieder Wissenschaftliches: Ihr habt womöglich schon mal davon gehört, dass sich das Erdmagnetfeld der Erde schon mal umgepolt hat. Soll heißen; Norden war Süden und umgekehrt.

Neulich (also in den letzten 180 Jahren) hat sich das Erdmagnetfeld immer mehr abgeschwächt, was weitläufig zu der Annahme führte, dass demnächst ein Wechsel bevorstehen könnte. Nun stellt sich heraus: dem muß so gar nicht sein.

Magnetosphere rendition
Bildquelle: NASA
Zunächst einmal ist das Magnetfeld der Erde nicht ganz so einheitlich wie man sich das gerne aufmalt. Es bewegt sich gut 50km pro Jahr von Kanada Richtung Russland und, es ist weltweit betrachtet nicht einheitlich.

Es gibt eine Lücke im Südpazifik. Zwischen Südafrika und Südamerika ist das Erdmagnetfeld deutlich reduziert, was dazu führt, dass die kosmische Strahlung (vor allem die der Sonne) dort deutlich stärker auf die Erde prasselt. So ist die Strahlenbelastung von Flugpassagieren auf dieser Route 1000x (eintausend) mal höher als die auf anderen Flugrouten. Die Wissenschaftler an Bord der ISS nehmen beim Durchqueren dieses "Magnetlochs" (Dauer etwa 2 Minuten) 90% ihrer täglichen Strahlendosis auf.
Nicht ohne.
Also das Magnetfeld ist nicht einheitlich und es ruht nicht.

Aber
das war schon immer so.
Dank einem alten Brauch in der Grenzregion zwischen Südafrika und Zimbabwe (Die Bewohner am Limpopo-Fluss an Südafrikas Grenze zu Zimbabwe und Botswana brannten ihre Hütten einem Ritual folgend ab, wenn Dürre herrschte. Die Hitze des Feuers von mehr als tausend Grad veränderte den Lehm: Als das Feuer ausging, der Boden erkaltete, richteten sich magnetische Minerale im Lehm gemäß dem damals herrschenden Erdmagnetfeld aus - Zitat Spiegel online)
konnten Wissenschaftler jetzt belegen, dass schon seinerzeit  (zwischen 1500 und 1000 Jahren n.Chr.) eine solche Schwankungsphase stattfand, der - und jetzt kommt's - keine Polumkehrung folgte.

Plump könnte man sagen:
man sei so schlau wie vorher, was zeitgleich
auch schon nicht mehr stimmt ;-)


Gelesen hier:
Spiegel online

Mittwoch, 17. Mai 2017

Upcycling Papas Jeans

Damals, seinerzeit, nach dem Krieg, da haben Kinder häufig Dinge getragen, die aus den alten Kleidern der Eltern genäht worden waren. Das war nicht cool, das war notwendig.

Als dann der Krieg vorbei war und die Wirtschaft Europa wieder zu einem blühenden Fleckchen Erde machte, war Kleidung wiederzuverwerten total verpönt. Es war ein Zeichen von Armut. Und niemand wollte mehr arm sein.
Weiter 40 Jahre danach kam die Einsicht, dass dieser enorme Aufschwung gewaltige Umweltkosten verursacht hat und die Menschen erkannten, dass man nicht alles gleich wegwerfen sollte.

Und damit kam das Upcycling.
Alten Dingen - in unserem Fall alter Kleidung - ein neues Leben zu schenken. Aus Alt mach Neu ist erstmals cool, weil es eine Einstellung zur Verantwortung für unseren Planeten erkennen läßt.

Wenn ich das meiner Tochter erzähle, würde sie "Klingt gut, Mama!" sagen, denn sie trägt ihre neue Sommerjeans in Capri-Länge besonders gerne, weil es mal eine Hose von Papa war.

Ein Stück Geborgenheit zum Anziehen quasi.


So wie es bei uns im Moment nun mal ist, steht schlicht-as-schlicht-can ganz oben auf der so-solls-werden Liste.
Ergo eine Hose mit fast nix - bis auf dieses oppolente Stick-Perlen-Teil, dass ich mir letztes Jahr am Schneidereimarkt erjagt habe.


