Montag, 15. Oktober 2018

gelesen KW 41 - früher war alles besser und der gähnende Löwe

Es ist euch wohl kaum entgangen, dass ein saudischer Journalist in der saudischen Botschaft in Istanbul vermutlich grausam ermordet wurde. Dazu gibt es im Moment viel zu lesen. Meine Essenz für euch lautet: Wir wissen davon! Und das ist .. tja, das ist schon was. Und zwar viel!

Die Artikel dazu sind nichts für den Abend. Grauslich, grausam, furchtbar. Ins Detail gehe ich nicht. Ich habe einiges dazu gelesen und einige Artikel abgebrochen, weil ich nun mal ich bin und nicht ein eiskalter Killer.

Erwähnen möchte ich einen Kommentarstrang. Ich glaube es war entweder in der FAZ oder in der Presse.
Ein Kommentator meinte, dass die ganze Geschichte so grausam sei und ein Sinnbild für die Zeit in der wir leben. Und wie eben alles den Bach runtergeht und so. Und die Antwort .. die war es, die ich euch mitgeben möchte.

Photo by Chris Nguyen on Unsplash
Sinngemäß war die Antwort wie folgt:
Menschen haben schon immer Menschen zerstückelt und vergraben. Das war nie gut und ist es auch heute nicht. Allerdings haben wir heute die Möglichkeit davon zu erfahren. Zeitnah und weltweit. Bis vor nicht allzulanger Zeit, wurden derlei Morde beauftragt und ausgeführt und niemand erfuhr jemals davon. Heute ist das bedeutend anders. Und es ist davon auszugehen, dass die Zahl dieser Fälle gesunken ist .. aus diesem Grund.

Die allgemeine Aufmerksamkeit durch Handies, die sozialen Medien und auch die technischen Möglichkeiten, die derlei mit sich bringen, macht das Durchführen einer solchen Tat zu einem Risiko, das wir nicht unterschätzen sollten. Man kann seine Gegner heute nicht so einfach verschwinden lassen OHNE KONSEQUENZEN daraus zu tragen.

Anmerkung: Ein Scheißthema. Ich muss darauf vertrauen, dass ihr erkennt, was ich euch sagen will. Was angeordnete Morde angeht, solltet ihr euch nicht hinreißen lassen zu glauben, dass es damit auf der Welt gerade bergab geht. Soviel ist gerade ganz gewaltig am Wackeln, aber das hier .. war vermutlich noch nie so "gut" wie heute. (Und natürlich: Jeder dieser besch******* Morde ist zu viel. Jeder!)


Und nun noch zu etwas ganz anderem.
Ich habe neulich ein paar Videos gesehen von einem Mann, Kevin Richardson, der so gut kann mit Löwen. Echt unnötig, aber herrlich entspannend. Ein Videokanal zum Hirn leer werden lassen. Naja, und wir haben ja zwei Katzen. Sowas bringt bei mir offensichtlich was zum ... Schnurren.

Auf jeden Fall beantwortet Kevin Fragen seiner Follower zu Löwen. Und das war die aktuelle Frage: Wie klingt ein Löwen ROAAAR wirklich?
Und im Zuge der Antwort (hier könnt ihr das nachschauen) erklärte er den Löwen-Roar im Logo von MGM.


Dabei handelt es sich nämlich nicht um einen eigentlichen Roar, es ist wohl mehr ein Schnappen nach Nahrung, ein Rauf-Geräusch, das, und jetzt kommt's, über ein Gähnen drübergelegt wurde.
Den ein Löwe der ruft, roart oder wie ihr es nennen wollt, macht dabei ein "Goscherl" wie zu einem U. Uuuuuuu! .. schaut aber nicht sonderlich gefährlich aus. Der Löwe, den ihr also sicher schon hunderte male gesehen habt, der gähnt! :-)

Völlig unnötiges Wissen, aber trotzdem interessant.
Kann man wunderbar den Freunden beim gemeinsamen Abendessen erzählen.
Find' ich.
;-)

Bleibt dran, ich poste einfach ab und dann zur Zeit.
Eure



Montag, 8. Oktober 2018

Veränderung? Vom Bloggen


Ich glaub', ich muß was verändern - wieder mal - auf dem Blog. Nicht im Styling, das ist mir zur Zeit ziemlich wurscht. 
Nein, die Themen oder so ... ICH WEIß ES NOCH NICHT.
Aber ich spüre es eben; da ist was. Ich muß.

Nur damit ihr wisst. 
Ich bin voll da.
Nur im Wandel.

Jaja, so ist das mit dem Bloggen.


PS: Seht das gleich als Anregung für diejenigen unter euch, die meinen sie hätten vielleicht eine "Krise". Womöglich verändert ihr euch auch nur. Soll ja vorkommen ;-)
Bei mir gibt's das regelmäßig.