Und wenn ich mir hier schon in Nachhaltigkeit ergehe, dann muss ich euch noch etwas zeigen.
Als ich diese Hose oben nähte, war ich nachmittags ein wenig Flanieren (Ballettkurs-Bring-Service) und stolperte über ein Stückchen "Mode", dass frapante Ähnlichkeiten aufwies, mit dem Rest der Jeans, die ich gerade in den Rest/Mistsack geworfen hatte.


Ich kann mich nicht entscheiden, ob das jetzt Resteverwertung ist
oder einfach nur ganz unglaublich krank.
Wie auch immer. Es ist auf jeden Fall optisch lustig.
Irgendwie.

Montag, 15. Mai 2017

Über mich - 15 Antworten

Eine About me /Über mich - Seite hat ja jeder Blog. So auch ich. Und es war wieder mal an der Zeit diese Seite einem Update zu unterziehen.
Erst habe ich versucht über mich zu schreiben - desaströs. Dann kam mir aber die erlösende Idee andere für mich schreiben zu lassen - outsourcing nennt man das heutzutage. (Bitteschön HIER nachzulesen: Eva, Kathrin und Birgit haben eine Kurzfassung von mir gegeben.)

Tja und dann fingen plötzlich - das hat nix mit mir zu tun - alle möglichen Instagramer an, sich in einer Serie vorzustellen und ein wenig von sich zu erzählen. Das gab reichlich Text für instagramische Verhältnisse und die Erkenntnis, dass es nett ist über Andere zu lesen.
Deswegen heute hier, das erste und vermutlich auch das letzte Mal ganz viel über mich.


1.) Lieblingsfarbe
Alles nur nicht beige.

2.) Wieso postest du keine Essenfotos auf Instagram?
Weil ich Essen esse und nicht anschaue.

3.) Wie heißen deine Katzen?
Vito und James. Don Vito Corleone (Der Pate) und James Tiberius Kirk (Star Trek)
Sonst noch Fragen?

4.) Wieso schreibst und sprichst du oftmals auf englisch?
Ich war auf ein Auslandssemester in London während meines Studiums, dazu ein paar Monate in den Staaten, ich schaue Filme grundsätzlich im Original (da bin ich ein Snob) und lese Bücher auf Englisch, wenn das ihre ursprüngliche Sprache ist.
Wenn ich emotional werde, denke und spreche ich oft englisch. Manchmal ohne es zu merken.
Ach ja, mein Mann ist geborener Engländer. Das könnte natürlich auch ein Grund sein.


5.) Was für Nähmaschinen hast du?
Keine Ahnung. Ich habe eine Brother Nähmaschine. 500 € hat sie damals gekostet, eine Overlook ebenfalls Brother, ebenfalls 500 € und eine Stickmaschine. Die war echt teuer. Häufig verwende ich noch meinen Plotter, einen Silhouette Portrait.
Ich hätte eventuell gerne eine Cover, aber dafür fehlt mir nicht nur das Geld sondern eiskalt auch der Platz.

6.) Wieso nähst du nicht mehr für dich?
Weil ich mittlerweile weiß, was mir steht und was nicht. Und die Teile, die ich allgemeinhin gut kann, also Shirts und Sweat-Jacken, die stehen mir einfach nicht wirklich. Vor allem diese bunten, gemusterten Jerseys kriegen auf mich hin Ausschlag. Wir passen nicht zusammen.
Und da ich ökologisch verantwortungsvoll handeln möchte, will ich einfach nicht Stoffressourcen verschwenden.
Eine Jeans will ich allerdings probieren.
Hab ich fix vor.

7.) Kinder und Kindererziehung.
HA!
Ich versuche zu überleben, falls es das ist, was du wissen willst. Erziehungstechnisch möchte ich gerne Kinder erziehen, die, wenn sie ausgewachsen sind, nette, kreative, offene und verantwortungsbewußte Menschen sind.
Dazu müssen sie ein paar Dinge wissen und die versuche ich ihnen im Alltag liebevoll EINZUHÄMMERN.
:-)

Sommerferien: die Kinder ständig daheim

8.) Männer
Ich mag Männer.
Grundsätzlich.
Aber einfach ist es nicht. ;-)
Mehr sag' ich dazu nicht. Hab' ja einen daheim.

9.) Der Katalog. Wirst du noch einen machen?
Weiß ich nicht.
Das war schon irre viel Arbeit. Und ein paar Dinge sind schief gelaufen, die ich mir nicht recht verzeihe. (Schluck bei dem Gedanken) Ich denke in Phasen darüber nach, aber es ist noch nicht soweit. Ich kann diese Frage noch nicht beantworten.

Das Thema liegt mir eben am Herzen

10.) Lieblingsbuch
Okay, here's the thing: Ich bin ein Pride & Prejudice Fan (Jane Austen, falls das ein paar Banausen da draußen nicht wissen ;-). Ein ganz ein arger. Das wissen hier am Blog nicht allzuviele, weil ich darüber eher ein Postserie als einen einzelnen Post schreiben könnte. Und genau deswegen habe ich das nie getan.
Ich habe das Buch ca. 10 mal daheim. Gelesen habe ich es vielleicht ähnlich häufig. Gehört allerdings locker 60 mal (Hörbuch). Locker.  Ich kann dieses Buch auswendig (kein Scherz!). In englisch wohlgemerkt (natürlich - Augenroll). Ich habe fünf deutsche Übersetzungen daheim, aber keine kommt an das Original heran. Wenn man mir eine Freude machen will, schenkt man mir Pride & Prejudice. Ein 100% Winner. Kann ich nicht zu oft haben.
Kurz: Die Geschichte ist eine entzückende Liebesgeschichte. Das Herausragende ist allerdings der Schreibstil und die unfassbar gut gezeichneten Charaktere. ICH LIEBE DIESES BUCH!
Oh mein Gott ... ich halte mich jetzt echt zurück.

11.) .. und die Sache mit den Filmen
Ich schaue gerne Filme. Ja. Ich analysiere danach auch gerne ob die Geschichte gut ist, ob sie gut erzählt ist, was die Schauspieler leisten und auch Dinge wie die Musik und die Kameraführung sind mir nicht wurscht.
Es ist wohl sowas wie ein Hobby. Angenehmerweise teile ich dieses mit meinem Mann. Wir sind echt unangenehme Filmbesprecher. Also, wenn ihr nicht ehrlich darüber reden wollt, solltet ihr uns nicht darauf ansprechen. Wir haben da immer sehr viel dazu zu sagen.

Unser Lieblingskino hat letztes Jahr umgebaut! :-)

12.) .. und die Zeitungen
Ich lese gerne Zeitung. Es hat etwas mit Beobachtung zu tun. Am liebsten lese ich zu ein und demselben Thema in ganz unterschiedlichen Zeitungen nach. Da wird dann schnell klar, wer schreibt und recherchiert und wer schreibt ab. Zudem erkennt man gut die verschiedenen Standpunkte. Das ist interessant zu beobachten.
Das Ganze macht Spaß, kostet aber enorm viel Zeit. Ich mache das seit .. etwa 10 Jahren. Und es hat mich verändert und meine Sicht auf die Welt. Es gibt Phasen, da verordne ich mir allerdings eine mehrwöchige Abstinenz.

13.) Was ist dein Ziel im Leben?
Im Moment will ich eigentlich nur mit mir klarkommen. Mich kennen, mich akzeptieren, mich mögen. Meine Stärken und meine Schwächen. Auf mich aufpassen. Und meine Kinder lehren dasselbe zu tun.

Oh Cäpt'n mein Cäpt'n - zum Tod von Robin Williams

14.) Wien
"Du bist keine Stadt, eigentlich bist du ein Museum", singen Wiener Blut und sie haben recht. Ich lebe sehr zentral, mitten in Wien und ich lebe tatsächlich in einem Museum. Diese Stadt hat soviel Geschichte, sie ist ein riesiges Kunstwerk, es tröpfelt förmlich von den Dächern. Wien lacht und weint ständig.
Ich finde, das kann man spüren, wenn man die Augen aufmacht oder zu. Je nach dem.

15.) Deine Stärke, deine Schwäche
Ich bin schnell im Kopf.
Schokolade.

Ist noch jemand da?
Wenn ja, dann hoffe ich, dass da was für euch dabei war!
Ich lese - Achtung Zaunpfahlwink - gerne auch ein wenig über euch in dieser Art.
Eure

 
© Design by Neat Design Corner