Dienstag, 2. Oktober 2018

Auf meinen Nadeln - Gryffindor Schal

Letztes Jahr habe ich mir einen Schal gestrickt, der superduper kuschelig ist (hier nachzulesen). Und natürlich will jetzt die kleine Miss auch einen Schal haben. Eh klar.

Die Farbwahl war überraschend einfach und findet vollste Unterstützung von jedem einzelnen Familienmitglied.


Und wenn ihr genau schaut, könnt ihr auch erkennen, warum ich gerade NICHT stricke. Frei nach dem Mutterausruf: "Laß' dein iPad nicht am Sofa liegen. Wenn sich da wer drauf setzt, bricht deine Stricknadel ab!"

Seufz!

Montag, 1. Oktober 2018

Insta September 2018

Wir gehen nun mal wirklich gerne spazieren!
Blick durch die Köllnerhofgasse aufs Lugeck.
Manchmal sieht man den Steffl nicht .. vor lauter Steffl.
Ich mag die Plakate vom Volkstheater .. immer wieder.
Die zwei Hax'n, die da in den Himmel ragen, gehören zu meinem Mann. Ich stehe unten .. hyperventilierend!
Altes Stück Hauptbahnhof im neuen Hauptbahnhof!
Die Postsparkasse .. viel zu viele Details an einem Bau .. hier eines davon.
Nach dem Kinobesuch auf dem Heimweg schaut die Karlskirche um die Ecke.
Wir grad so!
Einen wunderbaren Wochenstart wünsche ich euch!

Sonntag, 30. September 2018

12tel Blick September 2018

Bist du deppart ist zur Zeit viel los bei mir. Kaum Luft zum Atmen. GESTERN war ich im Volksgarten. Keine Chance. Den gesamten September hindurch. Irre.

Aber damit ist jetzt Schluß. Fix. Mein Leben.

Genug gejammert hier der frisch durchwehte, den Sommer überstanden habende, Volksgarten.


Bei Betrachtung der Bilder bin ich überrascht wie herbstlich es bereits ist. Immerhin war es doch vor kaum 10 Tagen noch bei knapp 30 Grad.

Heute zeige ich noch eine kleine Volksgarten - Spezialität, die ich bisher noch nicht erwähnt habe.
Die Schilder.
Man kann offensichtlich, wohl gegen eine Spende oder so, eine Rose "widmen". Und das ist wirklich ... entzückend.
Seht selbst.

Und wie ihr ja mittlerweile wißt, stehen im Volkgarten eine solide Zahl an Rosensträuchern. Die Leute mäandern gerne die Stöcke entlang und schmökern sich durch die Schilder.

Es schwingt darin viel Liebe. Tut der Seele gut.




Mittwoch, 26. September 2018

Nachhaltigkeit im Haushalt - Waschmittel

Naiv wie ich war, dachte ich; "und jetzt steigst du einfach auf irgendein Bio-Waschmittel um und dann schadest du an dieser Ecke auch nicht mehr viel!"
"HA!", kann ich mir da nur selber antworten.

Photo by Erik Witsoe on Unsplash

Nach einiger, äußerst lähmender Waschmittelrecherche weiß ich nämlich: Wer wäscht, schadet der Umwelt. Punkt.
Eigentlich liegt es ja auf der Hand bzw. auf der Flosse: Kein See, kein Meer, kein Ozean ist eine Seifenlauge. Sprich jedes verdammte Waschmittel, vom High-Tech-Super-Performer bis hin zur Kastanie aus dem eigenen Garten, alles schadet. Sch***** aber auch.

Klar, jetzt kann man sagen, das eine mehr, das andere weniger. Hm, ja und nein. Denn die biologische Waschnuß schadet, wenn ich meine Waschmaschine nicht ordentlich auffülle. Alles leider sehr relativ.

Wäsche waschen hat viele Aspekte

Es ist ein doofes Mehrkomponenten - Problem. Da ist einerseits die Seifenlauge bzw. eigentlich in den meisten Fällen die Enzymlauge, die hinten bei meiner Waschmaschine rauskommt. Beides keine Wasserlieblinge. Dann ist da die Herstellung des Waschmittels. An diesem Punkt kann man tatsächlich enorm viel Unterschiede ausfindig machen. Es gibt ja Firmen, bei denen sitzen (sinnbildlich gesprochen bitte), die Mitarbeiter neben der Fabrik und erradeln an angeschlossenen Ergometern den Strom, den die Fabrik braucht.
Und dann gibt es die Firmen, die sich per LKW und Container die einzelnen Chemikalien zusenden lassen aus Quellen die wir ja bekannterweise gar nicht so genau wissen wollen, weil nur grauslich.

Photo by José Alejandro Cuffia on Unsplash

Also an dieser Stelle kann hausfrau eingreifen. Die "Radler" schreiben es natürlich dick auf ihre Packungen drauf, weil sich das gut verkauft. Engagement und so. Ehschonwissen. Steht nix drauf .. kann man getrost von einem erheblichen Anteil an "grauslich" ausgehen.
Es ist simpel.

Biowaschmittel in der Plastikflasche .. Hm!

Dann ist da die Verpackung. Ich persönlich habe mit gewaltiger Verwunderung festgestellt, dass der allergrößte Teil des Biosegments in der Waschmittelabteilung flüssig ist und in Plastikflaschen abgefüllt daherkommt. (Eine PET Flasche hält so um die 500 (!!!!) Jahre)
Da greift sich frau doch auf die Stirn.
Wie geht das denn? Also wohlgemerkt, da ist es mir ehrlich ziemlich wurscht ob das Recycle-Plastik ist.
Daher habe ich gesucht, gelesen und heute auch gefunden. Ein Bio-Pulver im Karton. Genauer gesagt.

Das Pulver aus einem Baukastensystem.

Photo by Alessandro La Becca on Unsplash

Hier nämlich noch so eine kleine Fiesität.
Ich lebe in Wien. Im Vierten. Mittig. Da ist das Wasser superduperweich. Zero hart. Ergo benötige ich nur sehr wenig Waschmittel und Wasserenthärter brauch ich schon gar nicht.
Wohnt jemand am Ende vom Elften, also fast in Schwechat, dann spielt die Musik bereits ganz andere Töne. Wasser hart .. sehr sogar. Das heißt dann deutlich mehr Waschmittel und ohne Wasserenthärter schaut man durch die Wäsche .. die schmutzige in diesem Fall.

Damit wir möglichst wenig nachdenken müssen, hat die Industrie in den üblichen Waschmitteln einfach alles zusammengehaut. Benutzerfreundlich ist in diesem Fall gleichbedeutend mit umweltunfreundlich.
In einem "normalen" Waschmittel ist keine Seife. Schon lange nicht mehr. Das ist ein Cocktail aus, von Bakterien gewonnen, Enzymen, Wasserweichmachern (Tenside) und Bleichmittel.

Photo by Rod Long on Unsplash

Das schlechte für die Umwelt an diesen Fertigmischungen, ist eben, dass die Verhältnisse jedoch beinahe von Haushalt zu Haushalt variieren. (Nicht nur die Wasserhärte spielt eine Rolle, auch der Verschmutzungsgrad! Und das kann ja Schwankungen unterliegen, das die geübte Mama seekrank wird!)

Ein Baukastensystem enthält ein Waschmittel ohne Bleichmittel und ohne Wasserenthärter. Wäscht frau Buntes verwendet sie dieses Mittel und fügt im Bedarfsfall Wasserenthärter zu. Wäscht sie Weißes, dann kann sie ganz individuell Bleichmittel zugeben. Oder auch nicht. Oder auch einfach nicht jedes mal.

Umweltfreundlich waschen geht nicht

Wäscht man dann stets auch wirklich mit einer vollen Waschmaschine, dann kommt die Familie so auf die beinahe geringst mögliche Umweltverschmutzung.

Und noch ein kurzer Punkt zu Waschnüssen und Kastanien. Dieserlei Mittel punkten gewaltig in der "Herstellung". Zu beachten ist allerdings, dass Waschnüsse in Indien wachsen. Die reisen also einmal um den halben Erdball. Das ist das eine. Der zweite, nicht zu unterschätzende, Punkt ist jener, dass durch den wachsenden Bedarf an Waschnüssen in Europa, dieses Mittel in Indien im Preis derart gestiegen ist, daß die Leute auf billige, chemische Waschmittel ausweichen. Und es gibt eine Haufen Inder!
Irgendwie klingt das gewaltig unsexy für mich.

Photo by Fabien Bazanegue on Unsplash

Dazu kommt, dass wir ja nicht mit der Hand waschen. Soll heißen wir waschen ja alle mit der Maschine und die Nüsse sind dann den gesamten Waschgang hindurch in der Wäsche. Ausspülen der Seifenlauge ist daher nicht möglich. Am Ende wird einfach ein in Seife getunktes Kleidungsstück geschleudert.
Oder macht ihr da dazwischen auf und holt die Dinger raus? Ich weiß nicht. Das ist irgendwie ein unreifes Konzept. Konnte mich bisher nicht überzeugen. (Ich hab's probiert wohlgemerkt)

Soweit meine bisherigen Vorgehensweise.
Ich teste mal den Baukasten und werde berichten. Gerne bin ich für
Anregungen zum Thema zu haben. 



Anmerkung: Ich bin keine Spezialistin. Ich bin eine Mama, die viel Wäsche wäscht und dabei den möglichst geringsten Schaden anrichten möchte. Aber



Mehr in dieser Art gibt es hier:
Nachhaltigkeit im Haushalt - die nächsten kleinen Schritte


 
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